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17.11.2020, 09:55

Was Autofahrer bei einem Brand beachten müssen

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Wenn das Auto brennt, sollten Betroffene schnell die Rettungsstelle informieren

Plötzlich riecht es komisch, dann steigt Rauch auf, das Auto brennt: Eine Horrorvorstellung. Autofahrer sollten dann Ruhe bewahren. Tipps, wie Sie sich beim Brand eines Fahrzeuges am besten verhalten.

Bei einem Unfall oder Brand sollten Autofahrer, frühzeitig einen qualifizierten Notruf absetzen. Europaweit eignet sich dafür die einheitliche Notrufnummer 112.

Besonderheiten der Rettungsleitstelle schildern

Neben dem Ort des Geschehens und einem kurzen Lagebericht sollten Anrufer der Leitstelle auch Besonderheiten mitteilen, rät Dekra: Beispielsweise, ob das betroffene Fahrzeug einen alternativen Antrieb oder Kraftstoff hat. Manche Leitstellen fragen dann auch nach den Kennzeichen - um darüber genauere Fahrzeugdaten abzufragen.

Egal, ob Elektrofahrzeug oder konventionelles Fahrzeug: Gibt es Anzeichen für einen Brand, müssen Betroffene schnell reagieren. Das gilt etwa, wenn Rauch aufsteigt oder es angebrannt riecht.

Tipps, wie Sie sich bei einem Autobrand verhalten sollten

Die Dekra-Experten raten: Fahren Sie das Fahrzeug sofort an den Straßenrand. Halten Sie dabei ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen sowie Gebäuden ein. Stellen Sie den Gang auf P, ziehen Sie die Handbremse und schalten Sie die Zündung aus.

Achten Sie auf den fließenden Verkehr, wenn Sie oder weitere Insassen das Auto verlassen. Legen Sie die Warnwesten an und stellen Sie mit genügend Abstand ein Warndreieck auf.

Wer einen Feuerlöscher dabei hat, kann versuchen den Brand zu beseitigen - allerdings geht der Eigenschutz immer vor. Betroffene sollten sich nicht innerhalb des Rauchs aufhalten. Trifft die Feuerwehr ein, können Sie die Rettungskräfte in die Lage einweisen.

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Auf Knautschzonen wie im Auto können Motorradfahrer nicht zählen. Sie schützen ihren Körper vor allem durch den Helm und ihre Kleidung. Beim Kauf sind einige Ausstattungsmerkmale besonders wichtig.

Vorgeschrieben ist nur ein Helm - doch bei einem Sturz können Motorradfahrer auch von Protektoren an Knien und Ellenbogen sowie am Rücken profitieren. Solche Protektoren sind zum Teil bereits in der Kleidung integriert, bei vielen Motorradjacken und –hosen lassen sie sich aber auch nachrüsten.

Wie der TÜV erklärt, sollten Käufer darauf achten, dass die Produkte eine Sicherheitsnorm erfüllen. Bei Protektoren für Gelenke wie das Knie ist es die Norm EN 1621-1, bei Rückenschützern die Norm EN 1621-2.

Idealerweise ist die Kluft hell und hat auch Reflektoren eingearbeitet, raten die Experten - denn das verbessert die eigene Sichtbarkeit auf dem Motorrad. Das Material sollte entweder Leder oder laminiertes und verstärktes Polyester- oder Polyamidtextil sein.

Leder, Polyester oder Polyamid?

Leder hat im Vergleich meist eine höhere Abriebfestigkeit, sofern es dick genug ist: Mindestens 1,2 Millimeter stark sollte es sein, empfiehlt die Prüforganisation. Integrierte Protektoren seien in Leder auch ein wenig besser fixiert. Außerdem halte es bei starkem Regen trocken und bleibe bei Sonnenschein vergleichsweise kühl.

Ein Vorteil der andere Varianten dagegen sei, dass Polyester- und Polyamidtextilien meist leichter und bequemer seien. Man kann sie gut über andere Kleidung ziehen - wer mit dem Motorrad zur Arbeit fährt zum Beispiel, dürfte das schätzen. Die Belüftung ist außerdem immer noch besser, auch wenn es beim Leder laut TÜV in diesem Punkt durch eingearbeitete Klimamembrane zuletzt Fortschritte gegeben hat.

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Jaguar schickt im Jahr 2021 seine Limousinenbaureihen in überarbeiteter Form an den Start. Was ändert sich bei XE und XF?

Jaguar frischt sein Mittelklassemodell XE und den darüber positionierten XF auf. Zum Modelljahr 2021 gibt es zum Teil mit Mild-Hybrid-Technik ausgestattete Motoren, ein verändertes Infotainment sowie viele neue Ausstattungsoptionen.

Dazu kündigt der britische Autohersteller dezente Retuschen am Design an. Beide Baureihen kommen damit Anfang 2021 auf die Straße.

Neue Motoren leisten 15 Prozent mehr

Das Motorenprogramm der Baureihen ist künftig identisch. Neu dabei ist ein Vierzylinder-Diesel mit zwei Litern Hubraum und 48-Volt-Startergenerator. Er leistet 150 kW/204 PS und damit rund 15 Prozent mehr als der Vorgängermotor, kommt aber dank der Mild-Hybrid-Technik im XE auf einen Normverbrauch von 4,3 Litern (112 g/km CO2). Im XF stehen Werte ab 4,9 Liter (130 g/km) im Datenblatt.

Alternativ gibt es zwei ebenfalls 2,0 Liter große Benziner mit 184 kW/250 PS oder 221 kW/300 PS. Geschaltet wird immer mit einer Achtgang-Automatik. Die Topversion hat Allradantrieb serienmäßig, in vielen anderen Varianten ist dieser gegen Aufpreis erhältlich.

Updates werden wie beim Smartphone online aufgespielt

Für beide Baureihen hat Jaguar außerdem weitere technische Änderungen angekündigt. Unter anderem gibt es ein neues Infotainment-System, das über eine integrierte Online-Verbindung für das gesamte Fahrzeug auch "Updates over the air" ohne einen Werkstattbesuch ermöglichen soll. Außerdem haben die Briten eine neue Luftreinigung entwickelt, die Keime und Allergene aus dem Innenraum filtern soll.