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30.11.2020, 10:45

Rakete auf Rädern: Brabus Rocket 900 mit 900 PS

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Der gut zwei Tonnen schwere Rocket 900 erreicht 330 km/h Spitzentempo

Böllern schon vor Silvester: So könnte das Motto bei Brabus lauten. Der Tuner hat ein überarbeitetes Mercedes-AMG-GT-Viertürercoupé mit 900 PS auf die Räder gestellt. Kostenpunkt: rund eine halbe Million Euro.

Der Tuner Brabus hat das Mercedes-AMG-GT-Viertürercoupé buchstäblich zur Rakete umgebaut. Wer für Preise von mehr als 500.000 Euro einen der auf zehn Exemplare limitierten Rocket 900 bestellt, bekommt einen der stärksten und schnellsten Gran Turismo der Welt, teilte Brabus mit.

Dafür hat das Unternehmen den Viertürer komplett neu mit einer deutlich breiteren und bulligeren Karosserie aus Carbon eingekleidet und den Innenraum überarbeitet. Gefeilt wurde auch am Motor: Statt 4,0 Litern hat der V8-Benziner laut Brabus nun 4,5 Liter Hubraum.

Druck machen ihm zwei neue Turbolader, die Benzinpumpen haben mehr Förderleistung und die Elektronik ein paar neue Programmzeilen. Dadurch steigt die Leistung von 470 kW/639 PS auf nun 662 kW/900 PS und das maximale Drehmoment klettert auf 1.250 Nm.

Obwohl die Antrittskraft mit Rücksicht auf das Getriebe auf 1050 Nm heruntergeregelt werden muss, erreicht der gut zwei Tonnen schwere Gran Turismo damit die Fahrleistungen eines Supersportwagens: Aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt er laut Hersteller in 2,8 Sekunden, 200 km/h sind nach 9,7 Sekunden erreichet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nur deshalb bei 330 km/h, weil es laut Brabus keine schnelleren Reifen gibt. Im Normzyklus verbraucht dieser GT 11,5 Liter und kommt so auf einen CO2-Ausstoß von 260 g/km.

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Falsch oder schlecht eingestellte Scheinwerfer machen es nicht nur schwer, die Fahrbahn ordentlich einzusehen. Sie sind vor allem eine Gefahr für den Gegenverkehr. Das muss nicht sein.

Herbst und Winter stehen im Straßenverkehr für lange Nächte, Nebelschwaden, Regen- und Schneeschauer. In diesem schwierigen Umfeld kann nur eine funktionierende, fehlerfreie Beleuchtung Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eine gute Sicht sowie verlässliche gegenseitige Sichtbarkeit garantieren.

Deshalb ist mit der kalten Jahreszeit auch die Zeit für eine gründliche Überprüfung und Säuberung der Fahrzeugbeleuchtung gekommen, rät der Auto Club Europa (ACE). Und wegen der besseren Sichtbarkeit sei es in den dunklen Jahreszeiten zudem empfehlenswert, das Licht auch tagsüber einzuschalten, egal ob es sich um ein Auto, Motorrad oder Fahrrad handelt.

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Die richtige Einstellung und Funktion der Auto-Beleuchtung sollte man lässt sich im Oktober während der Licht-Test-Wochen in vielen Kfz-Meisterbetrieben überprüfen, erklärt der ACE. Bei dem Test werde nicht nur die Funktion, sondern auch die richtige Einstellung der Autolichter überprüft. Dazu gehören neben Nebelscheinwerfern auch Fern- und Abblendlicht, Bremslichter, Nebelschlussleuchte, Blinker und weitere Beleuchtungsbestandteile.

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Da die Gummilippen der Scheibenwischer im Sommer durch Hitze und UV-Strahlung besonders schnell spröde werden, lohnt sich zu Beginn der kalten Jahreszeit auch eine Kontrolle der Wischerblätter. Sind sie porös, eingerissen oder anders beschädigt, müssen sie ausgetauscht werden. Grundsätzlich rät der ACE allen Verkehrsteilnehmern, im Herbst und Winter besonders vorsichtig und umsichtig unterwegs zu sein. Das geht einfacher, wenn man von vorne herein versucht, Stress und Hektik keine Chance zu geben, etwa indem man sich angewöhnt, immer einige Minuten früher loszufahren.