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08.01.2021, 12:06

Bildschirm statt Armaturenbrett: Neuer Mercedes EQS

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Der Hyperscreen ist mehr als 1,40 Meter breit

Mercedes bringt den EQS im zweiten Halbjahr zu noch nicht genannten Preisen als Akku-Alternative zur S-Klasse in den Handel. Die Schwaben ersetzen bei der elektrischen Oberklasselimousine das klassische Armaturenbrett durch eine durchgehende Bildschirmlandschaft. Hyperscreen nennt der Hersteller die nahtlose Oberfläche, die sich auf mehr als 1,40 Metern zwischen den Scheibenrahmen vor den Insassen spannt.

Unter der durchgehenden, leicht gebogenen Abdeckung, die nur von den Lüfterdüsen durchbrochen wird, verbergen sich laut Hersteller mehrere einzelne, zum Teil mit OLED-Technik ausgestattete Bildschirme und Touchscreens. Darauf läuft die nächste Evolutionsstufe des Infotainmentsystems MBUX.

Das bindet nicht nur den Beifahrer erstmals mit einem eigenen Bildschirm besser ein. Mercedes hat das System auch mit künstlicher Intelligenz aufgerüstet und ihm selbstlernende Fähigkeiten antrainiert: Es merkt sich laut Mercedes die Vorlieben und Routinen von bis zu sieben Fahrern und macht bei passender Gelegenheit entsprechende Bedienvorschläge.

Statt sich durch die radikal vereinfachten und situativ sortierten Menüs zu klicken, kann der Fahrer so noch einfacher regelmäßige Ziele ansteuern, häufige Kontakte anrufen oder bei winterlichen Temperaturen automatisch Sitz- und Lenkradheizung aktivieren.

Auf den Geschmack gekommen?

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Nun werden auch die Pickerlfristen für die Fahrzeugklasse L umgestellt – also Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge. Ab 1. März gilt auch für diese Klasse der von den Autos bereits bekannte "3-2-1 Intervall" für die Begutachtungsfrist, erinnerte der ÖAMTC am Mittwoch in einer Aussendung.

Das bedeutet, dass Halter von Fahrzeugen der L-Klasse ihre Maschinen fortan drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung überprüfen lassen müssen. Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

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Geräumig, günstig und gute Qualität: Für so manchen baut die VW-Tochter Skoda die wahren Volkswagen. 2012 legten die Tschechen einen günstigen Golf-Gegner auf - ein kompakter Gebrauchttipp?

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Skoda Rapid kein sehr schnelles Auto. Gegenüber seinem konzerninternen Konkurrenten, dem VW Golf, fehlt es dem Kompakten an wirklich leistungsstarken Motoren, bei 125 PS ist Schluss. Soweit zur modellstrategischen Abgrenzung. Auch bei der Hauptuntersuchung (HU) zieht er öfters den Kürzeren.

Modellhistorie: Marktstart Ende 2012; die Modellpflege 2017 brachte unter anderem einen neuen Dreizylinder-Benziner, aufgefrischtes Design und Internetdienste fürs Infotainment.

Karosserievarianten: Eingeführt wurde der Rapid als Stufenheck mit großer, am Dach angeschlagener Heckklappe. Seit Ende 2012 gab es ihn auch als Spaceback, einem kürzeren kombiartigen Schrägheck. 2019 kam der Nachfolger Scala in den Handel.

Abmessungen (laut ADAC): Stufenheck: 4,48 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 550 l bis 1490 l; Fließheck: 4,30 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 415 l bis 1.381 l.

Stärken: Die Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags und ESP ist gut, seit dem Facelift stimmt auch der Fahrkomfort. Bei der HU erweist sich laut "Auto Bild Tüv Report 2020" das Fahrwerk als solide, gleiches trifft auf Bremsleitungen und -schläuche zu.

Schwächen: Schelte gibts beim Tüv für Ölverlust, der wie marode Auspuffanlagen beim zweiten Pflichtcheck im Autoalter von fünf Jahren mit erhöhten Mängelquoten diagnostiziert wird. Gleich bei der ersten HU fahren zu viele Rapids mit verschlissenen oder rostigen Bremsscheiben vor; auch hier die Quote über dem Durchschnitt.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Skoda Rapid schneidet durchweg gut ab." Pannenschwerpunkte? Laut ADAC "keine bekannt."

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 55 KW/75 PS bis 92 kW/125 PS; Diesel (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS bis 85 kW/116 PS.