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10.02.2021, 10:52

McLaren verkauft Elva für 1,7 Millionen Euro

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Spezielles Luftleitwerk soll die Insassen schützen

Supersportwagen gibt es viele. Eine Variante für puristische Frischluftfans bietet nun McLaren mit dem radikalen Elva. Ein entsprechend prall gefülltes Portemonnaie ist aber Pflicht. McLaren beginnt in diesen Tagen mit der Auslieferung des Elva. Der Supersportwagen ohne Front- und Seitenscheiben dürfte zum radikalsten Roadster der Saison werden. Gebaut werden 149 Exemplare zum Stückpreis von 1,7 Millionen Euro.

Dafür treiben die Briten einen hohen technischen Aufwand. Um die beiden Insassen auch ohne Kabine vor den Elementen zu schützen, haben sie ein spezielles Luftleitwerk entwickelt, das im Bug des Karbonkeils integriert ist. Auf Knopfdruck oder ab Tempo 50 automatisch stellt sich ein 15 Zentimeter hoher Windabweiser auf, der die Strömung um die Köpfe der Insassen herumführt. Selbst bei hohem Tempo. Dennoch gibt es als Dreingabe noch zwei aerodynamisch optimierte Helme sowie zwei vom Militär entwickelte Schutzbrillen. Ein Dach dagegen ist nicht im Angebot.

Technisch ist der Elva eng verwandt mit dem Senna, von dem er nicht zuletzt den 4,0 Liter großen V8-Turbo übernimmt. Allerdings hat McLaren die Leistung des Triebwerks auf 599 kW/815 PS gesteigert. Und weil der Elva mit einem Trockengewicht von 1148 Kilo zudem das leichteste Straßenfahrzeug in der Firmengeschichte ist, beschleunigt er mit seinen maximal 800 Nm noch besser: Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 2,8 Sekunden, 200 km/h sind nach 6,7 Sekunden erreicht. Maximal kann der McLaren bis zu 328 km/h schnell fahren. Einen Verbrauch hat McLaren noch nicht genannt.

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Der Smart kam vor über zwei Jahrzehnten zunächst als Zweisitzer auf den Markt. Längst ist neben dem Fortwo und dem Cabrio auch der Viersitzer Forfour im Programm. Was kann der große Kleine als Gebrauchter?

Die Zukunft fährt elektrisch, und bei Smart ist sie schon eingetreten: Als erste Marke hat Smart zum Modelljahr 2020 komplett auf Elektroantriebe umgestellt. Bis auf Restbestände bei manchem Händler wird es die kleinen Stadtflitzer der Daimler-Marke mit Verbrennungsmotor also nur noch als Gebrauchtwagen geben. Besonders gut schneiden diese mit Blick auf die Hauptuntersuchung (HU) allerdings nicht ab.

Modellhistorie: Die hier betrachtete zweite Generation des Forfour kam 2014 zu den Händlern. Bei dieser kooperierte man mit Renault, dessen viertüriger Twingo III technisch nahezu identisch vorfährt. Zur IAA 2019 zeigte Smart die Modellpflegemaßnahmen bestehend aus geänderten Leuchten in Front- und Heckschürze sowie neuem Kühlergrill und modernisiertem Infotainment-System. Die noch mit Mitsubishi entwickelte erste Generation des Forfour wurde von 2004 bis 2006 für nur zwei Jahre produziert.

Karosserievarianten: Der Smart Forfour ist ein Kleinwagen mit vier Türen und Heckklappe. Der aktuelle Zweitürer, ebenfalls das Ergebnis einer Kooperation mit Renault, wird jedoch als die eigenständige Baureihe Fortwo in den Varianten Coupé und Cabrio geführt.

Abmessungen: 3,50 m bis 3,53 m x 1,67 m x 1,54 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 185 l bis 975 l.

Stärken: Wendig sein und Eltern mit zwei Kindern durch die Stadt kutschieren. Weil der Motor im Heck sitzt, können die Vorderräder weit eingeschlagen werden. Der Effekt: ein kleiner Wendekreis von nur 8,65 Metern. Bei der ersten HU ohne nennenswerte Beanstandungsraten: die Lenkung, die Antriebswellen, Dämpfung. Ebenfalls mängelfrei: Bremsleitung und -schläuche.

Schwächen: Sehr weit kommt man nicht, denn der Tank ist klein, und die Motoren gelten als nicht sehr sparsam. Laut "Auto Bild Tüv Report 2020" liegt die große Schwäche des Wägelchens bei den Radaufhängungen. Die Abgasuntersuchung besteht er seltener als der Durchschnitt. Nur mittelmäßig sind zeigen sich die Beleuchtung sowie Wirkung und Gleichmäßigkeit von Fuß- und Feststellbremse.

Pannenverhalten: Der ADAC bezeichnet den Smart Forfour als "dunkles Kapitel" in der ADAC-Pannenstatistik. Trotz des jungen Alters des Modells gebe es viele Liegenbleiber, die Panneneinsätze erforderten. Mängelschwerpunkte sind demnach bei Exemplaren der Jahre 2015 bis 2017 die Batterie gefolgt von defekten Anlassern (2015).

Motoren: Benziner (Dreizylinder mit Heckantrieb): 45 kW/61 PS bis 80 kW/109 PS; Elektro (AC-Synchronmotor mit Heckantrieb): 60 kW/82 PS.

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Die European Bike Week wurde für dieses Jahr zwar abgesagt, die Region rund um den Faaker See rechnet aber mit Tausenden Gästen, die trotzdem mit ihren Motorrädern eintreffen werden. In der Region werden deshalb zahlreiche Veranstaltungen organisiert, von Gratiskonzerten unter dem Motto "the lake rocks" bis zu betreuten Ausfahrten.

Regionsgeschäftsführer Georg Overs wagt es aber nicht, auf APA-Anfrage konkrete Zahlen zu nennen: "Prognosen sind gerade im heurigen Jahr sehr schwierig. Ergänzend zum Wetter kommen heuer die ganzen Covid-19-Aspekte hinzu." Die Buchungssituation werde als sehr unterschiedlich gemeldet. Kurzfristige Nachfrage werde ebenso registriert wie Stornos. Es seien auch vermehrt klassische Spätsommer-Gäste in der Region. Generell sei die Buchungslage für die "Harley-Woche" aber als gut zu bezeichnen.

Tausende Biker werden, so Gerhard Stroitz, Vorsitzender des Tourismusverbandes Villach, auch heuer in der zweiten Septemberwoche an den Faaker See kommen, um von hier aus ins Land auszuschwärmen oder Freunde zu treffen. Stroitz: "Die Buchungslage rund um den See ist trotz Absage der European Bike Week ausgesprochen gut." Man rechne mit Bikern ebenso wie mit Motorradfans und Tagesgästen, die wie gewohnt an den Faaker See kommen dürften.

Als Rahmenprogramm wird auf insgesamt rund 30 Kleinbühnen Live-Musik geboten. Gastgärten, große Speisesäle und Freiluft-Terrassen werden rund um den See kurzerhand zu kleinen Konzertbühnen umfunktioniert. Das musikalische Angebot läuft von 9. bis 12. September, also genau in jener Woche, in der die European Bike Week geplant war. Veranstaltungen im kleinen Rahmen laufen unter dem Motto "Back to the roads", geboten werden etwa Touren über Passstraßen oder betreute Ausfahrten, oft auch zu Tourismusattraktionen.