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12.01.2021, 17:13

Gebrauchtwagen-Check: Der VW Passat (ab 2005)

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Der VW Passat ist geräumig, repräsentativ und vielverkauft

Geräumig, repräsentativ, vielverkauft: Oft ist der VW Passat als Dienstwagen unterwegs. Bei der Hauptuntersuchung (HU) zeigt sich: Die hohen Laufleistungen fordern Tribut. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Generationen.

Der VW Passat ist älter als der Golf, 1973 startete die Modellreihe. 2005 kam mit dem B6 die sechste Modellgeneration heraus, die VW zum Modelljahr 2010 gründlich überarbeitete und als siebte Generation B7 vorstellte, obwohl beide Baureihen technisch auf dem Typ 3C basieren. 2014 kam mit dem B8 die achte Generation in den Handel (Typ 3G).

Beide Generationen gibt es als Stufenheck und als sich besser verkaufender Kombi, von dem je eine Alltrack-Version mit mehr Bodenfreiheit aufgelegt wurde. Die Coupé-Version CC führt VW mittlerweile als eigene Modellreihe namens Arteon.

Jahreslaufleistungen von 100.000 Kilometern sind laut "Auto Bild Tüv Report 2021" keine Seltenheit. Als optionaler Allradler könnte er in leichtes Gelände. Bei der HU brilliert der 3G mit sehr geringen Mängelquoten vor allem bei den Fahrwerkskomponenten, beim 3C ist immerhin die Lenkung haltbar. Die Funktion von Fuß- und Feststellbremse wird bei beiden nur selten beanstandet, gleiches gilt für Bremsschläuche und -leitungen.

Der 3C erntet bei Radaufhängungen und Federn überdurchschnittlich viele Beanstandungen, bei der vierten HU folgen hintere Beleuchtung und Blinker. Mit abgenutzten oder rostigen Bremsscheiben bekommt es schon der 3G zu tun, aufgrund der vielen Kilometer. Auch Ölverlust kann laut Report schon bei der ersten HU auftreten.

Die aktuelle ADAC-Pannenstatistik zeigt: Exemplare der Erstzulassungsjahre 2005 bis 2008 schneiden "schlecht bis unterdurchschnittlich" ab, 2009 bis 2012 landen im Mittelfeld, und jüngere Exemplare stuft der Club meist als "gut" ein. Die Pannenschwerpunkte: Batterien (2005 bis 2006), Bremssättel und Radbremszylinder hinten sowie mechanische Feststellbremsen (alles 2005 bis 2008), Einspritzdüsen (2007) und Kraftstoffpumpen (2007 bis 2008).

Abmessungen (laut ADAC): 3G: 4,77 m x 1,83 m x 1,48 m bis 1,52 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 586 l bis 1152 l (Limousine), 650 l bis 1780 l (Kombi); 3C: 4,77 m x 1,82 m x 1,47 m bis 1,52 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 565 l (Limousine), 603 l bis 1731 l (Kombi).

Motoren: Benziner (Sechs- und Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 75 kW/102 PS bis 220 kW/299 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 77 kW/105 PS bis 176 kW/240 PS; Plug-in-Hybrid (Vierzylinder + E-Motor, Frontantrieb): 160 kW/218 PS.

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Die Mischung aus großer Reiselimousine und Sportwagen hört bei Porsche auf den Namen Panamera. Die zweite Generation ist seit rund vier Jahren auf dem Markt - ab Herbst bekommt sie eine Modellpflege.

Porsche bereitet eine Modellpflege für den Panamera vor. Ab Herbst soll es den Gran Turismo mit retuschiertem Design, neuer Abstimmung für Lenkung und Fahrwerk sowie neuen Motoren geben, teilte der Hersteller bei Entwicklungsfahrten mit.

Wer die Standardversion, den Executive mit verlängertem Radstand, und den Sport Turismo mit steiler Heckklappe als Neuwagen erkennen will, muss allerdings genau hinschauen. Denn außer Lacken und Rädern ändern sich außen lediglich die Leuchten und die Schürzen. Und auch innen zeugt rein optisch nur ein neues Lenkrad von der Modellpflege.

Neu abgestimmt mit stärkeren Motoren

Beim Fahren allerdings werden die Unterschiede dafür umso spürbarer, verspricht Baureihenleiter Thomas Friemuth. Zum einen, weil der Luxusliner neu abgestimmt und der Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort weiter verbessert worden sei. Und zum anderen, weil es zahlreiche Neuerungen unter der Haube gebe.

An der Spitze der Verbrennermotoren steht ein vier Liter großer V8-Benziner. Der leistet nun 463 kW/630 PS statt 404 kW/550 PS und wird deshalb vom Turbo zum Turbo S befördert. Zugleich legt der Cayenne GTS um 15 kW/20 PS auf 353 kW/480 PS zu. Nur der Basisbenziner bleibt mit 243 kW/330 PS unverändert.

Größere elektrische Reichweite bei den Modellen mit Stecker

Auch bei den Plug-in-Hybriden tut sich was. Dort schließt ein 4S E-Hybrid mit 412 kW/560 PS die Lücke zwischen S E-Hybrid und Turbo S E-Hybrid. Porsche hat die Batterie der drei Teilzeitstromer optimiert und bei gleichem Bauraum 17,9 statt 14,1 kWh installiert und die Betriebsstrategie verbessert. "Das bringt uns rund 30 Prozent mehr elektrische Reichweite", stellt Friemuth in Aussicht. Genaue Daten will er allerdings erst nach den Sommerferien nennen, wenn auch die letzte Tarnung fällt und das Auto zu den Händlern kommt.

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Porsche erweitert seine aktuelle 911er-Modellreihe um einen Klassiker - und erinnert damit an die erste Auflage einer Designikone, die seit Mitte der 1960er zur Familie gehört.

Porsche bietet den 911er knapp zwei Jahre nach dem Modellwechsel wieder als Cabrio mit Glaskuppel an. Die neue Karosserievariante wird als Targa 4 und als Targa 4 S angeboten und kommt in diesen Tagen in den Handel, wie der Stuttgarter Hersteller mitteilt.

Die Preise beginnen in Österreich bei 158.551 Euro für den Targa 4 sowie bei 178.676 Euro für den Targa 4 S und liegen damit auf dem Niveau des konventionellen Cabrios.

Zweite Reihe unter Glas

Statt des üblichen Stoffdachs über der gesamten Kabine trägt der Targa nur über der ersten Reihe eine Stoffbahn, an die sich ein massiver Überrollbügel samt Glaskuppel anschließt.

Wer sich nach Frischluft sehnt, braucht 19 Sekunden Geduld, dann faltet sich das Textilteil unter die gläserne Haube und zumindest Fahrer- und Beifahrer sitzen unter freiem Himmel. Anders als im Cabrio funktioniert das wegen der aufwändigen Mechanik allerdings nur im Stand.

Die dabei verlorene Zeit holt der Targa-Fahrer allerdings schnell wieder rein. Denn angeboten wird der Targa laut Porsche immer mit einem drei Liter großen Sechszylinder und Allradantrieb, wahlweise mit Achtgang-Doppelkupplung oder zum gleichen Preis als Handschalter mit sieben Gängen.

Von Null auf Hundert in 3,6 Sekunden

In der Grundversion leistet der Sportwagen 283 kW/385 PS, beim Targa 4S stehen 331 kW/450 PS im Datenblatt. Im besten Fall beschleunigt der 2+2-Sitzer damit in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo vom 304 km/h.

Der Normverbrauch liegt bei 9,8 Litern für den Targa 4 und bei 9,9 Litern für den Targa 4S. Das entspricht 223 und 227 g/km CO2.