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11.01.2021, 16:02

Nio bringt E-Limousine ET7 Anfang 2022 heraus

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Nio bringt E-Limousine mit 1000 Kilometer Reichweite

Das chinesische Elektro-Start-up Nio hat jetzt mit dem ET7 seine erste Limousine präsentiert. Das Modell soll Anfang 2022 in China und später auch in Europa zu Preisen ab umgerechnet rund 56.000 Euro plus Batteriemiete an den Start gehen. Er werde das erste Serienmodell mit einer sogenannten Festkörper-Batterie, kündigte Firmenchef William Li an. Der gut fünf Meter lange Viertürer gilt als Konkurrent für Autos wie Porsche Taycan und Tesla Model S.

Mit einem neuen Speichermedium erreichen die Chinesen nach eigenen Angaben etwa ein Drittel mehr Energiedichte als bei Lithium-Ionen-Akkus und versprechen so für das Top-Modell mit 150 kWh Kapazität eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern.

Daneben bietet Nio den ET7 auch mit konventionellen Akkus an, die bei 70 kWh auf 500 und bei 100 kWh auf 700 Kilometer Aktionsradius kommen sollen. Wem angesichts dieser Batteriegrößen die Geduld zum Laden fehlt, der kann die Akkus zumindest in China auch automatisch wechseln.

Dazu verspricht Nio gute Fahrleistungen: Mit einem 180 kW/245 PS starken Motor an der Vorder- und 300 kW/408 PS an der Hinterachse kommt die Limousine auf eine Systemleistung von 480 kW/653 PS und beschleunigt mit einem maximalen Drehmoment von 850 Nm in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

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Einst mit i3 ein Vorreiter, ist BMW bei den E-Autos zuletzt ins Hintertreffen geraten. Doch nun nimmt der Hersteller mit dem Concept i4 einen neuen Anlauf. An Bord ist eine große Batterie.

Mit dem i4 will BMW in die elektrifizierte Mittelklasse einsteigen. Das Modell soll zwar frühestens in einem Jahr in den Handel kommen, doch die Bayern bereiten sich und die Kundschaft schon jetzt mit einer seriennahen Studie vor. Die sollte eigentlich auf dem abgesagten Genfer Autosalon gezeigt werden.

Futuristisch im Look

Das neue Schaustück ähnelt in Form und Format einem 4er, wirkt aber durch aerodynamische Akzente, neue Farbkombinationen und seine riesige BMW-Niere an der Fahrzeugfront deutlich futuristischer als das konventionelle 4er Gran Coupé.

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Wirkt die Flüssigkeit länger auf Stahl und Buntmetalle ein, kann sie hier aber Schäden hervorrufen. Das gilt auch für Kunststoffe und Lacke. Sollte also beim Nachfüllen etwas daneben gehen, waschen Autofahrer die Stellen besser mit viel Wasser ab.

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