1

10.02.2021, 10:31

Neue C-Klasse: Mercedes bereitet Generationswechsel vor

#Wirtschaft und Finanzen 
#Auto 
#Motor 
#Autos 
#Deutschland 
Die neue C-Klasse: Derzeit Ausfahrt nur mit Tarnung

Die aktuelle C-Klasse ist seit 2014 am Start. Nach einem Facelift vor knapp vier Jahren, soll im Sommer die neue Generation das Ruder übernehmen - was kommt neu beim Nachfahren des "Baby Benz"? Die nächste Generation der meistverkauften Limousine aus Stuttgart soll im Juni in den Handel kommen, teilte der Hersteller bei abschließenden Testfahrten mit, nannte aber noch keine Preise.

Verglichen mit dem sieben Jahre gebauten Vorgänger soll die Modellreihe künftig dynamischer daherkommen und agiler fahren. Dafür gibt es laut Chefingenieur Christian Früh ein muskulöseres Design mit sogenannten Powerdomes, also Ausbuchtungen auf der Haube. Und statt des filigranen Sterns auf dem Kühler kommt eine große Mercedes-Plakette im Grill sowie erstmals eine Hinterachslenkung, mit der die Limousine für den Fahrer deutlich handlicher wirken soll. Und das, obwohl die C-Klasse laut Früh sogar rund sieben Zentimeter in die Länge geht und sich nun auf 4,75 Meter streckt.

Dieses Wachstum soll vor allem den Passagieren in der zweiten Reihe zugutekommen. Sie profitieren von 2,5 Zentimetern mehr Radstand sowie von etwas mehr Kopf- und Schulterfreiheit, stellt der Chefingenieur in Aussicht. Für den Fahrer gibt es ein neues Cockpit, das von der neuen S-Klasse inspiriert ist - mit frei stehendem Bildschirm hinter dem Lenkrad und einem großen Display, das schräg zwischen Mittelkonsole und Mitteltunnel steht.

Während es innen mehr Platz gibt und mehr Technologie, wird unter der Haube abgerüstet: Zumindest diesseits von AMG baut Mercedes nur noch Vierzylinder ein, die allerdings alle mit einem 48-Volt-Generator elektrifiziert wurden. Zunächst reicht die Bandbreite laut Früh bei den Benzinern vom C 180 mit 125 kW/170 PS bis zum C 300 mit 190 kW/258 PS. Bei den Dieseln kommen ein C 220 d mit 147 kW/200 PS und ein C 300 d mit 195 kW/265 PS. Noch in diesem Jahr soll es auch die ersten Versionen mit Plug-in-Hybrid und einer elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern geben. Diese plant Mercedes als Benziner und Diesel mit Heck- oder Allradantrieb.

Anders als bisher startet die Limousine allerdings nicht mehr alleine. Sondern erstmals will Mercedes zum Generationswechsel gleich auch den Kombi ins Rennen schicken. Außerdem soll es diesmal nach Informationen aus Unternehmenskreisen analog zur E-Klasse auch eine aufgebockte Allterrain-Version dieses T-Modells geben. Dafür stehen hinter Coupé und Cabrio angesichts der angekündigten Verschlankung des gesamten Mercedes-Modellprogramms noch dicke Fragezeichen.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Auto 
#Reisen 
#Deutschland 
#Tipps 
#Sicherheit 

Die Gefahr lauert am Straßenrand: Trickbetrüger täuschen Pannen vor und drängen zum Halt. Das kann Autoreisende teuer zu stehen kommen.

Ein Wagen auf dem Seitenstreifen, winkende Personen, die an die Fahrbahn treten und zum Anhalten drängen: In dieser Situation sollten bei Autoreisenden alle Alarmglocken läuten. Die vorgetäuschte Autopanne sei ein beliebtes Ablenkungsmanöver von Trickbetrügern, warnt die Organisation Geld und Recht.

Die Masche geht so: Haben arglose Reisende erst einmal angehalten, lenkt einer der Betrüger diese wegen der angeblichen Autopanne ab, während ein anderer versucht, heimlich Wertgegenstände aus dem Auto zu stehlen. Im Zweifel sollten Urlauber lieber einfach weiterfahren, auch um sich im laufenden Verkehr nicht zu gefährden.

Im Stadtverkehr und vor roten Ampeln sei es auf Reisen ratsam, stets Kofferraum und Türen verriegelt zu haben und die Fenster nur einen Spalt zu öffnen, rät die Verbraucherschutzorganisation.

Urlauber mit Wohnwagen oder Wohnmobil sollten bei Übernachtungen generell einen Campingplatz ansteuern, Fenster und Türen verschlossen halten und - falls vorhanden - die Diebstahlsicherung aktivieren.

#Auto 
#Großbritannien 
#Motor 
#Autos 

Das Beste zum Schluss: Kurz vor dem Generationswechsel in der Super Series bringt McLaren noch ein spezielles Modell, das nicht nur aerodynamisch optimiert wurde.

McLaren legt ein neues Longtail-Modell auf: Auf Basis des 720S hat der britische Sportwagenhersteller den 765LT entwickelt, der ab Oktober für 326.560 Euro verkauft wird und auf 765 Exemplare limitiert ist. Danach läuft die Fertigung von Super-Series-Sportwagen aus, weil dann eine neue Fahrzeug-Generation auf einer neuen Plattform gebaut wird.

Für Finale hat McLaren das Coupé nicht nur komplett neu eingekleidet und abgestimmt, sondern vor allem den Motor optimiert: Der 3,8 Liter große V8 leistet deshalb künftig 563 kW/765 PS statt wie bislang 529 kW/720 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 800 Nm.

Longtail (LT) bedeutet nicht nur, dass der Zweisitzer aerodynamisch optimiert wurde. Das Getriebe schaltet um 15 Prozent schneller und der Supersportwagen wiegt 80 Kilogramm weniger als der 720S.

Deshalb sind die Fahrdaten noch eindrucksvoller: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 765LT in 2,8 Sekunden, 200 km/h sind aus dem Stand nach 7,2 Sekunden erreicht und das Spitzentempo gibt McLaren mit 330 km/h an. Dabei verbraucht der Sportwagen im Mittel 13,0 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 259 g/km.