1

12.10.2021, 08:53

Honda bringt neuen HR-V auf den Markt

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 
Seinen neuen HR-V bietet Honda nur noch als Hybrid an

Honda startet zum Jahreswechsel die nächste Generation des HR-V. Der kompakte Geländewagen im Format von VW T-Roc oder Opel Mokka soll laut Hersteller 30.400 Euro aufwärts kosten. Dafür gibt es einen sportlich gezeichneten Fünfsitzer mit schrägem Heck. Der HR-V hat bei unverändertem Radstand von 2,61 Meter in der Länge um rund fünf Zentimeter auf 4,34 Meter zugelegt. Dank neu sortierter Antriebskomponenten soll er innen mehr Platz bieten.

So fasst der Kofferraum 335 Liter und kann auf bis zu 1.305 Liter erweitert werden. Die Sitzkissen im Fond lassen sich wie im Kino aufstellen und sich so für den Transport hoher Gegenstände aus dem Weg räumen. Ungewöhnlich ist auch der Antrieb: Wie sonst nur Toyota beim Yaris Cross setzt Honda ausschließlich auf einen Hybridantrieb.

Unterstützung vom Elektro-Duo

Dafür kombinieren die Japaner wie im Jazz einen 1,5 Liter großen Benziner mit zwei Elektromotoren. Gegenüber dem technisch identischen Kleinwagen hat Honda allerdings die Systemleistung auf 96 kW/131 PS angehoben. Damit beschleunigt der HR-V in bestenfalls 10,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 170 km/h.

Weil es keinen Pufferakku gibt, der an der Steckdose geladen werden kann, misst die elektrische Reichweite nur wenige Hundert Meter. Dennoch drücken die Hybridkomponenten den Verbrauch und zeigen sich in einem WLTP-Wert von 5,4 Litern und einem CO2-Ausstoß von 122 g/km.

Digitalanzeigen, Touchscreen und Kameras

Innen gibt es ein Cockpit mit großen Digitalanzeigen, ein neues Infotainmentsystem mit Touchscreen sowie eine Reihe von intelligenteren Assistenzsystemen, die auf eine neue Weitwinkelkamera setzen und mehr Entscheidungsbefugnisse bekommen.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Der Auris ist bei Toyota ein zwölfjähriges Intermezzo. Mittlerweile heißt das Kompaktmodell in der Neuwagenflotte des japanischen Herstellers wie einst wieder Corolla, den Auris gibt offiziell nur noch als Gebrauchten. Und als solcher ist er beliebt, denn Anlass zum Klagen gab er zuletzt kaum, wie seine Bilanz bei der Kfz-Hauptuntersuchung in Deutschland zeigt.

Modellhistorie: 2007 löste der Auris in Europa den Corolla ab, 2012 kam die hier betrachtete Nachfolgegeneration (E18) auf den Markt, die es ab 2013 auch als Kombi zu kaufen gab. Mit dem Facelift von 2015 schärfte der Hersteller die Optik nach und modernisierte die Motorenpalette - allem voran mit einem spritzigen 1,2-Liter-Turbo.

Karosserievarianten: Der Auris ist ein klassischer fünftüriger Kompaktwagen im Format des Golf. Wie den VW gibt es ihn auch als Kombi, bei Toyota wird er Touring Sports genannt.

Abmessungen: 4,28 m bis 4,56 m x 1,76 m x 1,46 m bis 1,48 (L x B x H); Kofferraumvolumen: 360 l bis 1200 l (Schrägheck), 530 l bis 1658 l (Kombi).

Stärken: Der Auris gilt als zuverlässig, beim Fahrkomfort sogar als langstreckentauglich. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung gibt es kaum Probleme: "Abgesehen von leicht erhöhten Fehlerquoten bei der vorderen und hinteren Beleuchtung ist der E18 ein echter Musterschüler", schreibt der "Auto Bild TÜV Report 2020".

Schwächen: Vor allem das Abblendlicht kassiert Rüffel, die Fehlerquote der vorderen Lichter liegt dem Report zufolge über dem Durchschnitt. Beim zweiten Pflichtcheck werden die Blinker oft gerügt.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Auris schneidet gut ab, einzige Ausnahme ist das Startjahr, hier reicht es nur fürs Mittelfeld." Einziger Pannenschwerpunkt, der zum durchwachsenen Abschneiden des 2012er-Jahrgangs führt, sind demnach die allmählich schlapp machenden Batterien.

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Frontantrieb): 73 kW/99 PS bis 97 kW/132 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS bis 91 kW/124 PS; Hybrid (Vierzylinder-Benziner und E-Motor, Frontantrieb): 100 kW/136 PS Systemleistung.

Marktpreise (laut "DAT Marktspiegel" der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Auris 2.0 D-4D Life Touring Sports (2013); 91 kW/124 PS (Vierzylinder); 109.000 Kilometer; 9.225 Euro.

- Auris 1.8 Hybrid Comfort Touring Sports (2014); 100 kW/136 PS (Vierzylinder und E-Motor); 78.000 Kilometer; 13.100 Euro.

- Auris 1.2 Turbo Executive (2015); 85 kW/116 PS (Vierzylinder); 65.000 Kilometer; 12.150 Euro.

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 
#Tipps 

Wer jetzt seinen Oldtimer aus dem Winterlager holt, sollte auch ein Blick auf die Reifen werfen. Dabei ist nicht nur das gesetzliche Mindestprofil wichtig

Wer seinen Oldtimer aus dem Winterschlaf holt, achtet besser auch auf das Alter der Reifen. Zwar erfüllen die Pneus vieler Liebhaberautos aufgrund von vergleichsweise geringen Kilometerleistungen noch oft die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Doch mit der Zeit entweichen die Weichmacher im Gummi. Das macht die Reifen härter und sie verlieren an Haftung. Selbst wenn es keine eindeutigen Vorgaben gebe, empfiehlt Prüforganisation GTÜ generell, Reifen spätestens nach zehn Jahren auszutauschen.

Wie alt die Pneus sind, verrät die sogenannte DOT-Nummer, die jeder Reifen an seiner Flanke trägt. Die letzten vier Ziffern verraten das Produktionsdatum. Steht hier zum Beispiel "5015", dann wurde der Reifen in der 50. Kalenderwoche des Jahres 2015 hergestellt.

Vor der ersten Ausfahrt prüfen Oldie-Freunde besser auch den Reifendruck. Denn manch einer mag ihn vor der Winterpause erhöht haben, um etwaigen Standschäden vorzubeugen.

Beim Mindestprofil empfehlen GTÜ-Experten, die gesetzlichen Vorgaben aus Sicherheitsgründen zu übertreffen und bei Sommerreifen auf mindestens 3 Millimeter zu achten.