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15.05.2020, 16:05

Gebrauchtwagen-Unterlagen gründlich checken

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Tachomanipulationen sind für Autokäufer nur schwer zu erkennen

Wer einen Gebrauchtwagen kauft, sollte sich den Tacho sehr genau ansehen. Denn nicht selten wird an dieser Stelle manipuliert – und das treibt den Preis in die Höhe.

Hat ein gebrauchtes Auto noch nicht allzu viele Kilometer auf dem Buckel, gewinnt es gleich kräftig an Wert. Doch gerade am Kilometerzähler wird beim Verkauf manipuliert, warnt der ADAC. Denn sicher vor Manipulation ist so gut wie keiner der aktuellen Gebrauchten.

ADAC-Tests ergaben: Im Schnitt erschummeln sich Betrüger mit der Manipulation eine Wertsteigerung von 3.000 Euro. Doch wie können sich Käufer vor Tachobetrug schützen? Zum einen sollten sie möglichst viele Unterlagen studieren. Dazu gehören etwa Reparatur-Rechnungen, Prüfberichte sowie - falls vorhanden - ein Inspektionsheft. Wurde eine Tankkarte verwendet, steht auch auf Tankbelegen der jeweilige Kilometerstand.

Auch Ölwechsel-Anhänger oder –Aufkleber können kontrolliert werden, denn ein Ölwechsel wird spätestens alle 30.000 Kilometer fällig. Kauft man beim Gebrauchtwarenhändler, lohnt es sich, Kontakt zum Vorbesitzer aufzunehmen und nach dem Kilometerstand beim Verkauf zu fragen. Dessen Name steht in der Zulassungsbescheinigung Teil II. Weitere Vorbesitzer stehen zum Teil im Serviceheft.

Neben dem Kilometerstand ist natürlich der Zustand des Wagens wichtig: Passt er zum angegebenen Kilometerstand? Dabei sollte bedacht werden, wie das Auto bisher genutzt wurde. So kann ein Pkw mit wenigen Kilometern auf vielen Kurzstrecken mehr verschlissen worden sein als ein auf Langstrecken schonend gefahrener Wagen.

Im Kaufvertrag sollte die tatsächliche Laufleistung schriftlich festgehalten werden. Angaben wie "Kilometerstand abgelesen" oder "laut Tacho" dagegen besser vermeiden. Gegebenenfalls kann man in einer Werkstatt oder beim ADAC auch einen Gebrauchtwagencheck durchführen lassen.

Auf den Geschmack gekommen?

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Mercedes hat im Zuge der E-Klasse-Überarbeitung nun auch die sportlichen AMG-Modelle erneuert. Was wird Interessenten geboten?

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Nichts ändert sich dagegen am Antrieb: Es bleibt bei einem vier Liter großen V8-Turbo, der im Grundmodell auf 420 kW/571 PS kommt und in der Variante E 63 S mit bis zu 450 kW/612 PS zu Werke geht.

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Innen gibt es ein Update für das Navi, das nun auch Live-Traffic beherrscht sowie eine erweiterte Grundausstattung mit Assistenzsystemen wie dem Spurhalteassistenten, der Verkehrsschild-Erkennung sowie dem intelligenten Geschwindigkeitsregler. Wie bisher an Bord sind vorne auf Wunsch besonders ergonomische Sitze und hinten eine verschiebbare Rückbank.

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