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09.02.2021, 11:37

Schnee und Eisklumpen aus den Radkästen entfernen

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Eishöhle im Radkasten: Schneemassen sollte man dort besser rasch entfernen

Scheiben freiräumen, Beleuchtung säubern und stets genügend Wischwasser mit Frostschutz an Bord haben. Autofahrer müssen im Winter an vieles denken - auch an Schneemassen in den Radkästen.

Bei starkem Schneefall türmen sich Schneeberge am Straßenrand. Und auch in den Radkästen des Autos kann sich die weiße Pracht sammeln, wenn die Reifen den Schnee nach oben schleudern. Gefriert er zu Eis, kann das in Extremfällen die Lenkfähigkeit einschränken und das Auto anders als gewohnt reagieren lassen. Darauf weist der TÜV hin. Das Eis kann außerdem Schäden an Reifen und Karosserie verursachen.

Daher sollten Autofahrer die Schneeklumpen aus den Radhäusern, wie Radkästen auch genannt werden, möglichst rasch entfernen. Ist der Schnee noch weich, kann man ihn zum Beispiel mit einem Schneefeger entfernen. Deshalb ist es wichtig, die Klumpen nach dem Abstellen des Autos zu entfernen, damit sie nicht festfrieren. Bei längeren Fahrten ist es ratsam, bei Zwischenstopps die Radkästen freizumachen.

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Mit heute, Mittwoch, endet in Österreich die situative Winterausrüstungspflicht. Diese besagt, dass von 1. November bis 15. April an allen Rädern Winterreifen angebracht werden müssen. Ein Wechsel auf Sommerreifen ist gesetzlich nicht notwendig. "Rein rechtlich ist es absolut erlaubt, mit Winterreifen weiterzufahren", sagte ÖAMTC-Techniker Friedrich Eppel im Gespräch mit der APA.

Er rät Autlenkern, "bitte die Reifen zu wechseln, sich dabei aber keinen Stress zu machen". Zwar ist es aus rechtlicher Sicht "legal, das ganze Jahr mit Winterreifen zu fahren". Allerdings sind Winterreifen für die kalte Jahreszeit gedacht, sie sind von der Mischung her weicher als Sommerreifen und haben daher auf warmer Fahrbahn weniger Grip und so beispielsweise längere Bremswege. "Wir raten dezidiert davon ab, mit Winterreifen den ganzen Sommer durchzufahren, dadurch sind auf der wärmeren Fahrbahn schwere Unfälle möglich", sagte Eppel.

Wer nun viel mit dem Auto unterwegs ist, "sollte bald auf Sommerreifen wechseln". Wer das Fahrzeug die meiste Zeit stehen hat und nur "ab und zu zum Einkaufen fährt, braucht sich keinen Stress zu machen", so der Rat des Experten. Seit Montag haben Autowerkstätten großteils wieder normal geöffnet.

Sobald die Temperaturen steigen und mit Schnee nicht mehr zu rechnen ist, sollten auf jeden Fall Sommerreifen aufgezogen werden. Außerdem verschleißen Winterreifen schneller, wenn es warm ist. Sollte es nach dem 15. April noch schneien und Lenker werden mit Sommerreifen "erwischt", kann das aber bei einem Unfall Probleme mit der Versicherung bringen.

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Wer den Nachwuchs mit dem Fahrrad transportieren will, greift spätestens dann besser zum Kinderanhänger, wenn mehr als ein Kind zu transportieren ist. Tipps fürs Kaufen und Üben.

Spätestens wenn Radler zwei Kinder mitnehmen wollen, entscheiden sie sich besser für einen Kinderanhänger, rät der TÜV. Das bringt sowohl Radfahrenden als auch den kleinen Passagieren mehr Sicherheit und Komfort. Die Kinder können im Anhänger wesentlich bequemer Platz nehmen als auf Kindersitzen. Ein stabiles Chassis sorge zudem für mehr Schutz außen herum.

Breite Spur für mehr Fahrstabilität

Beim Kauf raten die Prüfexperten zu Modellen mit breiter Spur und leicht ausgestellten Rädern. Das sorgt für eine stabilere Straßen-und Kurvenlage. Die Sicherheitsgurte sollten an festen Stellen angebracht sein, zum Beispiel am Rahmen.

Weitere Aspekte sind ein stabiles Gestell mit abgerundeten Kanten, ein Überrollbügel sowie ein Textilnetz und Plastikschutz. Letztere können Straßenschmutz, Spritzwasser und Regen abhalten. Beim Kauf sind die Kinder besser dabei: So zeigt sich gleich, ob ihnen das Wunschmodell genügend Platz bietet.

Wie schwer der Anhänger ist, sagt allein noch nichts über dessen Stabilität und Qualität aus. Bei der Wahl sollten Käufer daher überlegen, welche Strecken sie in der Regel zurücklegen müssen. Wer etwa lange, hügelige Routen zurücklegen muss, fährt mit einem leichten Sportmodell besser. Doch auch wer schon mehrmals am Tag mit Anhänger samt zwei Kindern eine Unterführung passieren muss, könnte sich über leichte Modelle freuen. Beim Kauf rät der Tüv Süd auf das "GS"-Prüfzeichen zu achten.

Mit Leerfahrt üben

Bevor die erste Fahrt mit Kindern an Bord starten kann, sollten Eltern zunächst ohne sie üben. Ein entsprechendes Gewicht im Anhänger simuliert die kleine Besatzung dabei. So können sich Neulinge herantasten, wie mit dem Gespann zu bremsen ist und wie es sich in Kurven verhält. Leichte Steigungen und Gefälle sowie ein Slalomparcours sollten beim Training nicht fehlen. Das gilt auch für eine Gefahrenbremsung.