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12.10.2021, 15:04

Bei Nebel besser nicht auf die Lichtautomatik verlassen

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Im Herbst müssen Autofahrer oft mit Nebel rechnen

Im Herbst müssen Autofahrer oft mit Nebel rechnen. Wer ein modernes Auto mit Lichtautomatik hat, schaltet dann trotzdem besser per Hand das Abblendlicht ein. Bei Nebel reagiert die Auto-Funktion oft nicht mit Umschalten von Tag- auf Nachtfahrlicht. Damit bleibt das Heck des Autos unbeleuchtet. Und auch die Scheinwerfer nach vorn leuchten schwächer als das Abblendlicht. So ist das Auto von vorn und hinten schwierig zu erkennen.

Was bei Nebel, Schneefall oder Regen vorgeschrieben ist

Laut Gesetz müssen Autofahrer am Tag das Abblendlicht anmachen, wenn Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich behindern. Das Tagfahrlicht reicht dann nicht mehr aus. Erlaubt sind in diesem Fall auch Nebelscheinwerfer. Wer dann das Abblendlicht nicht zuschaltet, kann die Eigenblendung verringern.

Im Dunkeln raten Experten dazu, zwischen Nebelscheinwerfern und Abblendlicht zu wechseln, um zu ermittelten, was der beste Kompromiss zwischen Ausleuchtung der Straße und Eigenblendung ist. Auf Fernlicht jedoch verzichten Autofahrer besser. Der Nebel reflektiert das Fernlicht stark, was die Sicht verschlechtert.

Die Nebelschlussleuchte darf nur bei einer Sichtweite von weniger als 50 Metern eingeschaltet werden. Dann darf auch nur maximal Tempo 50 km/h gefahren werden. Immer gilt das Fahren auf Sicht: Man darf nur so schnell fahren, dass das Auto innerhalb der einsehbaren Strecke gestoppt werden kann.

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Viele Motorräder parken über den Winter eingemottet in der Garage. Ihre Besitzer jedoch sollten sich nicht ausruhen. Zumindest dann, wenn sie kommende Saison wieder zügig und sicher auf ihren Maschinen unterwegs sein wollen.

"Motorradfahren stellt hohe Ansprüche an Geist und Körper. Deshalb ist es besser, wenn Fahrer auch im Winter in Form bleiben", erklärt Michael Lenzen vom Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM).

Lenzen rät, während der kalten Jahreszeit regelmäßig Sport zu treiben. Man sollte die Ausdauer trainieren, aber auch einzelne Körperregionen festigen, sagt er. Dazu zählen unter anderem Nacken, Oberarme, Schultern, Handgelenke und Beine.

Besonders die Ausdauer sei wichtig. Sie lässt sich etwa mit Joggen, Schwimmen, Rudern oder Radfahren verbessern. "Wer fitter ist, fährt konzentrierter, reaktionsschneller und damit sicherer. Motorradfahren ist ein komplexer sensomotorischer Vorgang", erläutert Lenzen. Eine aufrechte Körper- und Bauchhaltung macht das Fahren leichter.

In der Winterpause Gewichte stemmen, ist nicht nötig. Die meisten Übungen lassen sich mit dem Eigengewicht absolvieren, zum Beispiel Sit-ups, Liegestütze oder Strecksprünge. "Wer nicht ins Fitnessstudio gehen will, kann die Übungen zu Hause auf dem Teppich erledigen", sagt Lenzen. Mit dem Eigengewicht lässt sich gut trainieren und balancieren. Das steigert Kondition und Gleichgewichtsgefühl.

Moderne Motorräder verlangen keine harten Zugkräfte für Bremse und Kupplung - und dadurch nicht unbedingt starke Finger. Entsprechende Übungen seien heute jedenfalls weniger wichtig, findet Lenzen.

Wer aber seine Finger und Hände stärken möchte, kann sich eine Fingerhantel besorgen, die es teilweise schon für weniger als zehn Euro zu kaufen gibt.

Körperliche Fitness ist zwar ratsam, sollte für durchschnittliche Biker allerdings auch nicht überbewertet werden. Mattias Haasper vom Institut für Zweiradsicherheit (ifz) findet: "Das Motorrad ist immer noch ein gebräuchliches Verkehrsmittel, das sicher bewegt werden kann, ohne zur Gruppe der Leistungssportler zu gehören."

Doch Haasper stellt zugleich klar: Wer körperlich fit sei, komme generell im Alltag besser zurecht und damit auch auf dem Motorrad. Wer motorische Fähigkeiten trainiere und gesund sei, habe besonders in schwierigen Verkehrssituationen einen Vorteil, weil man oftmals schneller reagieren könne. "Außerdem fahren Sie länger und konzentrierter am Stück", sagt Haasper.

Konzentration schwindet bei Untrainierten rascher

Weniger Trainierte stoßen dagegen schneller an ihre Leistungsgrenzen, Konzentration und Reaktionsvermögen sinken rascher.

Wolfgang Stern bestätigt das. Motorradfahrer, die weniger fit sind und vergleichsweise wenige Kilometer im Jahr fahren, verkrampfen und erschrecken sich schneller als durchtrainierte, geübte Fahrer. "Wer nicht die beste Kondition hat und unbeweglich ist, sollte im Winter Sport treiben", sagt Stern, der freiberuflicher Verkehrstrainer und Verkehrspädagoge beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist.

Auf der Maschine sind Biker speziellen Belastungen ausgesetzt. Vor allem der Nacken- und der Halsbereich werden stark beansprucht, darum sollten Fahrer diese Regionen regelmäßig trainieren und dehnen. "Es geht weniger um Muskelaufbau, dafür mehr um Stretching", so Stern. Denn mit einer entspannten Muskulatur sitzen Motorradfahrer entspannter auf ihrer Maschine und fahren flüssiger.

Der Sportmediziner Klaus Dann sieht einen Unterschied zwischen Gelände- und Straßenmotorradfahrern. "Geländefahrer auf Motocross, Enduro oder Trail sind fast das ganze Jahr unterwegs, die Straßenfahrer pausieren meist ein paar Monate", sagt der Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, der in Wien praktiziert.

Damit die körperliche Fitness in der kalten Jahreszeit nicht leidet, empfiehlt auch der Arzt regelmäßiges Training. Das könnte langsames Trailfahren sein, um den Gleichgewichtssinn und die Grundtechniken des Motorradfahrens zu trainieren, aber auch Mountainbiking für die Grundlagenausdauer und zum Training der Bewegungsabläufe.

Pilates-Übungen verbessern die Rumpfstabilität und trainieren Arme und Beine. Die Unterarmmuskulatur werde beim Straßenmotorradfahren besonders gefordert, erklärt Dann.

Egal, was man trainiert: Man sollte sich zuvor mindestens zehn Minuten aufwärmen, rät Michael Lenzen vom Motorradfahrer-Verband. Und wer gesundheitliche Probleme hat, klärt das Trainingsvorhaben lieber mit seinem Arzt ab.

Neben dem Körper sollte auch der Geist gefordert werden. Bei einem mentalen Training lässt sich beispielsweise die Lieblingsstrecke mit geschlossenen Augen nachfahren, Brems-, Schalt-, und Scheitelpunkte stellt man sich bildlich vor.

Matthias Haasper vom ifz hält die mentale Fitness für einen entscheidenden Punkt: "Das Durchdenken von Handlungsabläufen abends auf dem Sofa kann helfen, sicherer in kritischen Verkehrs- oder Extremsituationen zu werden."

Aus der Winterpause starten Motorradfahrer dann lieber ganz entspannt: Bei der ersten Tour rät Verkehrstrainer Wolfgang Stern zum langsamen Fahren. So findet man wieder in den Rhythmus und macht sich mit der Maschine vertraut.

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Jeep baut sein Portfolio nach oben aus und bringt die Klassiker Wagoneer und Grand Wagoneer als neue Luxusmodelle zurück. Das hat der US-Hersteller zur Premiere einer entsprechenden Designstudie in Detroit angekündigt und die Serienmodelle für den kommenden Sommer in Aussicht gestellt.

Noch liegen keine exakten technischen Daten vor. Doch dürften die ähnlich wie der Range Rover bei Land Rover etwas oberhalb der aktuellen Modellpalette positionierten Geländewagen deutlich größer ausfallen als der Grand Cherokee. Denn Jeep verspricht erstmals eine dritte Sitzreihe. Dazu gibt es ein Cockpit mit vier großen Bildschirmen und eine Ausstattung, die mehr Luxus bieten und Jeep auf Augenhöhe mit Cadillac & Co bringen soll.

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