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09.12.2020, 11:59

Tipps für E-Autofahrer im Winter

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Fahrer von Elektroautos sollten an die Heizung und die Akkuleistung denken

An kalten Tagen ist meist die Heizung in Betrieb - auch bei Elektroautos. Und da wirkt sich das Heizen auf die Akkuleistung aus. Tipps für E-Autofahrer, wie sie bei Eis und Schnee den Akku schonen.

Fahrer eines Elektroautos sollten im Winter auch für bekannte Strecken ausreichend Reserven einplanen. Das rät der ADAC. Denn im Schnitt müssten sie damit rechnen, dass an kalten Tagen die Reichweite um 10 bis 30 Prozent sinkt.

Der Grund ist simpel: Bei Eis und Schnee wird die Energie dafür gebraucht, den Innenraum, die Heck- und Frontscheiben sowie die Batterie zu beheizen - auf Kosten der Akkuleistung. Der Effekt wirkt sich weniger stark auf längeren Strecken aus, wenn der Wagen bereits aufgeheizt ist. Bei häufigen Kurzstrecken ist der Energieverlust größer.

Was können E-Autofahrer also tun? Ein Tipp ist, den Wagen möglichst in der Garage parken, damit der Akku nicht so stark auskühlt - denn dann speichert er weniger Energie.

In jedem Elektroauto ist laut ADAC serienmäßig eine Standheizung verbaut. Wenn möglich, sollten Fahrer den Innenraum des E-Autos vorheizen, solange der Wagen an der Ladestation hängt.

Während der Fahrt schaltet man dann am besten den Eco-Modus ein und typische Energiefresser wie das Infotainment ab. Licht und Sitzheizung dagegen dürfen angeschaltet bleiben, weil sie die Akkuleistung kaum beinträchtigen. Die ADAC-Experten raten sogar, besser mit Sitz- und Lenkradheizung zu arbeiten und dafür die Heizungstemperatur für das gesamte Fahrzeug niedriger einzustellen - etwa auf 18 statt 22 Grad.

Allerdings sollten Fahrer nicht vor lauter Energiesparen frieren - und dadurch abgelenkt sein. Sicherheit muss immer an erster Stelle stehen. Daher sollte die Lüftung laufen und die Scheibe eisfrei sein.

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Elektroautos können im Winter zwischen 20 und 50 Prozent an Reichweite einbüßen. Durch cleveres Heizen lässt sich der Effekt aber wenigstens abmildern.

Kalte Temperaturen mögen die Akkus von E-Autos gar nicht. Sie bringen deshalb nicht die vom Sommer gewohnte Leistung - und somit weniger Reichweite. Auch das Heizen zerrt am Akku. Daher sollten E-Autofahrer ihr Fahrzeug möglichst vor dem Losfahren mit der Vorklimatisierung aufwärmen, rät die Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" (Ausgabe 23/20). Dann ist es beim Start bereits warm und die Energie dafür kam aus dem heimischen Stromnetz, was den Akku schont.

Unterwegs sollte sowieso besser passgenau geheizt werden: Also besser die Heizung von Sitz und Lenkrad anschalten anstelle den gesamten Innenraum zu heizen. Zwischen 20 bis 50 Prozent an Reichweite können E-Autos je nach Modell, Bedingungen der Fahrt und Wetter laut der Zeitschrift im Winter im Vergleich zum Sommer einbüßen.

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Volkswagen muss wegen eines Problems an den Bremspedalen Tausende neue Autos zurückrufen. Es geht um weltweit rund 38.100 und deutschlandweit knapp 17.600 Exemplare des Golf, Tiguan, Touran und T-Roc aus dem jetzt auslaufenden Modelljahr 2020. Bisher seien aber keine Schäden oder Unfälle bekannt, erklärte ein Konzernsprecher am Mittwoch. In Österreich sind 560 Wagen betroffen, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage sagte.

Bei internen Kontrollen ist nach Angaben des deutschen Konzerns aufgefallen, dass die Pedalplatte, auf der der Fuß des Fahrers beim Bremsen liegt, sich unter bestimmten Umständen verformen oder gar ablösen kann. Betroffen seien Automatikwagen und Linkslenker.

"Wir rufen die Fahrzeuge zurück, um das zu überprüfen und gegebenenfalls instand zu setzen", hieß es in Wolfsburg. Die Aktion laufe nun an, die Daten der Halter würden beim deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angefragt. Die Flensburger Behörde überwacht den Verlauf, sie nennt eine "fehlerhafte Schweißverbindung" als Risikofaktor für die mögliche Ablösung der Pedalplatte.