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21.07.2020, 10:53

Sicher durch die Autobahnbaustelle

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Autofahrer sollten generell im Baustellenbereich aufs Überholen verzichten

Eine Baustelle auf der Autobahn kann den Puls schnell in die Höhe treiben. Wer sich richtig verhält, kommt dennoch sicher und zügig durchs Nadelöhr.

In Autobahnbaustellen fährt es sich rechts meist sicherer. Diese Spur ist breiter als die linke. Besonders wer sich unsicher fühlt, meidet besser den linken Streifen, so der TÜV. Dort ist die Fahrbahn oft nicht breiter als 2,50 Meter anstelle von sonst in der Regel 3,75 Meter pro Spur.

Achtung, die Spiegel zählen mit

Dazu kommt, dass die linke in vielen Fällen nur bis zu einer bestimmten Fahrzeugbreite erlaubt ist. In den Papieren des Autos sind bei den Breiteangaben die Außenspiegel aber nicht inbegriffen. So sollten Autofahrer sich über die tatsächliche Breite informieren, um keine Bußgelder zu riskieren.

Generell hilft der Verzicht aufs Überholen und ein versetztes Fahren auf den Spuren, Unfälle in Baustellen zu vermeiden. Zumal sich ein etwaiger Zeitvorteil durch Spurwechsel oft nur im Sekundenbereich messen lässt, so die Prüfgesellschaft. Mehr Abstand zum Vordermann steigert die Sicherheit zusätzlich, vor allem im Bereich von Verschwenkungen der Fahrbahn, wo Lastwagen oder Autos mit Anhänger mehr Platz brauchen.

Was ist im Pannenfall zu tun?

Wer eine Panne hat, macht die Warnblinkanlage an und platziert das Auto so weit rechts wie möglich. Allerdings sollten alle Insassen noch zu der dem Verkehr abgewandten Seite aussteigen können, nachdem sie ihre Warnwesten angezogen haben.

Auf den Geschmack gekommen?

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Fünf neue Schutzklassen sollen beim Kauf von Motorradkleidung die Auswahl erleichtern. Die Normen seien ab sofort gültig, bestätigte Motorrad-Experte Christoph Gatzweiler. Er geht davon aus, dass neu hergestellte Kleidung von nun an diesen Standards entsprechen wird.

Mit der neuen europaweiten Normen-Einteilung wird eine große Bandbreite abgedeckt. Denn neben Leder- und Textilkombis werden nun auch Kevlarjeans sowie sommerliche Jacken und Hosen mit Etiketten versehen.

C und B stehen dabei für die Minimalvarianten mit reinem Aufprall- bzw. Abriebschutz. Schutzklasse A bietet bereits Mindestschutz vor Aufprall und Abrieb, AA mittleren und AAA hohen Schutz.

Nach fünfjähriger Entscheidungsphase hatte das Europäische Komitee für Normung (CEN) die neuen Standards verabschiedet. Mit einer Tragepflicht hat das aber nichts zu tun, sie sollen lediglich Hilfe beim Kauf bieten.

Motorradhelme sind dabei außen vor. Helme sind gesetzlich vorgeschrieben und werden nach einer eigenen Richtlinie geprüft.

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Hyundai frischt zum Sommer sein Kompaktmodell i30 auf. Neben optischen Retuschen und neuen Motoren mit einem Mild-Hybridsystem sind auch ein digitales Cockpit und neue Assistenzsysteme geplant.

Hyundai hat nach drei Jahren die dritte Generation seines kompakten Verkaufsschlagers i30 aufgefrischt. Der neue i30 rollt laut Hersteller im Frühsommer zu noch ungenannten Preisen zu den Händlern. Hyundai wollte das Auto auf dem Genfer Autosalon präsentieren, der dann aber abgesagt wurde. Der Kompakte ist wahlweise als Fünftürer, Fließheck und Kombi im Angebot.

Optisch zeigen sich die Neuerungen vor allem an der Front: Der Kühlergrill mit neuem Wabendesign und Frontschürze wurde leicht modifiziert, aus der Front leuchten neue LED-Scheinwerfer. Schweller und Heckleuchten im neuen Design sind die größten Retuschen am Heck.

Digitale Information im Innenraum

Innen ist erstmals ein sieben Zoll großes Digitaldisplay als Cockpitanzeige zu bekommen, das ein rund zehn Zoll großer Bildschirm auf der Mittelkonsole ergänzen kann. Smartphones lassen sich einbinden und auf einer Ablage laden. Hyundai hat auch das Angebot der elektronischen Helfer für Komfort und Sicherheit erweitert.

Der Stauassistent kann mit dem Tempomat zusammen den Abstand zum Vorausfahrenden halten, ein Assistent überwacht den Querverkehr beim Ausparken, ein Totwinkelwarner über Radar die Flanken - er warnt optisch und akustisch und bringt das Auto notfalls wieder auf Spur.

Ein Anfahralarm warnt, wenn der Vordermann zum Beispiel an einer roten Ampel losfährt, aber man selbst nicht reagiert. Bei den Ausstattungslinien ist die sportliche N Line nun erstmals nicht nur für Fünftürer und Fließheck, sondern auch für den Kombi zu bekommen.

Erstmals mit Mild-Hybrid

Die Motorenpalette umfasst Drei- und Vierzylinder: drei Benziner mit 81 kW/110 PS bis 118 kW/160 PS und zwei Diesel mit 85 kW/115 PS und 100 kW/136 PS. Neu ist nicht nur der Einstiegs-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum, sondern auch ein 48-Volt-Mild-Hybridsystem, das für den zweitstärksten Benziner optional zu haben ist. Im stärksten Benziner und im Topdiesel ist es serienmäßig vorhanden.

Ein neues Sechsganggetriebe sortiert die Gänge mithilfe einer elektronisch geregelten Kupplung. Sie entkoppelt Motor und Getriebe in gewissen Fahrsituationen, um Sprit zu sparen.