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11.08.2020, 13:01

Die Targa-Version des Porsche 911 ist zurück

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Der neue Porsche 911 Targa 4 ist ab 158.551 Euro zu haben

Porsche erweitert seine aktuelle 911er-Modellreihe um einen Klassiker - und erinnert damit an die erste Auflage einer Designikone, die seit Mitte der 1960er zur Familie gehört.

Porsche bietet den 911er knapp zwei Jahre nach dem Modellwechsel wieder als Cabrio mit Glaskuppel an. Die neue Karosserievariante wird als Targa 4 und als Targa 4 S angeboten und kommt in diesen Tagen in den Handel, wie der Stuttgarter Hersteller mitteilt.

Die Preise beginnen in Österreich bei 158.551 Euro für den Targa 4 sowie bei 178.676 Euro für den Targa 4 S und liegen damit auf dem Niveau des konventionellen Cabrios.

Zweite Reihe unter Glas

Statt des üblichen Stoffdachs über der gesamten Kabine trägt der Targa nur über der ersten Reihe eine Stoffbahn, an die sich ein massiver Überrollbügel samt Glaskuppel anschließt.

Wer sich nach Frischluft sehnt, braucht 19 Sekunden Geduld, dann faltet sich das Textilteil unter die gläserne Haube und zumindest Fahrer- und Beifahrer sitzen unter freiem Himmel. Anders als im Cabrio funktioniert das wegen der aufwändigen Mechanik allerdings nur im Stand.

Die dabei verlorene Zeit holt der Targa-Fahrer allerdings schnell wieder rein. Denn angeboten wird der Targa laut Porsche immer mit einem drei Liter großen Sechszylinder und Allradantrieb, wahlweise mit Achtgang-Doppelkupplung oder zum gleichen Preis als Handschalter mit sieben Gängen.

Von Null auf Hundert in 3,6 Sekunden

In der Grundversion leistet der Sportwagen 283 kW/385 PS, beim Targa 4S stehen 331 kW/450 PS im Datenblatt. Im besten Fall beschleunigt der 2+2-Sitzer damit in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo vom 304 km/h.

Der Normverbrauch liegt bei 9,8 Litern für den Targa 4 und bei 9,9 Litern für den Targa 4S. Das entspricht 223 und 227 g/km CO2.

Auf den Geschmack gekommen?

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Nun werden auch die Pickerlfristen für die Fahrzeugklasse L umgestellt – also Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge. Ab 1. März gilt auch für diese Klasse der von den Autos bereits bekannte "3-2-1 Intervall" für die Begutachtungsfrist, erinnerte der ÖAMTC am Mittwoch in einer Aussendung.

Das bedeutet, dass Halter von Fahrzeugen der L-Klasse ihre Maschinen fortan drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung überprüfen lassen müssen. Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

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SUVs werden immer vielfältiger. Viele Marken machen die Geländegänger zum Coupé - auch Volkswagen coupiert sein US-Modell Atlas. Für Europa ist der schräge Wagen aber zu groß, meint VW.

Nach Audi, BMW, Mercedes und Porsche bietet nun auch VW sein erstes SUV-Coupé an und bringt dafür den Atlas als Cross Sport in den Handel - zunächst allerdings nur in den USA. Obwohl mit knapp fünf Metern Länge deutlich kürzer als der Atlas mit steilem Heck, aber noch immer mehr als zwei Meter breit, sei das US-Modell für europäische Straße schlicht zu groß. So lautet die offizielle Begründung der Niedersachsen für den Export-Ausschluss.

Zugleich ist der Cross Sport mit einem Grundpreis von umgerechnet rund 31.000 Euro aber auch zu billig, um ins europäische Modellprogramm zu passen, heißt es in VW-Kreisen. Selbst wenn daraus mit Steuern und Spesen 40.000 Euro würden, hätten das Topmodell Touareg und der Bestseller Tiguan dann gegen ihn einen schweren Stand. Deshalb gibt"s auch den Cross Sport nur beim freien Importeur oder als Leihwagen im US-Urlaub.

Bis zu 280 PS bekommt der Cross Sport

Dort kann man den den Geländegänger wahlweise mit Front- oder Allradantrieb mit aktuell zwei Benzinern fahren: Im Basismodell arbeitet ein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit 175 kW/238 PS und das Top-Modell fährt mit einem 3,6 Liter großen V6-Motor, der auf 206 kW/280 PS kommt. Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch macht VW nicht.

Während der Auftritt mit dem breiten Bug und dem schrägen Heck ungewohnt ist, kennt man Ambiente und Ausstattung auch von anderen Modellen: Wie sein kleiner europäischer Vetter Tiguan fährt deshalb auch der Cross Sport zum Beispiel mit digitalen Instrumenten, LED-Scheinwerfern und adaptivem Tempomaten.

Ungewohnt sind dagegen die Platzverhältnisse: Bei 2,98 Metern Radstand und 4,90 Metern Länge bietet auch der Cross Sport im Fond mehr Beinfreiheit als jedes europäische VW-Modell und der Kofferraum fasst trotz der schrägen Klappe mehr als Passat & Co.