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28.10.2020, 15:59

VW Arteon jetzt auch als Shooting Brake

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Der Shooting Brake ist vorerst nur als Diesel bestellbar

Als sozusagen elegante Alternative zum Passat Kombi bringt VW nun den Arteon Shooting Brake an den Start. Anfangs nur als Diesel bestellbar, kostet er laut VW mindestens 44.387 Euro und steht ab sofort bei den Händlern. Zeitgleich mit dem coupéartig gezeichneten Kombi gibt es auch für den Viertürer ein dezentes Update und für beide Versionen neue Motoren. Mittelfristig werden so auch die Preise weiter sinken.

Der Shooting Brake ist genau wie der Viertürer 4,87 Meter lang, hat aber ein zwei Zentimeter höheres Dach und eine steiler stehende Heckklappe, die serienmäßig elektrisch angetrieben wird. Dahinter passen 565 Liter Gepäck bei aufrechter und 1.632 Liter bei umgelegter Rückbank. Außen gibt es retuschierte Leuchten und optional einen illuminierten Kühlergrill. Innen sollen neben höherwertigen Materialien vor allem neue digitale Instrumente den Unterschied machen. Die Auswahl an Assistenzsystemen wurde laut VW erweitert.

VW stellt einen ersten Benziner auf eine besonders hohe Verdichtung um und steigert so die Effizienz um zehn Prozent. Die Diesel werden nun mit dem so genannten Twindosing-Verfahren gereinigt. Ein Plug-in-Hybrid soll bis zu 54 Kilometer rein elektrisch fahren. Zur Wahl stehen neben diesem Doppelpack aus Benziner und E-Maschine mit 160 kW/218 PS Systemleistung drei Benziner von 140 kW/190 PS bis 235 kW/320 PS. Zwei Diesel leisten 110 kW/150 PS und 147 kW/200 PS. Nur für letztere nennt VW bereits den Verbrauch: Der liegt bei 4,0 bis 5,1 Litern und der CO2-Ausstoß bei 107 bis 135 g/km.

Auf den Geschmack gekommen?

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Seit Corona die Reisegewohnheiten der Deutschen dramatisch verändert hat, entdecken Autofahrer das Dachzelt als Urlaubsquartier. Längst nicht so komfortabel wie ein Wohnmobil, dafür deutlich billiger.

Der Trabi hat's einst vorgemacht. Ein Zelt auf dem Dach als Zubehör machte ihn quasi zum Wohnmobil über Nacht. "Pension Sachsenruh" war der liebevolle Kosename für ein Dachzelt, mit dem die DDR-Bürger oft und intensiv auf Reisen gingen.

Heute erfreut sich das Camping auf dem Autodach wachsender Beliebtheit, sagt Dag Rogge. Mit seiner Agentur APS organisiert er weltweite Abenteuertouren auf vier Rädern. Und seit Corona die Reisepläne vieler ordentlich durcheinandergewirbelt hat, erst recht, sagt Rogge: Zum Boom für Outdoor-Aktivitäten kommt jetzt noch der Run aufs Camping.

Günstigere Alternative zum Caravan und Wohnmobil

Ein Dachzelt kann dabei eine echte Alternative zu Wohnwagen oder Wohnmobil sein. Erstens kostet es nur ein Bruchteil, zweitens kann es mit nahezu jedem Fahrzeugtypen kombiniert werden. Und drittens ist es nach dem Urlaub schnell wieder demontiert und in der Garage verschwunden.

Das Angebot ist groß, ebenso die Preisspanne. Und neben unterschiedlichen Arten der Montage mit aufblasbaren Stützen, Schnappmechanismen oder Gestänge zum Kurbeln gibt es zahlreiche verschiedene Formate, sagt Hans-Georg Marmit von der Sachverständigen-Vereinigung KÜS. Montiert werden sie alle wie ein Dachgepäckträger oder eine Skibox in den entsprechenden Aufnahmepunkten des Wagens.

Wo bekomme ich ein passendes Dachzelt her?

Wer dabei ganz sicher gehen will, dass Zelt und Auto zusammenpassen, kann ein Dachzelt nicht nur beim Outdoor-Ausrüster bestellen, sondern auch beim Autohändler. Vor allem für ihre Geländewagen bieten viele Hersteller entsprechendes Zubehör an.

So hat Mitsubishi laut Pressesprecher Jörg Machalitzky für den Pick-up L200 ein Dachzelt vorgestellt, das für rund 3.500 Euro zwei Etagen bietet: Nachdem die Stützschläuche mit einer Pumpe binnen weniger Minuten aufgeblasen sind, spannt sich laut Hersteller über das Dach der Schlafbereich und auf der Pritsche entsteht eine Art Wohnzimmer.

Wer den neuen Land Rover Defender bestellt, kann nicht nur ab Werk eine in der Flanke integrierte Klappleiter ordern, mit der er dem Geländewagen aufs Dach steigen kann. Die Briten bieten laut Pressesprecher Michael Küster für knapp 4.000 Euro zudem ein geräumiges Zelt an. Das wird per Kurbel aus einer auf der Reling montierten Transportkiste geleiert. Und selbst im Zubehörprogramm für den Mini Countryman wird man fündig.

Auch mit Dachzelt gelten bestimmte Regeln

Für Autocamper mit Dachzelt gelten im Grunde die gleichen Regeln wie für Wohnmobile und Wohnwagen: Man darf es nicht uneingeschränkt nutzen und einfach überall damit stehen bleiben. Campen, so schreibt es der ADAC, ist in Deutschland nur auf Campingplätzen erlaubt. Doch "zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit" dürfe man überall dort Parken, wo es die Verkehrsregeln erlauben - und dann auch die Schlafmöglichkeiten im oder auf dem Wagen nutzen.

Große Installationen ums Fahrzeug herum, Kochstellen oder Campingliegen sind aber tabu. "Oder man fragt einfach einen Bauern und stellt sich auf Privatgrund", rät Rogge: "Wer nett "Bitte" sagt und seine Hinterlassenschaften wieder mitnimmt, findet so in der Regel schnell einen Stellplatz."

Wie viel kann das Autodach tragen?

Daneben ist beim Dachzelt die Dachlast des Fahrzeugs zu beachten. Von Werten, die üblicherweise weit unter 100 Kilo lägen, dürfe man sich allerdings nicht abschrecken lassen, so Rogge. Es gelte, zwischen der dynamischen und der statischen Dachlast zu unterscheiden. Beim Fahren ist sie viel geringer, weil das hohe Gewicht so weit oben den Schwerpunkt und damit die Straßenlage des Autos beeinflusst.

Im Stand dagegen geht es darum, wie viel Gewicht die Karosserie ohne Schaden tragen kann. "Und das reicht in der Regel locker für das Zelt und zwei Schläfer. Erst recht bei Geländewagen, die eigens dafür häufig ein verstärktes Dach haben", sagt Rogge.

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Nebel ist im Herbst nicht selten. Das normale Abblendlicht sollte dann eingeschaltet sein, reicht aber oft nicht aus. Doch das Fernlicht sollten Autofahrer auch nicht einschalten. Der Nebel reflektiert es stark, erläutert der Auto Club Europa (ACE). Gut, wenn spezielle Nebelscheinwerfer an Bord sind. Die dürfen Autofahrer nicht nur bei Nebel, sondern auch bei Schnee und Regen anmachen.

Die serienmäßige Schlussleuchte darf indes nur leuchten, wenn ausschließlich Nebel die Sicht unter 50 Meter reduziert. Das lässt sich gut an den Begrenzungspfosten am Straßenrand abschätzen, die in der Regel im Abstand von 50 Metern positioniert sind.

Egal, was die Sicht behindert: Beträgt die Sichtweite unter 50 Meter, sind nur noch maximal 50 km/h erlaubt. Bessert sich die Sicht, muss die Schlussleuchte wieder abgeschaltet werden. Das gilt auch für die Nebelscheinwerfer. Wer eine Lichtautomatik hat, sollte sich vergewissern ob sie bei Bedarf auch wirklich das Abblendlicht einschaltet. Denn oft wird Nebel hier nicht erkannt.

Fahrten durch Nebel strengen mehr an, daher sind noch häufigere Pausen erforderlich. Wer aber auf einen Parkplatz oder eine Raststätte abbiegt, macht das besser noch vorsichtiger als sonst, um im Nebel Fußgänger und andere Hindernisse nicht zu übersehen.