1

11.09.2020, 09:50

Besser bremsen auf dem E-Scooter

#Motorrad 
#Deutschland 
#Motor 
#Sicherheit 
Beim Bremsen verlagert man das Gewicht nach hinten

Am E-Tretroller scheiden sich die Geister. Hippes Spaßgerät oder ernsthafter Beitrag zur neuen Mobilität. Egal, sicher bremsen sollten alle damit können - wie geht das am besten?

Egal, ob privat gekauft oder gemietet: Bremsen auf dem E-Tretroller will gelernt sein. Am besten geht das, wenn sich Rollerfahrer möglichst weit hinten aufs Trittbrett stellen und die Knie leicht beugen, berichtet der ADAC. Das verlagert nicht nur den Schwerpunkt nach hinten und unten, sondern erleichtere Balance und Reaktionsvermögen. Alles Maßnahmen, um bei höherer Verzögerung einen Abflug über den Lenker zu verhindern.

Mit der Bremse des Vorderrads ziehen die E-Scooter-Piloten nur so kräftig, dass das Hinterrad knapp nicht abhebt. Die Hinterradbremse dagegen kann so stark betätigt werden, bis notfalls das Rad blockiert, sofern die Straße eben und gerade verläuft. Das üben E-Tretrollerfahrer aber besser vorher auf vom Verkehr abgelegenen geteerten Flächen.

Dort lässt sich auch üben, das verpflichtende Handzeichen vor dem Abbiegen zu geben. Auf diesen Gefährten ist das eine wackelige Angelegenheit. Der ADAC rät, dabei mit beiden Füßen nebeneinander auf dem Trittbrett zu stehen und die eine Hand nur zum Zeichengeben vom Lenker zu nehmen, am besten nur beim Geradeausfahren und auf ebener Straße. Obwohl nicht vorgeschrieben, raten die Experten dazu, auch auf dem E-Scooter einen Helm zu tragen.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Motorrad 
#Deutschland 
#Motor 

Zum Mieten stehen E-Tretroller in vielen Städten bereit. Wer großen Gefallen gefunden hat an dieser Mobilität, mag vielleicht auch einen eigenen kaufen - dann aber unbedingt auf die Bremsen achten.

Wer einen E-Tretroller kaufen will, sollte auf ein Modell mit Scheibenbremse achten. Dazu rät der TÜV. Die Bremsleistung sei hier am besten, was bei den bis zu 20 km/h schnellen Rollern zur Sicherheit beiträgt. Zwei unabhängig voneinander arbeitende Bremsen sind vorgeschrieben.

Die Prüfexperten raten zu einer Vorder- und Rückradbremse. Diese sollten sich mit zwei Bremshebeln am Lenker bedienen lassen. Der Grund: Bei Gefahr gelinge die Notbremsung Nutzern unbewusst schneller mit dem Griff an die Hebel als etwa mit dem Fußtritt auf die Hinterradabdeckung, die sogenannte Fender Brake.

Zudem werde beim Bremsen per Fender Brake manchmal das obligatorische Nummernschild heruntergedrückt - was laut Gesetz aber nicht passieren darf, da so der Sichtwinkel verändert wird.

Bei elektronischen Bremsen bemängelt der TÜV, dass sie aufgrund falscher Einstellung oft zu schwach oder zu stark verzögern. Das sollte man unbedingt vor dem Kauf testen. Wer ein solches Modell wählt, sollte zudem beim Motor darauf achten, dass dieser hinten sitzt. Denn so werde bei einer Vollbremsung ein Überschlag über den Lenker vermieden. Bei besser dosierbaren Bremsen sei der Sitz des Motors unerheblich.

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Tipps 
#Sicherheit 

Mindestens eine Warnweste ist im Auto vorgeschrieben. Doch um sie im Notfall gleich parat zu haben, sollte sie nicht unter Bergen von Gepäck im Kofferraum verschwinden.

Die vorgeschriebene Warnweste verstauen Autofahrer besser stets griffbereit im Fahrzeug. So ist sie im Ernstfall gleich zur Hand, raten Dekra-Experten. Um sie schnell vom Fahrersitz aus schnappen zu können, liegt sie am besten im Handschuhfach, unter dem Sitz, im Türfach oder in einer Tasche auf der Rückseite des Beifahrersitzes. Keinesfalls gehört sie in den Kofferraum, denn beim Aussteigen sollte sie bereits angezogen sein.