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17.12.2020, 11:02

Audi bringt neue Teilzeit-Stromer auf den Markt

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Audis neue Plug-in-Hybride (v.l.n.r): Der A3, der Q3 und der Q8

Schritt für Schritt nähert sich Audi weiter dem Thema E-Auto an und setzt nun drei weitere Baureihen unter Strom - wenn auch nur in Teilzeit.

Audi hat neue Plug-in-Hybride für A3, Q3 und Q8 zum Jahreswechsel 2020/2021 angekündigt. Mit den Modellen sollen elektrische Reichweiten von mehr als 60 Kilometern möglich sein, die Verbrauchswerte so im Vergleich zu den reinen Verbrenner-Modellen deutlich sinken.

Für A3 sowie Q3 und Q3 Sportback kombiniert die VW-Tochter dabei einen 1,4 Liter großen Benzinmotor mit einer im Getriebe integrierten E-Maschine von 80 kW/109 PS und einem 13 kWh großen Akku, der unter der Rückbank montiert ist. Die elektrische Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Geladen wird der A3 mit bestenfalls 2,9 kW, so dass der Akku an einer Starkstromsteckdose binnen viereinhalb Stunden wieder voll ist. Der Q3 lädt mit bis zu 3,6 kW und braucht deshalb eine Stunde weniger.

Für den schwächeren A3 nennt Audi eine Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h, eine elektrische WLTP-Reichweite von 67 Kilometern und einen Verbrauch von 1,4 Litern (CO2-Ausstoß 30 g/km). Der stärkere A3 ("45 TFSI e") steht mit 232 km/h, 63 Kilometern, 1,4 Litern und 30 g/km im Datenblatt. Für den Q3 weist es 210 km/h, 51 Kilometer, 1,4 Liter und 32 g/km aus.

Tiefer Griff in den Baukasten Beim Q8 greift Audi tiefer in den Baukasten, holt einen 3,0 Liter großen V6-Benziner mit 250 kW/340 PS, eine E-Maschine mit 100 kW/136 PS und einen Akku mit 17,9 kWh heraus. Er kann mit bis zu 7,4 kW laden und ist so binnen zwei Stunden wieder voll.

Auch diese Kombination gibt es in zwei Konfigurationen: als Q8 "55 TFSI e" mit einer Systemleistung von 280 kW/380 PS oder als Q8 "60 TFSI e" mit 340 kW/462 PS. Die elektrische Reichweite beziffert Audi mit bis zu 47 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit im E-Modus mit 135 km/h und im vereinten Betrieb mit 240 km/h. Der Verbrauch liegt bestenfalls bei 2,6 Litern, die einem CO2-Ausstoß von 59 g/km entsprechen.

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Eigentlich sollten die Regeln an Fußgängerüberwegen jedem Autofahrer klar sein. Praktisch zeigt sich aber oft das Gegenteil - gefährlich für Fußgänger. Experten erklären, wie es richtig geht.

Immer wieder sind an Fußgängerüberwegen abenteuerliche Szenen zu beobachten: Autos, die mit quietschenden Reifen zum Stehen kommen, oder in hohem Tempo über die Markierung fahren, obwohl im selben Moment Personen über die Straße gehen möchten. Nicht nur aber gerade auch für Kinder ist so ein Verhalten sehr gefährlich.

Dabei sind die Regeln klar: Fußgänger und Rollstuhlfahrer haben absoluten Vorrang – und zwar schon dann, wenn sie auf den Zebrastreifen zugehen oder zurollen. Autofahrer müssen sich diesen Übergängen mit mäßiger Geschwindigkeit nähern und warten, wenn Menschen dort über die Straße gelangen wollen. Darauf macht der TÜV aufmerksam. Nur bei Straßenbahnen ist das anders: Die haben auch an Zebrastreifen in der Regel Vorrang.

Ein Fußgängerüberweg ist durch ein blaues Schild und weißliche Streifen auf der Fahrbahn gekennzeichnet.

Anders ist die Lage bei Fußgänger-Verkehrsinseln in der Fahrbahnmitte. Hier haben Fahrzeuge prinzipiell Vorrang. Der TÜV appelliert aber an Autofahrerinnen und Autofahrer, nicht immer auf dem Vorrang zu beharren und schlimmstenfalls Zusammenstöße zu riskieren. Lieber bremsen sie ab und winken Fußgänger vorbei.

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Wer relativ viel Platz bei wenig Platzbedarf sucht, kann zum Hyundai ix20 greifen. Der Minivan ist Ende 2019 ausgelaufen und so nur noch gebraucht zu kaufen - auf was ist zu achten?

Der Hyundai ix20 hat, anders als das "x" im Namen andeuten könnte, nichts mit Cross-Eigenschaften am Hut. Eher ist der typischen Kleinwagenmaßen entwachsene Koreaner ein Minivan - dank hohem Dach und variablem und gut nutzbaren Innenraum. Bei der Hauptuntersuchung (HU) beweist er viele Qualitäten, erntet aber auch ein paar markentypische Rüffel.

Modellhistorie: Der ix20 kam Ende 2010 auf den Markt - gegenüber seinem Minivan-Vorgänger Matrix mit deutlich abgerundeter Karosserie. Das Facelift von 2015 beschränkte sich vor allem auf optische Änderungen an der Frontpartie. 2019 lief die Produktion aus.

Karosserievarianten: Das Modell des südkoreanischen Herstellers wurde ausschließlich als fünftüriger Minivan gebaut.

Abmessungen (laut ADAC): 4,10 m bis 4,12 m x 1,77 m x 1,60 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 440 l bis 1.486 l.

Stärken: Der ix20 punktet durch seinen luftigen Innenraum, der vorn auch groß gewachsenen Menschen genügend Platz bietet, sowie die Variabilität dank verschiebbarer Rückbank. Das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt. Bei der HU werden vor allem Lenkanlagen, Antriebswellen sowie Bremsleitungen und -schläuche fast nie bemängelt, wie der "Auto Bild Tüv Report 2020" notiert. Unterdurchschnittliche Mängelquoten auch bei den Bremsscheiben und beim Auspuff.

Schwächen: Hauptmanko sind die Federn und Dämpfer, die schon bei der ersten HU doppelt so oft bemängelt werden wie der Durchschnitt. Zur zweiten HU steigt die Quote auf das Dreifache. Viele Beanstandungen erntet der Minivan wie seine Markenbrüder auch bei Bremsen und Beleuchtung, so ist die Feststellbremse über alle Baujahre ein häufiges Problem, auch Abblendlicht sowie Beleuchtung vorn und hinten erweisen sich als anfällig.

Pannenverhalten: Der ix20 ist selten, so reichen seine Zulassungszahlen nicht zur Aufnahme in die offizielle ADAC-Pannenstatistik. Beim Club hinterlässt der Minivan ein eher uneinheitliches Bild. Zu den Pannenschwerpunkten gehören: schlappe Batterien bei Exemplaren mit Erstzulassung von 2011 bis 2013 sowie defekte Kraftstoffpumpen (2011) und Zündkerzen (2011).

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS und 92 kW/125 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS und 85 kW/116 PS.