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20.11.2020, 09:42

Radlern zuliebe die Autotür mit holländischem Griff öffnen

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Brandgefährliche Unachtsamkeit

Wenn sich vor Radlern oder E-Scooterfahrern plötzlich eine Autotür öffnet, herrscht höchstes Unfall- und Verletzungsrisiko. Wie können Autofahrer solche Dooring-Unfälle vermeiden?

Mit dem "holländischen Griff" können Autofahrer beim Aussteigen sogenannte Dooring-Unfälle vermeiden. Dabei öffnen alle auf der Fahrerseite des Autos ihre linke Tür immer nur mit der rechten Hand, erläutern Verkehrssicherheitsexperten.

Alle auf der Beifahrerseite nehmen dazu die linke Hand. Dadurch dreht man den Oberkörper automatisch etwas mehr und blickt für den notwendigen Schulterblick intuitiv nach hinten. Und nur wenn keine Gefahr droht, öffnen Fahrer und andere Insassen ihre Türen.

Zu diesen Unfällen an der Tür (englisch: Door) des Autos kommt es, wenn Autofahrer und deren Passagiere die Türen gedankenlos öffnen - ohne mit Blick in den Spiegel und ohne Schulterblick. Damit gefährden sie herannahende Radler oder E-Scooter-Fahrer. Das kann zum Teil schwere Stürze mit Kopf- und Beinverletzungen nach sich ziehen oder sogar tödlich enden.

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Um andere zu warnen, muss man bei einer Panne in ausreichendem Abstand ein Warndreieck aufstellen. Doch was nützt das, wenn es beim ersten Windstoß umkippt? Experten warnen vor unsicheren Produkten.

Warndreiecke müssen standfest sein. Die Sogwelle eines vorbeifahrenden Lastwagens etwa sollte die Schilder nicht umwerfen. Doch genau darauf ist nach Angaben vom TÜV nicht bei allen Produkten Verlass: Die Standfestigkeit sei häufig mangelhaft. Im Ernstfall kann das gefährlich sein. Denn ein umgekipptes Schild ist nicht mehr zu sehen - Unfälle drohen.

Eigentlich müssen Warndreiecke bestimmten Vorschriften entsprechen. Es gibt dem TÜV zufolge aber Firmen, die Produkte in Umlauf bringen, die nicht den Vorgaben entsprechen. Nach TÜV-Angaben wird die Standfestigkeit eines Warndreiecks zum Beispiel im Windkanal getestet.

Das Gewicht ist dabei nicht der einzige Gradmesser für einen guten Stand: Zwar gebe es noch die "alten standsicheren Ausführungsformen", die mehr als ein Kilogramm auf die Waage brächten, so der TÜV. Es seien aber auch deutlich leichtere Modelle im Handel erhältlich, die aerodynamisch so gestaltet sind, dass sie vom Sog vorbeirauschender Autos nicht so leicht umgeworfen werden können.

Sichtbarkeit ist neben der Standfestigkeit das zweite zentrale Kriterium für ein sicheres Warndreieck. Demnach sorgen tagsüber fluoreszierende orange Elemente dafür, dass das Schild gut zu sehen ist. Nachts erfüllen rote Reflektoren diesen Zweck.

Bauartgenehmigte Warndreiecke tragen laut TÜV-Angaben ein entsprechendes nationales Prüfzeichen, bestehend etwa aus einer Wellenlinie, Buchstabe und Ziffern. Möglich sei auch ein Prüfzeichen nach der europäischen ECE-Norm R27.

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Mit gleich drei Hybridversionen will Hyundai nächstes Jahr die vierte Generation des kompakten Tucson auf den Markt bringen. Markant soll sich vor allem die Frontpartie des Autos zeigen.

Hyundai überarbeitet nun auch die sportlichen Ableger des kompakten i30: Für Steilheck und Fastback der N-Version gibt es zum Verkaufsstart im Frühjahr mehr Leistung sowie erstmals die Option auf ein Doppelkupplungsgetriebe, teilte der Hersteller bei abschließenden Testfahrten mit.

So steigt die Leistung des 2,0 Liter großen Vierzylinders in der für Deutschland obligatorischen Performance-Variante auf 206 kW/280 PS und das maximale Drehmoment klettert von 353 auf 392 Nm. Damit verbessert sich laut Hersteller der Sprintwert um zwei Zehntelsekunden. Der i30N erreicht Tempo 100 aus dem Stand nun in 5,9 Sekunden. Die Spitze liegt unverändert bei 250 km/h. Angaben zum Verbrauch macht Hyundai noch nicht.

Gab es den i30N bisher nur mit einem sechsstufigen Schaltgetriebe, bietet Hyundai nun als Option auch eine Doppelkupplung an und setzt dafür erstmals auf acht Gänge. Wie man es sonst vor allem von Sportwagen und aus dem Motorsport kennt, gibt es dazu einen Knopf am Lenkrad, mit dem sich der i30N für 20 Sekunden auf Attacke schalten lässt: Dann werden die Gänge weiter ausgedreht, die Elektronik schärft die Sinne und die Beschleunigung wird optimiert.