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16.10.2020, 12:10

VW bringt den Golf GTI als Clubsport-Version mit 300 PS

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Die Clubsport-Version des Golf GTI wird auf 300 PS aufgepimpt

Seit rund 45 Jahren prägt Volkswagen mit dem Golf GTI die sportive Ecke der Kompaktklasse. Gerade erst wurde die neueste Version vorgestellt, da geben die Wolfsburger noch einen Nachschlag.

VW stärkt dem Golf GTI die Muskeln. Kaum ist der Breitensportler mit seinen 180 kW/245 PS auf dem Markt, folgt nun die nachgeschärfte Clubsport-Variante. Im Design deutlich differenziert und rund 20 Prozent stärker kommt sie laut Hersteller im November in den Handel. Der Preis soll dann bei rund 40.000 Euro liegen - knapp 20 Prozent mehr als beim konventionellen GTI.

Dafür gibt es eine auf 220 kW/300 PS erstarkte Version des 2,0 Liter großen Turbos, die anders als im R-Modell nur die Vorderräder antreibt. Allerdings soll ein neuer, elektronischer Fahrdynamik-Manager das bei so starken Fronttrieblern übliche Untersteuern verhindern, stellt VW in Aussicht. Der Motor, für den es noch keine exakten Verbrauchsangaben gibt, entwickelt maximal 400 Nm.

Diese Leistung soll den Kompaktsportler in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h bringen. Aber auch künftig bleibt die Spitze auf 250 km/h limitiert. Um den Clubsport auch optisch vom gewöhnlichen GTI abzuheben, montiert VW einen neuen Frontspoiler mit offenem Kühlgitter, breitere Schwellerleisten an der Flanke sowie einen doppelten Heckflügel. Außerdem gibt es einen Sportauspuff mit mehr Schall- aber weniger Gegendruck sowie exklusive Sportsitze.

Auf den Geschmack gekommen?

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In der Klasse von VW Polo, Peugeot 208, Opel Corsa und Co fährt auch der i20 erfolgreich mit - nun schickt Hyundai im September die dritte Generation des Kleinwagens auf die Straße. Was ändert sich beim Koreaner?

Hyundai bringt im September die dritte Generation des i20 in den Handel. Obwohl der Kleinwagen bei Format und Ausstattung zulegt, wollen die Koreaner nach eigenen Angaben die Preise halten. Die Einstiegsversion des jetzt 4,04 Meter langen Fünftürers werde deshalb auch künftig rund 14.000 Euro kosten, stellte das Unternehmen in Aussicht.

Digitales und Assistenzsysteme auf dem Vormarsch

Außen komplett neu gezeichnet, ist er dank neuer Plattform um vier Prozent leichter als früher und mit einem Zentimeter mehr Radstand sowie drei Zentimeter mehr Breite etwas geräumiger. Innen macht der i20 einen großen Schritt hin zur Digitalisierung: Er bekommt ein animiertes Cockpit, einen Touchscreen mit Online-Funktion und zahlreiche Assistenzsysteme. So regelt die Elektronik das Tempo auch mit Hilfe der Navigationsdaten, schaut in den Toten Winkel und unterstützt bei der Spurführung sowie beim Parken.

Updates auch bei den Motoren

Unter der Haube halten zudem neue Motoren Einzug: Neben einem 1,2 Liter großen Vierzylinder mit 82 kW/84 PS aus dem Vorgänger gibt es einen 1,0-Liter-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS oder 88 kW/120 PS, der in der stärkeren Version nun auch als 48-Volt-Mild-Hybrid vorfährt. Das soll den Verbrauch um bis zu vier Prozent drücken, teilt Hyundai mit, nennt aber noch keine Details.

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Seit fast einem Jahrzehnt spielt Mazda mit dem CX-5 im großen SUV- Sandkasten. Noch immer bauen die Japaner das Modell. Wer es günstiger mag, kann mit dem Kauf eines gebrauchten Geländegängers liebäugeln.

Der CX-5 ist Mazdas größtes SUV, zählt aber immer noch zur Kompaktklasse. Direkter Konkurrent aus deutscher Produktion ist zum Beispiel der ähnlich dimensionierte VW Tiguan, von sich der CX-5 aber durch das etwas experimentellere Design und weit geringere Stückzahlen abhebt. Hervorstechend ist das Auto auch bei der Hauptuntersuchung (HU), wo er mit Bravour abschneidet - meistens.

Modellhistorie: Seit 2012 ist die Modellreihe am Markt. Die hier betrachtete Erstauflage erhielt 2015 ihr Facelift mit mehr Fahrassistenten, optionalen Voll-LED-Scheinwerfern und verbessertem Infotainment. 2017 lief sie aus. Seitdem ist Nummer zwei bei den Händlern.

Karosserievarianten: Der CX-5 ist ein Kompakt-SUV gängigen Formats mit fünf Türen. Varianten gibt es nicht.

Abmessungen (laut ADAC): 4,56 m x 1,84 m x 1,71 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 503 l bis 1.620 l.

Stärken: Vier Personen fahren bequem mit, das Fahrwerk ist eher straff, das Design mit Exoten-Touch. Der "Auto Bild Tüv Report 2020" sieht den CX-5 als Tipp, "weil die Qualität deutlich langlebiger ist als beim Durchschnitt der SUV-Klasse". Bei der HU macht das Fahrwerk kaum Probleme, allenfalls und selten schwächeln Achsaufhängung und Dämpfer. Ölverlust tritt fast nie auf, auch die Abgasuntersuchung verläuft vorbildlich.

Schwächen: Vor allem bei jüngeren Exemplaren ist die vordere Beleuchtung öfters problematisch. Dazu verhageln die vorderen Bremsscheiben dem SUV die Bilanz, bei der ersten HU liegt die Mängelquote hier über dem Durchschnitt. Ältere Exemplare schneiden besser ab.

Pannenverhalten: Auf deutschen Straßen trifft man den CX-5 recht selten an, in der publizierten ADAC-Pannenstatistik kommt er deshalb nicht vor. Intern schneidet er je nach Jahrgang von mittelmäßig bis sehr gut ab, Pannenschwerpunkt ist mangelnder Öldruck bei Autos mit Erstzulassung 2012.

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 118 kW/160 PS bis 141 kW/191 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 110 kW/149 PS und 129 kW/175 PS.