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04.12.2020, 15:17

MG feiert Comeback mit kompaktem Elektro-SUV

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Mit den Roadstern von früher hat dieser MG nichts mehr gemeinsam

Knorrige Roadster aus England - daran denken wohl die meisten beim Namen MG. Doch die mittlerweile chinesische Marke startet nun neu durch - und fährt ein kompaktes Elektro-SUV vor.

Bekannt geworden sind sie mit traditionellen britischen Roadstern. Doch jetzt feiert die mittlerweile nach China verkaufte Marke MG in Deutschland ihr Comeback mit einem elektrischen Geländewagen: Als ZS EV soll er ab dem Frühjahr gegen Stromer wie den Hyundai Kona oder den Kia Niro sowie Verbrenner vom Schlage eines VW T-Roc antreten. Die Preise stehen noch nicht genau fest, sollen aber laut Herstellers unter 32.000 Euro beginnen.

Dafür gibt es einen 4,31 Meter langen Geländewagen mit Platz für fünf Personen und 448 Litern Kofferraum. Das Design ist eher konventionell und das Innenleben erinnert in vielen Details an die letzte Generation von VW-Modellen. Kein Wunder: MG gehört zum SAIC-Konzern, der in China mit den Niedersachsen gemeinsame Sache macht. Auf dem neuesten Stand sind dagegen die Assistenzsysteme mit adaptivem Tempomaten, Touchscreen-Navigation und Spurführungshilfe.

Den Antrieb übernimmt eine E-Maschine mit 105 kW/143 PS, die an der Vorderachse sitzt. Sie beschleunigt den ZS binnen 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, wird aber mit Rücksicht auf die Reichweite bei 140 km/h elektronisch eingebremst. Das sichert dem ZS bei einer Akku-Kapazität von vergleichsweise bescheidenen 44,5 kWh einen Aktionsradius von bis zu 263 Kilometern nach der WLTP-Norm. Danach muss der Wagen zu Hause für rund acht Stunden an die Steckdose, haben die Chinesen ausgerechnet. Am Schnelllader dagegen ist er im besten Fall schon binnen 40 Minuten wieder bei 80 Prozent.

Auf den Geschmack gekommen?

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Er gehört zu den Urvätern seiner Gattung: Kaum ein anderes Auto hat das Segment der Geländewagen so sehr geprägt wie der Jeep Wrangler. Und abgesehen von der Mercedes G-Klasse und dem Land Rover Defender ist keiner so hart im Nehmen wie er.

Doch in Zeiten, in denen alle Hersteller ihre Autos aufbocken, muss selbst das Original noch einmal nachlegen, damit es glaubwürdig bleibt. Für Großstadtcowboys und wahre Outdoor-Entdecker, gibt es den kantigen Klassiker deshalb jetzt auch als Pick-Up mit einem noch rustikaleren Charme und einem noch höheren Nutzwert. In den USA kann man den Pritschenwagen als Gladiator schon für vergleichsweise günstige 33.545 Dollar kaufen. Österreich-Preise gibt es noch keine, aber man davon ausgehen, dass der Gladiator hierzulande erst ab rund 60.000 Euro zu haben sein wird.

Ein Riese mit rustikalem Charme

Damit der Wrangler nicht nur nach mehr aussieht, sondern auch mehr Platz bietet, haben ihn die Amerikaner im Radstand um 49 Zentimeter gestreckt und hinten eine offene Pritsche angebaut. Damit kommt der Offroader nun auf eine stattliche Länge von rund 5,50 Meter. Die Ladefläche ist etwa 1,50 Meter lang und hat eine Tragkraft von 725 Kilo. Das reicht dem Heimwerker zwar für eine große Fuhre Holz und dem Pferdeliebhaber für einen Ballen Heu. Doch wer sein Auto nach dem Nutzwert kauft, der bestellt lieber den nüchternen Fiat Fullback aus dem gleichen Konzernverbund. Der kann mehr schultern und kostet weniger - macht aber auch lange nicht so viel her.

Der Gladiator dagegen ist eher etwas für Freizeitabenteurer, die sich am Wochenende gern mit der Motocross-Maschine oder dem Mountainbike ins Gelände aufmachen. Doch aufs Zweirad umzusteigen bräuchten sie dort eigentlich nicht. Denn die Allradtechnik des Jeeps ist so ausgefuchst und seine Konstruktion so stabil, dass man auch mit dem Auto überall hinkommt. Flußdurchquerungen jedenfalls lassen den Gladiator genauso kalt wie felsige Bergwege oder sandige Strände. Dumm nur, dass solche Cross-Country-Fahrten in Deutschland fast nirgendwo erlaubt sind.

Eine Nummer zu groß für den Alltag

Den Preis dafür zahlt man im Alltag. Denn für wilde Wege und schwere Lasten ausgelegt, ist der Pritschenwagen zwischen Shoppingcenter und Sportstudio ein eher schwerfälliger Geselle. Das Fahrwerk knochig und nicht sonderlich komfortabel, der Motor laut und für ein modernes SUV eher lahm. Mit dem riesigen Wendekreis zieht es den Gladiator schnell hinaus aufs Land, wo er abseits des Asphalts seine Qualitäten ausspielen und die Konkurrenz trotz der bescheidenen Höchstgeschwindigkeit von etwa 160 km/h schnell hinter sich lassen kann.

In Fahrt werden ihn bei uns nach aktuellem Kenntnisstand die gleichen Motoren bringen, die Jeep im Wrangler anbietet. Statt des US-Sechszylinders mit 3,6 Litern Hubraum und 210 kW/285 PS aus dem Testwagen gibt es einen 2,2 Liter großen Diesel mit 147 kW/200 PS oder einen Benziner, der aus 2,0 Litern 199 kW/270 PS schöpft.

Dinosaurier für Digital Natives

Während der Gladiator sich in Nutzwert und zumindest hinten auch im Aufbau vom Wrangler unterscheidet, sind Auftritt und Ambiente identisch. Das gilt für die kantige Karosse genauso wie für das Interieur, das rustikales Design mit moderner Technik kombiniert: Hinter dem Lenkrad gibt es deshalb einen ebenso großen wie brillanten Bildschirm zwischen den Rundinstrumenten und daneben einen Touchscreen, der sogar online gehen kann. Und auch die Ausstattung des Dinosauriers hält Schritt mit der Moderne: Das beginnt bei den LED-Scheinwerfern und reicht bis zu Assistenzsystemen wie dem Totwinkel-Warner oder dem Abstands-Tempomaten.

Und wie den Wrangler kann man auch den Gladiator eigenhändig umbauen: Vom Dach bis hin zum gesamten Aufbau über dem Heck lassen sich einzelne Elemente abnehmen, die Frontscheibe auf die Motorhaube falten und sogar die Türen aushängen. Am Ende sitzt man im luftigsten Geländewagen, der seit Mini Moke und Citroën Mehari gebaut wurde.

Fazit: Charakterauto für Outdoor-Abenteurer

Natürlich gibt es Geländewagen, die moderner und komfortabler sind. Doch wer in der SUV-Schwemme nach einem Charakterkopf sucht, für den ist der Gladiator genau das richtige Auto. Denn mit seinem kantigen Design, dem rustikalen Gemüt und seiner expeditionstauglichen Technik passt der Pick-Up vor allem zu extravaganten Draufgängern, die draußen das große Abenteuer suchen.

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