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20.11.2020, 10:41

Maybach-Version der S-Klasse kommt 2021

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Die Maybach-Version ist Spitze des Mercedes-Limousinen-Programms

Bei Limousinen ist es wie bei Motorjachten - je länger, desto luxuriöser. Das wissen sie auch bei Mercedes. Und schicken die neue S-Klasse schon kurz nach ihrer Premiere auf die Streckbank.

Als Spitzenmodell der neuen Mercedes-S-Klasse rollt im Sommer 2021 die Maybach-Version zu den Händlern. Dann gibt es nicht nur einen Nadelstreifen-Grill und eine markante Zweifarblackierung. Gegenüber der Langversion der Limousine hat Mercedes den Radstand auch noch einmal um 18 Zentimeter gestreckt, teilte der Hersteller mit. Künftig stehen die Achsen dann 3,40 Meter auseinander, von Stoßstange zu Stoßstange misst der längste Pkw im Mercedes-Programm 5,47 Meter.

Bordbar mit passenden Gläsern

Der Raumgewinn kommt laut Hersteller allein den Fond-Passagieren zugute: Sie fahren in Loungesesseln mit Liegeposition und ausklappbaren Fußstützen, schreiben auf Klapptischen aus der Mittelkonsole oder erfrischen sich mit Kaltgetränken aus der Bordbar, die in eigenen Maybach-Gläsern gereicht werden.

Für zusätzlichen Komfort gibt es neben der üblichen Sitzheizung für die zweite Reihe nun auch Nacken- und Schulterheizung. Die Gurte werden wie in den Coupés und Cabrios aus Stuttgart automatisch angereicht. Und weil die großen Türen so schwer sind, hat Mercedes dafür auf Wunsch elektrische Unterstützung im Angebot. Außerdem soll eine aktive Geräuschunterdrückung für vornehme Stille an Bord sorgen.

Preis noch unbekannt

Zum Preis und dem Antrieb macht Mercedes noch keine exakten Angaben. Doch nachdem schon der S 500 als Sechszylinder-Benziner mit dem bislang größten Radstand bereits bei 120 000 Euro startet, dürfte es den Maybach kaum unter 180 000 Euro geben - zumal Mercedes als Einstiegsmotor einen noch nicht näher spezifizierten V8 angekündigt hat. Dabei soll es aber nicht bleiben: Exklusiv für den Maybach hält Mercedes weiter an einem V12-Triebwerk fest, während das bei BMW Siebener und Audi A8 gerade ausgemustert wird.

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Bis zu 250 Kilometer Reichweite

Wo bisher Dreizylinder knattern, gibt es dem Hersteller zufolge künftig einen E-Motor mit 60 kW/82 PS, der aus einem 21 kWh großen Akku gespeist wird. Das reicht für einen Sprint von 0 auf 50 km/h in 4,0 Sekunden, ein Spitzentempo von 135 km/h und eine Normreichweite von 180 Kilometern. Für den Stadtverkehr, in dem der Twingo für gewöhnlich zu Hause sein dürfte, stellt Renault einen Aktionsradius von bis zu 250 Kilometern in Aussicht.

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Soundgenerator und App-Zugang

Serienmäßig an Bord ist ein Soundgenerator, der bis 50 km/h mit drei individuell wählbaren Tönen Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer warnen soll. Außerdem gibt es ein Online-Infotainment und einen App-Zugang, mit dem man das Laden vom Smartphone aus überwachen kann.

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