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03.12.2020, 11:13

Mercedes bringt den GLS auch als Maybach

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Der Mercedes GLS rollt nun auch als luxuriöse Maybach-Version auf die Straßen

Unter dem Maybach-Label vermarktet Mercedes seit einiger Zeit ganz besonders luxuriöse Versionen seiner S-Klasse. Nun erweitern die Stuttgarter das Portfolio um den Geländewagen GLS.

Nach der S-Klasse bietet Mercedes nun auch den GLS als Maybach an und rüstet den Geländewagen damit zum Konkurrenten von Autos wie Rolls-Royce Cullinan und Bentley Bentayga auf. Die Preise für den GLS 600 beginnen in Österreich bei 183.850 Euro und die Auslieferung soll im Frühjahr starten, teilte der Hersteller mit.

Viel Aufpreis für viel Luxus

Für den saftigen Aufschlag auf das V8-Modell GLS 500 kleidet Mercedes den 5,21 Meter langen Luxusliner mit einem Smoking neu ein: Es gibt einen Nadelstreifengrill, reichlich Chrom an Felgen und Fensterkanten, auf Wunsch eine Zweifarblackierung sowie riesige Trittleisten, die beim Öffnen der Türen automatisch ausfahren. Anders als bei der S-Klasse ändert sich an Radstand und Länge nichts.

Dafür bauen die Schwaben den Innenraum komplett um: Wo gewöhnliche Kunden einen Siebensitzer bekommen, fährt der Maybach mit zwei Loungesesseln im Fond vor, die auf Knopfdruck zu Liegen werden.

Ein Mild-Hybrid-Antrieb bringt den Maybach in Bewegung

Der Kofferraum ist mit einer massiven Schottwand abgetrennt und in der großen Mittelkonsole gibt es Arbeitstische, Sektkelche und sowie einen Kühlschrank. Den Antrieb des mit einer Luftfederung ausgestatteten Geländewagens übernimmt laut Hersteller eine eigens für den Maybach neu konfigurierte Version des 4,0-Liter-Motors mit Mild-Hybrid-Technik.

Der V8-Benziner leistet 410 kW/558 PS und wird von einem E-Motor mit 16 kW/22 PS beim Anfahren und bei der Rückgewinnung von Bremsenergie unterstützt. Er beschleunigt den 2,8 Tonnen schweren Geländewagen binnen 4,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht bis zu 250 km/h. Dabei verbraucht er im Mittel 11,7 Liter (266 g/km CO2). Ein V12 ist laut Mercedes anders als bei der britischen Konkurrenz nicht vorgesehen.

Auf den Geschmack gekommen?

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Sportlicher und mit vielen Assistenten an Bord: Hyundai hat die neue Generation seines Kleinwagens i20 präsentiert. Sie soll in der Polo-Klasse punkten.

Hyundai hat den neuen i20 vorgestellt. Im Spätsommer soll das Modell in den Handel kommen, teilte der Hersteller mit. Verbaut werden neue Motoren und viele Assistenzsysteme. Die Preise sind noch nicht bekannt. Aktuell startet die Baureihe in Österreich bei rund 14.000 Euro.

Tiefer und breiter

Das Blechkleid des rund vier Meter langen Autos haben die Koreaner sportlicher geschneidert. Der Kühlergrill vorn ist gitterartig durchbrochen, der Stoßfänger zerklüftet. Die C-Säule trägt nun einen prägnanten Winkel, dessen Form die neuen Heckleuchten aufgreifen. Das Dach ist 24 Millimeter niedriger, die Karosserie 30 Millimeter breiter. Der Kofferraum ist um 25 auf 351 Liter gewachsen.

Helferlein für Komfort und Sicherheit

Zwei je rund zehn Zoll große Bildschirme sind für Cockpit und Mittelkonsole bestellbar. Zahlreiche Helfer für mehr Komfort und Sicherheit können im i20 an Bord gehen. Dazu gehören Assistenten, die etwa vor Kurven das Tempo drosseln, die Spur halten, tote Winkel überwachen, halbautomatisch einparken oder an grünen Ampeln zum Losfahren auffordern.

Der Einstiegsmotor ist ein 1,2 Liter Vierzylinder mit 62 kW/84 PS. Darüber rangiert ein Dreizylinder mit knapp einem Liter Hubraum in zwei Leistungsstufen. Das schwächere Triebwerk leistet 74 kW/100 PS. Das stärkere produziert 88 kW/120 PS und wird serienmäßig mit 48-Volt-Mild-Hybridsystem ausgeliefert.

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Kaum etwas im Auto altert so schnell wie das Entertainment-System: Irgendwann lahmt das Navi, das Display wird zu klein - und war der Sound nicht auch schon mal besser? Jetzt ist nachrüsten angesagt.

Glänzender Lack, makellose Felgen, sauberer Innenraum. Der Wagen hat erst ein paar Jahre auf dem Buckel und sieht noch modern aus - bis der Blick aufs Radio fällt: viele Knöpfe, kleiner Monochrom-Bildschirm. Ein klarer Fall für eine Nachrüstung - mit einem sogenannten Doppel-DIN-Autoradio.

Diese bieten mehrere Vorteile: "Sie modernisieren einen jungen Gebrauchtwagen schnell und günstig. Denn ein rund vier Jahre alter Gebrauchter ist technisch noch auf der Höhe, nur nicht beim Entertainmentsystem", sagt Matthias Wagner, Vorstand der Fachhandelsgruppe Car Akustik System AG. "Die Elektronik entwickelt sich hier rasend schnell weiter."

Verlängerter Arm des Smartphones

Moderne Geräte bieten größere, hochauflösende Displays, spielen DVDs ab und lassen sich mit dem Smartphone verbinden. "Android Auto oder Apple Carplay sollten in dem neuen Gerät auf jeden Fall integriert sein", rät Wagner. "Denn damit kann der Autofahrer über das Radio viele Funktionen seines Smartphones nutzen." Etwa die Navigation oder das Vorlesen von Sprachnachrichten.

Wem Radio und guter Radioklang wichtig sind, der sollte ein Gerät mit Digitalradio-Tuner (DAB+) kaufen. "Ab Ende des Jahres wird das eh zum Standard, derzeit werden aber noch Geräte ohne die digitalen Radio-Funktionen verkauft", warnt Wagner.

Abhilfe bei miesem Sound

Auch für Besitzer von Campern und Oldtimer können Doppel-DIN-Geräte interessant sein. "Bei manchen Fahrzeugen wie Oldies oder auch bei Wohnmobilen, so toll ausgestattet sie auch sind, ist der Sound meist schlecht. Das wollen viele Besitzer ändern", sagt Michael Zeitler vom Car-Hi-Fi-Fachhandel "Dr. Boom Soundklinik".

Der Vorteil von Doppel-DIN-Geräten liegt im Vergleich zu einfachen DIN-Radios in der breiteren Front mit einem größeren Bedienteil, meist ein Touchscreen. "Dadurch sind die Geräte einfacher zu bedienen und können mehr anzeigen, wie das Bild einer Rück- oder Frontkamera oder Videos", erklärt Zeitler.

Ab 200 Euro geht es los

Günstige Geräte fangen bei 200 Euro an, bieten unter anderem Bluetooth, Audiostreaming und eine Freisprecheinrichtung. Geräte, die eine Vernetzung mit Smartphones via Apple Carplay oder Android Auto ermöglichen, sind ab ungefähr 300 Euro zu haben.

Entscheidend ist, auf welche Merkmale man Wert legt. Das können eine hochwertige Freisprechanlage, der Musikklang, Lenkradtasten, Rückfahrkamera, eine HDMI-Schnittstelle zum Anschluss von Streaming-Sticks sein. Oder auch ein Android-Betriebssystem mit der Möglichkeit, Apps zu installieren - etwa zum Musikstreaming.

Anderes Fahrzeug, anderes Radio

Es kommt aber auch aufs Fahrzeug an. "Ein Land Rover oder ein Cabrio benötigt ein helleres Display, ein Mercedes eine elegantere Blende, die sich sauber ins Cockpit integriert", meint Zeitler. Besitzer von Wohnmobilen legten meist Wert auf ein möglichst großes Display, um die Lage verschiedener Stellplätze gleich überblicken zu können.

Und mancher Sportwagenfahrer wünscht sich eine Frontkamera, um besser einparken zu können, oder eine OBD-II-Schnittstelle, um das Radio mit dem Motormanagement verbinden zu können und Infos wie Öldruck, Öltemperatur oder Ladedruck auf dem Display angezeigt zu bekommen.

Freiliegende Displays im Trend

Ein Doppel-DIN-Radio lässt sich mit speziellen Blenden auch mit einem bis zehn Zoll großen Monitor in den einfachen DIN-Schacht älterer Fahrzeuge integrieren. "Der Trend geht jedoch zu freiliegenden Monitoren, wie sie schon seit einiger Zeit bei BMW und Mercedes zum Einsatz kommen", sagt Zeitler.

Elmar Michels, Chefredakteur der Fachzeitschrift "CAR&HIFI", testet seit Jahren Radios und Hi-Fi-Systeme für Fahrzeuge. Käufern rät er zum Gang zum Händler: "Dort können sich Autofahrer umfassend beraten lassen und das Gerät direkt ausprobieren. Dann merken sie schnell, ob es für sie und in ihr Auto passt."

Bei der Ausstattung genau hinschauen

Bei der Ausstattung von Doppel-DIN-Geräten sollte man genau hinschauen. Ein fest eingebautes Navi mache das Gerät teurer, biete aber eine gute Übersicht, so Michels. Zudem variieren Bildschirmgröße und Bedienung je nach Modell deutlich. "Wer eine einfache und sichere Smartphone-Bedienung sucht, greift am besten zu einem Gerät, das Apple Carplay oder Android Auto integriert hat" - auch wenn damit nicht alle Handy-Apps aufs Radio-Display übertragen werden.

Das wiederum schafft das sogenannte Mirror-Link-System, das aber komplizierter in der Bedienung sei, so Michels. Wichtig bei allen Lösungen: Ist das Smartphone zu alt, könne es sein, dass einige Dienste nicht unterstützt werden.