1

14.07.2020, 11:31

Wie man sich vor Reifenschäden schützen kann

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Sicherheit 
Mit dem richtigen Reifendruck können Autofahrer eine Reifenpanne verhindern

Ein Reifenplatzer auf der Autobahn ist für jeden Autofahrer ein Horrorszenario. Doch welche Warnzeichen gibt es vor einem Schaden, und wie verhält man sich richtig, wenn es zu einer Reifenpanne kommt?

Beschädigungen am Autoreifen können gravierende Folgen nach sich ziehen. "Im schlimmsten Fall kann der Reifen während der Fahrt platzen, was nicht selten in der Leitplanke endet", weiß Reifenexperte Christian Heinz vom TÜV. Worauf also sollten Autofahrer achten und was im Notfall tun?

In den meisten Fällen ist ein zu niedriger Reifendruck die Ursache für eine Reifenpanne. Auch eingefahrene Gegenstände wie Nägel oder andere spitze Metallteile können zu einem schleichenden Druckverlust im Reifen führen. Andere Gründe sind starker Reifenverschleiß oder extrem gealterte Reifen, bei denen unter Umständen sogar die Ventilschäfte schlappmachen können. Materialfehler seien indes eher selten Ursache für Reifenschaden.

Mit dem richtigen Luftdruck vorbeugen

Daher ist es wichtig, den Reifendruck regelmäßig zu kontrollieren und die Pneus dabei auch gleich nach äußerlich erkennbaren Beschädigungen abzusuchen. Reifenschäden können ihre Ursache auch im unvorsichtigen Kontakt mit der Randsteinkante haben. Vielen Autofahrern ist laut Heinz gar nicht bewusst, wie stark sie ihre Reifen beim Überfahren des Randsteins belasten. Wird dieser in einem spitzen Winkel angefahren, ist die Belastung für den Reifen besonders hoch.

Nicht aufs Reifendruckkontrollsystem allein verlassen

Neuere Fahrzeuge verfügen über Reifendruckkontrollsysteme, aber auch diese machen die regelmäßige Kontrolle nicht überflüssig: "Gerade ein schleichender Plattfuß wird von den Systemen im Zweifel zu spät erkannt", erläutert der TÜV-Mann. "Die Systeme schlagen erst bei einem Druckverlust von 20 Prozent Alarm."

Seine Faustregel zum rechtzeitigen Erkennen eines schleichenden Druckverlusts: Reifendruck alle 14 Tage kontrollieren und wenn nötig anpassen. Die Druckkontrolle sollte dabei immer entweder mit kalten oder warmgefahrenen Reifen erfolgen, anderenfalls verfälschen Temperaturunterschiede das Messergebnis deutlich: Schon zehn Grad Temperaturunterschied machen etwa 0,1 Bar aus.

Was ist im Ernstfall zu tun?

Doch wie sollten sich Autofahrer verhalten, wenn doch einmal der Reifen platzt? Der Reifenschaden kündige sich meistens bereits kurz davor an, so Heinz. "Das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändert sich durch den verminderten Reifendruck stark. Der Wagen zieht in eine Richtung, reagiert schwammig oder schaukelt sich auf."

Generell sollten Autofahrer in einem solchen Fall ruhig bleiben und nicht hektisch lenken. "Auch abruptes Abbremsen ist keine gute Idee und kann zum Ausbrechen des Wagens führen", warnt Heinz. Erste Handlung bei einer sich andeutenden Reifenpanne ist das Einschalten der Warnblinkanlage. Das Fahrzeug sollte dann möglichst behutsam und ohne starke Lenkbewegungen zum Stillstand gebracht werden.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Die Citroën-Marke DS elektrifiziert seine Modellpalette. DS3 Crossback und DS7 Crossback rollen als reines E-Auto respektive Plug-in-Hybrid an.

DS bringt in diesem Frühjahr zwei elektrifizierte Modellen unter der Bezeichnung E-Tense in die Autohäuser. Wie der Citroën-Ableger mitteilt, gibt es das kompakte SUV DS3 Crossback jetzt mit einem batterieelektrischen Antrieb und das größere SUV DS7 Crossback als Plug-in-Hybrid.

Der DS3 kostet in Österreich mindestens 39.790 Euro. Dafür bekommt er einen 100 kW/136 PS starken E-Motor, der aus einem Akku mit 50 kWh Kapazität gespeist wird. In der Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 150 km/h limitiert, kommt der Kleinwagen so auf eine Normreichweite von 320 Kilometern. Mit bis zu 100 kW geladen, kann er seine Akkus danach im besten Fall binnen 30 Minuten bis zu 80 Prozent füllen.

Der DS7 Crossback wird als E-Tense für 52.400 aufwärts angeboten. Er wird von einem 147 kW/200 PS starken Benziner und zwei E-Motoren mit 81 kW/110 PS vorn und hinten 82 kW/112 PS angetrieben. Zusammen 221 kW/300 PS stark und aus einem Pufferakku mit 13,2 kWh gespeist, kann der DS7 so auch ohne Verbrenner Geschwindigkeiten von maximal 135 km/h erreichen und bis zu 58 Kilometer weit fahren.

Arbeiten alle Motoren zusammen, wird der Crossback zum Allradler, erreicht Tempo 100 aus dem Stand nach 5,9 Sekunden, schafft bis zu 240 km/h und kommt auf einen Normverbrauch von 1,3 Litern (30 g/km CO2).

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Seit 2010 fährt der ASX auf deutschen Straßen. Aber auch kleinere Ausflüge abseits davon könnte der Mitsubishi unternehmen, vor allem, wenn er mit Allrad unterwegs ist. Wie schlägt sich der Japaner als Gebrauchter?

Dem Mitsubishi ASX wohnt ein kleiner Widerspruch inne. ASX steht für Active Sport Crossover, der Hersteller selbst bewirbt das Modell aber Kompakt-SUV. Trennscharf sind die hochbeinigen Fahrzeugtypen grundsätzlich ohnehin nicht mehr zu unterscheiden. Klarheit dagegen bei der Qualität des Japaners: Sowohl vom TÜV als auch vom ADAC gibt es gute Noten, wenn auch mit kleinen Abstrichen.

Modellhistorie: Der ASX startete 2010 in den Markt. Seit dem Baureihenstart hat es vier leichtere Updates gegeben, die das Modell unter anderem optisch und bei der Sicherheitsausstattung aufmöbelten. Bereits 2012 kamen auf technischer Basis des ASX die Modelle Peugeot 4008 und Citroën C4 Aircross heraus.

Karosserievarianten: Der Mitsubishi ASX ist ein eher kleines Kompakt-SUV mit Allradantrieb als Option - das allerdings nur in Verbindung mit dem größeren Dieselmotor.

Abmessungen: 4,30 m bis 4,38 m x 1,77 m bis 1,81 m x 1,62 m bis 1,64 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 419 l bis 1.219 l.

Stärken: Gemütlich was vom Fleck ziehen, denn die Motoren sind wenig spritzig, aber die Anhängelast liegt zwischen 1,3 und 1,8 Tonnen. Bei der Hauptuntersuchung tritt der ASX grundsolide auf: Der "Auto Bild TÜV Report 2020" schreibt, dass nur in wenigen Fällen der Tüv überhaupt Mängel am Fahrwerk oder an den Lenkgelenken feststelle. Auch in Sachen Licht sei bis auf vereinzelte Aussetzer bei den Blinkern "alles im grünen Bereich". Ölverlust an Motor und Getriebe ist selten.

Schwächen: Leichte Schwächen diagnostizieren die Prüfer bei der Funktion von Fuß- und Feststellbremse, bei der dritten HU sind die Bremsscheiben auffällig. Mängel an Abgasanlagen kommen vor - das aber "weniger häufig als beim Durchschnitt", so der Report.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt, der ASX gebe "insgesamt ein gutes bis sehr gutes Bild" ab. Aufgrund schwankender Zulassungszahlen um die Mindestzahl, tauche das Kompakt-SUV jedoch nicht mit allen Jahrgängen in der Pannenstatistik des Clubs auf. Als Mängelschwerpunkte nennt der ADAC: Probleme mit Turbolader und Transpondern des Funkschlüssels bei den Erstzulassungsjahren 2011 und 2012, bei letzteren auch 2014.

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 86 kW/116 PS und 110 kW/150 PS ; Diesel (Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 84 kW/114 PS und 110 kW/149 PS.