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12.10.2020, 11:29

BMW bringt den 1er als 128ti gegen den Golf GTI in Stellung

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BMW bringt den 1er als 128ti im November in den Handel

Wem der BMW 1er als 120i zu schwach und der M135i zu teuer war, bekommt ab Herbst eine Alternative. Der 128ti ist benannt in der Tradition berühmter Modelle.

Der BMW 1er legt sich mit dem VW Golf GTI an: Für alle, denen der 120i zu schwach und der M135i zu teuer ist, legt der Münchner Hersteller seinen Kompakten deshalb jetzt als 128ti auf. Er kommt im November in den Handel.

Benannt in der Tradition berühmter "Turismo Internazionale"-Modelle wie dem 1800TI oder 2002TI aus den 1960er Jahren fährt der Fronttriebler mit einem 2,0-Liter-Benziner vor, der 195 kW/265 PS leistet. Mit maximal 400 Nm beschleunigt das Turbo-Triebwerk den 128ti laut BMW in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht wie der Golf GTI ein Spitzentempo von 250 km/h. Dabei beziffert BMW den Normverbrauch auf 6,1 Liter und den CO2-Ausstoß auf 139 g/km.

Um den 128ti von seinen Baureihen-Brüdern abzuheben, bekommt der Fünftürer nicht nur auffällige Typenschriftzüge, sondern auch spezielle Anbauteile sowie einen markanten Sportauspuff. Und auch innen wird der Wagen etwas sportlicher eingerichtet. Außerdem hat BMW die Bodenfreiheit um einen Zentimeter reduziert, das Fahrwerk strammer abgestimmt und die Lenkung direkter ausgelegt.

Auf den Geschmack gekommen?

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Eine Baustelle auf der Autobahn kann den Puls schnell in die Höhe treiben. Wer sich richtig verhält, kommt dennoch sicher und zügig durchs Nadelöhr.

In Autobahnbaustellen fährt es sich rechts meist sicherer. Diese Spur ist breiter als die linke. Besonders wer sich unsicher fühlt, meidet besser den linken Streifen, so der TÜV. Dort ist die Fahrbahn oft nicht breiter als 2,50 Meter anstelle von sonst in der Regel 3,75 Meter pro Spur.

Achtung, die Spiegel zählen mit

Dazu kommt, dass die linke in vielen Fällen nur bis zu einer bestimmten Fahrzeugbreite erlaubt ist. In den Papieren des Autos sind bei den Breiteangaben die Außenspiegel aber nicht inbegriffen. So sollten Autofahrer sich über die tatsächliche Breite informieren, um keine Bußgelder zu riskieren.

Generell hilft der Verzicht aufs Überholen und ein versetztes Fahren auf den Spuren, Unfälle in Baustellen zu vermeiden. Zumal sich ein etwaiger Zeitvorteil durch Spurwechsel oft nur im Sekundenbereich messen lässt, so die Prüfgesellschaft. Mehr Abstand zum Vordermann steigert die Sicherheit zusätzlich, vor allem im Bereich von Verschwenkungen der Fahrbahn, wo Lastwagen oder Autos mit Anhänger mehr Platz brauchen.

Was ist im Pannenfall zu tun?

Wer eine Panne hat, macht die Warnblinkanlage an und platziert das Auto so weit rechts wie möglich. Allerdings sollten alle Insassen noch zu der dem Verkehr abgewandten Seite aussteigen können, nachdem sie ihre Warnwesten angezogen haben.

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Von keiner Modellreihe verkauft Toyota in Europa mehr als vom Yaris. Entsprechend viel Mühe haben sich die Japaner mit der vierten Generation gegeben, die es etwa mit dem Ford Fiesta, Opel Corsa, VW Polo und Renault Clio aufnehmen soll und ab diesem Herbst zu Österreich-Preisen ab 16.990 Euro im Handel ist.

Mehr Platz, cooleres Aussehen

Neu sind vor allem das Design und die Plattform, die alle künftigen Kleinwagen im Konzern tragen wird. Die Länge von 3,94 Metern ändert sich nur marginal, doch geht der Wagen spürbar in die Breite, bekommt fünf Zentimeter mehr Radstand und hat ein vier Zentimeter flacheres Dach. Innen bringt das zwar mehr Platz auf allen Plätzen, doch andere Kleinwagen haben durchaus einen geräumigeren Fond zu bieten. Der Kofferraum misst nun 286 Liter.

Außen bekommt der Yaris einen frischen Look. Während die Japaner ihre Autos sonst gern eher langweilig gestalten oder fast schon ins Fratzenhafte überzeichnen, sieht dieses Modell einfach cool aus - und lässt vor allem die deutsche Konkurrenz ungeheuer spießig wirken.

Hybrid spielt die Hauptrolle

Zwar haben die Japaner einen völlig neuen Auftritt gewählt, aber beim Antrieb ändert sich an der Philosophie nichts. Der Hybrid spielt nach wie vor die erste Geige, und der Diesel ist abgewählt. So spannt Toyota wie selbstverständlich wieder einen Benziner mit diesmal 68 kW/92 PS und einen ausgewachsenen E-Motor zusammen und setzt als Puffer erstmals auf einen Lithium-Ionen-Akku. Denn mittlerweile hat auch Toyota erkannt, dass der nicht nur leichter ist, sondern doppelt so schnell geladen und entsprechend oft unterstützen kann. Für große Elektro-Sprünge ist die Batterie mit nicht einmal 2 kWh allerdings zu klein und die E-Maschine mit 59 kW/80 PS zu schwach. Und für viel mehr als zwei Kilometer reicht der Strom kaum, selbst wenn der Yaris dabei auch ohne den 1,5 Liter großen Dreizylinder immerhin bis zu 130 km/h erreicht.

Doch weil der Akku beim Bremsen immer wieder geladen wird und sich der Stromer ständig zuschaltet, wird der Yaris zu einem Drei-Liter-Auto: 2,8 Liter und einen CO2-Ausstoß von 64 g/km weist das Datenblatt aus, und auch im Alltag hat man meist eine Drei vor dem Komma. Und dann hat man bereits ausgiebig beide Motoren genutzt, die Systemleistung von 85 kW/116 PS abgerufen, mal in 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bei Vollgas 175 km/h erreicht. Zudem freut sich der Fahrer an der deutlich tieferen Sitzposition, die ihn etwas mehr ins Geschehen einbindet. Damit ist auch für genügend Fahrspaß gesorgt.

Zwei weitere Benziner und viel Sicherheit

Auch wenn Toyota das Heil im Hybrid sieht, wissen die Japaner um die klamme Kassenlage vieler Kleinwagen-Käufer. Deshalb bieten sie neben dem Teilzeitstromer noch zwei solitäre Benziner an. Das Basismodell fährt mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 53 kW/72 PS und für etwas engagiertere Fahrer gibt es einen 1,5-Liter mit ebenfalls drei Zylindern und 92 kW/125 PS.

So arg der Toyota mit dem Platz und dem Treibstoff auch geizt, bei der Ausstattung geben sich die Japaner großzügig und punkten vor allem in Sachen Sicherheit. Sie haben nicht nur den ersten Mittenairbag in dieser Klasse eingebaut, der sich beim Crash schützend zwischen Fahrer und Beifahrer legt. Sondern bei allen Modellen ist auch das sogenannte Safety Sense-Paket an Bord, das neben dem aktiven Frontkollisionswarner mit Notbremsfunktion samt Fußgänger- und Radfahrererkennung auch Unterstützung bei der Spurführung bietet, Verkehrszeichen erkennt, das Licht einschaltet und den Abstand zum Vordermann hält. Und gegen Aufpreis gibt es sogar Oberklasse-Extras wie ein ordentliches Head-Up-Display.

Fazit: Ein ganz großer unter den Kleinwagen

Die Platzverhältnisse sind zwar allenfalls gehobener Durchschnitt, und mit seinem Hybrid-Antrieb ist er seit dem neuen Honda Jazz und dem Renault Clio E-Tech auch nicht mehr alleine. Doch mit seinem konsequenten Hang zur Sparsamkeit gepaart mit der üppigen Sicherheitsausstattung wird der Yaris in der vierten Generation tatsächlich zu einem ganz Großen unter den Kleinwagen.