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09.02.2021, 11:37

Schnee und Eisklumpen aus den Radkästen entfernen

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Eishöhle im Radkasten: Schneemassen sollte man dort besser rasch entfernen

Scheiben freiräumen, Beleuchtung säubern und stets genügend Wischwasser mit Frostschutz an Bord haben. Autofahrer müssen im Winter an vieles denken - auch an Schneemassen in den Radkästen.

Bei starkem Schneefall türmen sich Schneeberge am Straßenrand. Und auch in den Radkästen des Autos kann sich die weiße Pracht sammeln, wenn die Reifen den Schnee nach oben schleudern. Gefriert er zu Eis, kann das in Extremfällen die Lenkfähigkeit einschränken und das Auto anders als gewohnt reagieren lassen. Darauf weist der TÜV hin. Das Eis kann außerdem Schäden an Reifen und Karosserie verursachen.

Daher sollten Autofahrer die Schneeklumpen aus den Radhäusern, wie Radkästen auch genannt werden, möglichst rasch entfernen. Ist der Schnee noch weich, kann man ihn zum Beispiel mit einem Schneefeger entfernen. Deshalb ist es wichtig, die Klumpen nach dem Abstellen des Autos zu entfernen, damit sie nicht festfrieren. Bei längeren Fahrten ist es ratsam, bei Zwischenstopps die Radkästen freizumachen.

Auf den Geschmack gekommen?

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Der Auris ist bei Toyota ein zwölfjähriges Intermezzo. Mittlerweile heißt das Kompaktmodell in der Neuwagenflotte des japanischen Herstellers wie einst wieder Corolla, den Auris gibt offiziell nur noch als Gebrauchten. Und als solcher ist er beliebt, denn Anlass zum Klagen gab er zuletzt kaum, wie seine Bilanz bei der Kfz-Hauptuntersuchung in Deutschland zeigt.

Modellhistorie: 2007 löste der Auris in Europa den Corolla ab, 2012 kam die hier betrachtete Nachfolgegeneration (E18) auf den Markt, die es ab 2013 auch als Kombi zu kaufen gab. Mit dem Facelift von 2015 schärfte der Hersteller die Optik nach und modernisierte die Motorenpalette - allem voran mit einem spritzigen 1,2-Liter-Turbo.

Karosserievarianten: Der Auris ist ein klassischer fünftüriger Kompaktwagen im Format des Golf. Wie den VW gibt es ihn auch als Kombi, bei Toyota wird er Touring Sports genannt.

Abmessungen: 4,28 m bis 4,56 m x 1,76 m x 1,46 m bis 1,48 (L x B x H); Kofferraumvolumen: 360 l bis 1200 l (Schrägheck), 530 l bis 1658 l (Kombi).

Stärken: Der Auris gilt als zuverlässig, beim Fahrkomfort sogar als langstreckentauglich. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung gibt es kaum Probleme: "Abgesehen von leicht erhöhten Fehlerquoten bei der vorderen und hinteren Beleuchtung ist der E18 ein echter Musterschüler", schreibt der "Auto Bild TÜV Report 2020".

Schwächen: Vor allem das Abblendlicht kassiert Rüffel, die Fehlerquote der vorderen Lichter liegt dem Report zufolge über dem Durchschnitt. Beim zweiten Pflichtcheck werden die Blinker oft gerügt.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Auris schneidet gut ab, einzige Ausnahme ist das Startjahr, hier reicht es nur fürs Mittelfeld." Einziger Pannenschwerpunkt, der zum durchwachsenen Abschneiden des 2012er-Jahrgangs führt, sind demnach die allmählich schlapp machenden Batterien.

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Frontantrieb): 73 kW/99 PS bis 97 kW/132 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS bis 91 kW/124 PS; Hybrid (Vierzylinder-Benziner und E-Motor, Frontantrieb): 100 kW/136 PS Systemleistung.

Marktpreise (laut "DAT Marktspiegel" der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Auris 2.0 D-4D Life Touring Sports (2013); 91 kW/124 PS (Vierzylinder); 109.000 Kilometer; 9.225 Euro.

- Auris 1.8 Hybrid Comfort Touring Sports (2014); 100 kW/136 PS (Vierzylinder und E-Motor); 78.000 Kilometer; 13.100 Euro.

- Auris 1.2 Turbo Executive (2015); 85 kW/116 PS (Vierzylinder); 65.000 Kilometer; 12.150 Euro.

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Intelligenz, Effizienz und Handlichkeit: Im Herbst zeigt Mercedes die neue S-Klasse. Die Schwaben wollen damit Maßstäbe setzen.

Wenn Mercedes im September die neue S-Klasse enthüllt, soll das Flaggschiff der Schwaben zum neuen Leitstern in der Luxusklasse werden. Das kündigte Chefingenieur Jürgen Weissinger bei abschließenden Testfahrten an. Er stellte dabei neue Bestleistungen in Intelligenz, Effizienz und Handlichkeit in Aussicht.

So bekommt die S-Klasse neben einem serienmäßigen Luftfederfahrwerk ein weiterentwickeltes Aktiv-Fahrwerk mit 48-Volt-Technik. Das gleicht nicht nur Kurvenneigung aus, sondern hebt den Wagen bei einem drohenden Seitencrash auch binnen Sekundenbruchteilen um acht Zentimeter an und kann so die Aufprallenergie in den stabilsten Teil der Karosserie leiten. Zusammen mit bis zu 16 Airbags und zahlreichen weiteren Schutzsystemen soll das die S-Klasse zur sichersten Limousine der Welt machen, kündigte Weissinger an.

Auch beim Komfort wollen die Schwaben neue Maßstäbe setzen und bieten deshalb neben besseren Platzverhältnissen zum Beispiel auch im Fond Massagesitze an, den Nacken der vorderen Mitfahrer betten sie in beheizte Sofakissen.

Ein weiteres Highlight der intern W223 genannten Limousine ist ihre Hinterachslenkung, die deutlich stärker einschlägt als bei der Konkurrenz. "Damit wird der Luxusliner so handlich wie eine Limousine der Kompaktklasse und spart bis zu zwei Meter Wendekreis", sagt Weissinger. Selbst die Langversion der S-Klasse brauche für eine Kehre jetzt keine elf Meter mehr.

Obwohl die S-Klasse nicht nur mehr Technik bietet, sondern in Radstand und Länge zugelegt hat, so dass die Standardversion nun 5,15 und die verlängerte Limousine 5,25 Meter misst, soll sie nicht mehr verbrauchen als bisher. Dafür wurden Gewicht und cw-Wert reduziert sowie neue Motoren geplant. Alle Sechs- und Achtzylinder fahren mit Mild-Hybrid-Technik.

Der Plug-In-Hybrid komme auf eine elektrische Reichweite von 100 Kilometern, so Chefingenieur Weissinger. Darüber hinaus seien auch wieder AMG-Varianten und ein V12-Motor geplant. Nur eine reine Elektroversion gibt es nicht. Dafür kommt wenige Monate nach der S-Klasse der EQS.