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15.10.2020, 12:37

Als 4x42 fährt der Mercedes EQC durch dick und dünn

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Der vollelektrische EQC 4x42 dient Mercedes als Konzeptauto

Für manchen Puristen ist die G-Klasse der einzige echte Geländewagen im Programm von Mercedes. Ein besonders rustikaler Prototyp vom elektrischen EQC will der Geländelegende nun die Schau stehlen.

Mercedes schickt den elektrischen EQC mit erweiterter Offroad-Technik in den Schlamm. Dafür hat ein kleines Team an Entwicklern beim SUV so genannte Portalachsen montiert und so Spurweite und Bodenfreiheit um jeweils rund 20 Zentimeter vergrößert, teilte der Hersteller mit. Um das neue Fahrwerk zu kaschieren, trägt der mit dem Beinamen 4x42 versehene EQC zudem markante Kotflügelverbreiterungen aus dem 3D-Drucker.

Nichts ändert sich laut Hersteller am Antrieb des EQC. Auch als Offroader fährt er mit je einem 150 kW starken Motor pro Achse und geht so mit zusammen bis zu 740 Nm zu Werke. Steile Hügel sollen ihn deshalb genauso wenig stoppen wie tiefe Furchen im Sand, teilte Mercedes weiter mit. Und auch für Wasserdurchfahrten sei der Stromer gewappnet. Nur die Batteriekapazität limitiert den Aktionsradius.

Zwar steckt im Bauch der gleiche 80-kWh-Block wie beim Serienmodell. Doch während die Energie auf dem Prüfstand für knapp 500 Kilometer reicht, zeigt der Bordcomputer auf ersten Testfahrten im schweren Gelände selten mehr als 150 Kilometer Reichweite.

Offiziell ist der EQC 4x42 nur eine Fingerübung ohne Fertigungsabsichten. Doch so ganz vergebens sind die Umbauten nicht, deuten die Ingenieure an. Denn mit dem Prototypen sammeln die Entwickler die nötigen Erfahrungen, die bald zu einer elektrischen G-Klasse führen soll, wie sie Firmenchef Ola Källenius vor kurzem erst bestätigt hat.

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Volvos Elektro-Tochter Polestar legt ihr zweites Modell vor. Der vollelektrische Polestar 2 rollt zunächst für mindestens 57 900 Euro an den Start. Später soll es günstiger werden.

Polestar steigt mit dem Modell Nummer 2 ins Massengeschäft mit der elektrischen Mobilität ein. Die 4,61 Meter lange Coupé-Limousine kommt im Herbst auf die Straße und soll mindestens 57 900 Euro kosten, teilte der Volvo-Ableger mit. Später ist zusätzlich ein abgespecktes Modell für 39 900 Euro geplant.

Entwickelt von Volvo und gebaut bei Geely in China beschleunigt der zunächst 300 kW/408 PS und 660 Nm starke Polestar 2 mit je einem Motor pro Achse in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst bei 205 km/h abgeregelt.

470 Kilometer Reichweite stellt der Hersteller in Aussicht und verspricht Schnellladung mit bis zu 150 kW. Dann ist der Akku an einer CCS-Säule binnen 40 Minuten zu 80 Prozent geladen. An der Wallbox daheim steht die Limousine mit leerem Akku aber über Nacht.

Weil die Plattform auch konventionelle Antriebe nutzen muss und der Zweier vergleichsweise knapp geschnitten ist, geht es im Fond eher eng zu, das Kofferraumvolumen liegt bei 405 Litern. Immerhin gibt es unter der Bughaube weitere 35 Liter Stauraum, in denen zum Beispiel das Ladekabel verschwindet.

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Besonders am frühen Morgen oder vor dem Sonnenuntergang steht die Sonne tief und kann Autofahrer gefährlich blenden. Aber auch ohne Sonne besteht Blendegefahr - was ist zu tun?

Eine tief stehende Sonne kann Autofahrer gefährlich blenden. Passiert das plötzlich, sollten Sie das Tempo anpassen, den Abstand vergrößern und noch vorsichtiger fahren, rät der Auto Club Europa (ACE). Sieht man nicht mehr gut genug, um weiterzufahren, dann rechts ranfahren und kurz pausieren. Das gilt auch, wenn etwa zusätzlich die Fahrbahn nach einem Sommerregen durch die aufziehende Sonne zu stark blendet.

Sonnenbrille und blitzblanke Autoscheiben

Eine Sonnenbrille mit Tönungsgrad 2 oder 3 kann Abhilfe schaffen, so der ACE. Deren Brillengläser aber auch die Autoscheiben sollten allerdings stets sauber sein. Schmutzige Scheiben begünstigen Streulicht, das die Blendeneffekt noch verstärken kann. Dabei die Innenseiten nicht vergessen und immer auf genügend Wischwasser und intakte Scheibenwischer achten. Je nach Winkel hilft natürlich auch die heruntergeklappte Sonnenblende.

Blendegefahr ohne Sonne

Nachts können entgegenkommende Fahrzeuge mit ihren Scheinwerfern Autofahrer ebenfalls blenden. Zum Beispiel, weil der andere mit Fernlicht oder mit verstellten Scheinwerfern fährt. Eine mögliche Sehschwäche sollte allerdings beim Arzt abgeklärt werden, wenn eine dauerhafte Blendempfindlichkeit wahrgenommen wird. Rein rechtlich gilt laut ACE eine Blendung durch ein anderes Auto übrigens nicht als Entschuldigung nach einem Unfall. Die Fahrweise müsse stets der Verkehrssituation angepasst werden.