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29.07.2021, 14:54

Akku-Hochdruckreiniger im Test

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Der "Kärcher K 2 Battery" war Testsieger in der Klasse von 70 bis 110 bar

Kabellose Hoch- und Mitteldruckreiniger mit Akku sollen Fahrrad, Motorrad, Auto und Co reinigen. Einige brauchen dank Vorratstank noch nicht mal einen Wasseranschluss. Ein Test zeigt, was sie taugen.

Ohne Steckdose oder gar Wasseranschluss mal eben Auto, Anhänger oder Fahrrad abstrahlen? Hoch- und Mitteldruckreiniger mit Akku sollen das möglich machen. Ein Test der Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" (17/2021) zeigt: Unter den zehn geprüften Geräten für Kaufpreise zwischen 90 und 403 Euro können das die meisten leisten. Sechs Geräte sind "empfehlenswert", drei sind das bedingt. Ein Modell ist "sehr empfehlenswert".

Bei den Hochdruckreinigern von 70 bis 110 bar Arbeitsdruck hat der "Kärcher K 2 Battery" (342 Euro) mit "sehr empfehlenswert" die Nase vorn. Mit viel Zubehör zeigte er die beste Reinigungsleistung. Dahinter folgen der "Gardena Aqua Clean Li-40/60" (403 Euro) und der "Gloria Multijet 36V" (299 Euro). Beide reinigen ordentlich, so die Zeitschrift, und sind jeweils "empfehlenswert".

Etwas weniger Druck liefern die Mitteldruckreiniger bis 25 bar Druck. Hier siegt der "Gardena Aqua Clean 24/18V" (190 Euro) vor dem "Worx Hydroshot WG630E" (179 Euro) und dem "Kärcher KHB 6 Battery" (170 Euro). Alle drei sind "empfehlenswert".

Druck allein ist nicht alles

Bei Modellen für die Steckdose gehören Geräte mit 100 bar Druck zur Einsteigerklasse, so die Zeitschrift. Für einfache Fahrzeugwäschen dürften aber selbst die Geräte mit nur 25 bar genügen. Mit den größeren Geräten hätte man "fast schon einen Alleskönner", so die Tester. Für die Qualität kommt es auch auf eine hochwertige Düse und den Wasserdurchsatz an. Je höher, desto besser. Die guten Geräte lassen circa 200 und 300 Liter pro Stunde durch. Klingt viel, aber bei einem Gartenschlauch sind das in derselben Zeit bis zu 3.500 Liter.

Wichtig: Dampfstrahlen ist nicht möglich, denn Heißwasserreiniger würden bei den Akku-Geräten nicht angeboten. Außerdem ist die Akkulaufzeit begrenzt und liegt hier zwischen 7 und 19 Minuten. Danach muss aufgeladen werden - meist über Stunden. Ein zweiter Akku kann sinnvoll werden, aber auch zwischen 30 und 180 Euro kosten.

Manche Modelle können dank Vorratstank auch autark genutzt werden. Einige haben einen Anschluss für eine PET-Flasche oder einen Ansaugschlauch für Wasserkübel.

Werden Universalmotoren verbaut, sind diese günstig und leicht, haben aber nur eine Lebensdauer von etwa 80 bis 100 Stunden. Das reicht für Jahre, wenn man etwa stets nur kurz das Auto abstrahlt. Werden solche Modelle aber auch im Haushalt genutzt, verkürzt sich die Lebensdauer entsprechend.

Auf den Geschmack gekommen?

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