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20.08.2020, 11:17

Camper-Crash: Das Verletzungsrisiko im Wohnmobil verringern

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Gegenstände sollten im Wohnmobil richtig verstaut werden

Derzeit ist Campen beliebt. Doch das Verletzungsrisiko ist hoch, wenn ein Wohnmobil in einen Unfall verwickelt wird. Stößt ein Auto mit einem Wohnmobil zusammen, besteht für beide Fahrer eine hohe Verletzungsgefahr. Was lässt sich dagegen unternehmen?

Ein Crash-Test des ADAC zeigt: Die Knautschzonen beider Fahrzeuge waren bei dem Frontalzusammenstoß mit 56 Stundenkilometern überfordert und komplett eingebeult. Doch nicht nur für die Fahrer bestand ein Verletzungsrisiko, sondern auch für die hinteren Insassen im Wohnmobil, beispielsweise durch herumfliegende Gegenstände.

Verletzungsgefahr reduzieren

Der ADAC rät daher, Gegenstände im Wohnmobil sicher zu verstauen und in obere Ablagen nur leichte Gegenstände zu packen. Schwere Lasten gehören in den abgetrennten Kofferraum. Diese Sachen am besten nach unten legen und zusätzlich mit einem Spanngurt sichern. Insbesondere die Küchenkästen sollten Sie zusätzlich sichern und fest mit dem Fahrgestell verbinden. Der Test zeigte, dass der Inhalt der Kästen beim Aufprall durch den Innenraum des Fahrzeugs flog - daher auf Gläser und Porzellan besser verzichten und Kunststoffbesteck verwenden.

Sicherheitssysteme funktionieren

Immerhin: Von Schränken im Heck ging keine Gefahr aus. Sie blieben verschlossen. Auch die Gasanlage unterbricht bei einem Unfall die Versorgung. Diese Sicherheitseinrichtung minimiert die Brandgefahr. Während der Fahrt sollten Sie nichts offen herumliegen lassen und den Tisch vor der hinteren Sitzreihe hochklappen. Alle Wohnmobil-Insassen müssen stets angeschnallt bleiben.

Beim Kauf oder Mieten eines Wohnmobils raten die Experten dazu, auf Notbrems- und Spurhalteassistenten zu achten. Denn sie können das Risiko eines Unfalls deutlich reduzieren.

Auf den Geschmack gekommen?

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Allen Software-Problemen und der Corona-Pandemie zum Trotz beginnen die Niedersachsen jetzt mit der Vermarktung des ID.3. Der erste designierte Stromer der Marke könne ab kommender Woche (17. Juni) bestellt werden und komme Anfang September auf die Straße, bestätigte der designierte Markenchef Ralf Brandstätter.

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Dieses misst zwar auch den Druck während der Fahrt. Aber bei manchen Systemen könnte die Toleranz der Auslöseschwelle zu groß sein. "Das System löst erst bei größerem Druckverlust eine Alarmmeldung aus", so Heinze. "Deshalb schätzen wir RDKS als sehr sinnvolle, aber zusätzliche Sicherheitsausrüstung."