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02.07.2020, 09:47

Geländewagen Ineos Grenadier kommt Ende 2021

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Die Form orientiert sich am klassischen Land Rover Defender

Der Chef des Chemieunternehmens Ineos baut einen neuen Geländewagen. Nachdem die Planungen schon vor vier Jahren gestartet wurden, hat der britische Milliardär Jim Ratcliffe jetzt einen ersten Blick auf die Serienfassung des Grenadier genannten Allradlers gewährt und den Verkauf für Ende 2021 angekündigt.

Der bei Magna Steyr in Graz entwickelte Wagen soll rund fünf Meter lang werden und so kantig auftreten wie der Land Rover Defender vor seinem Generationswechsel. Dazu gibt es ein außen angeschlagenes Ersatzrad an einer vertikal geteilten Heckklappe, eine umlaufende Reling zur Befestigung von Ausrüstungsgenständen sowie eine Leiter zum Dach. Die Benziner und Diesel sollen von BMW kommen, ZF steuert eine Achtgang-Automatik mit Geländeuntersetzung bei.

Preise nennt Ineos noch keine. Doch zielen die Briten nach eigenen Angaben auf die Lücke, die zwischen den Top-Versionen von Pick-ups wie dem Ford Ranger und den einfachen Varianten zum Beispiel der Mercedes G-Klasse klafft - so dass am Ende mindestens 75.000 Euro für den Ineos Grenadier auf der Rechnung stehen dürften.

Auf den Geschmack gekommen?

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Der Renault Kangoo ist ein Auto für Handel, Handwerk und Familien gleichermaßen. Im Frühjahr 2021 gibt es den Hochdachkombi in einer Neuauflage mit frischem Design und einem modernisierten Innenleben. Dabei soll der Kangoo in zahlreichen Varianten und in zwei Längen in den Handel kommen. Angaben zu Motoren, Ausstattung und Preisen macht Renault aber noch nicht.

Wie schon beim Vorgänger ist Mercedes mit im Boot und leitet vom Kangoo einen eigenen Kleintransporter an. Gewerbekunden kennen ihn als Citan, Familien-Fahrer sollen ihn als T-Klasse kaufen können.

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Geräumig, günstig und gute Qualität: Für so manchen baut die VW-Tochter Skoda die wahren Volkswagen. 2012 legten die Tschechen einen günstigen Golf-Gegner auf - ein kompakter Gebrauchttipp?

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Skoda Rapid kein sehr schnelles Auto. Gegenüber seinem konzerninternen Konkurrenten, dem VW Golf, fehlt es dem Kompakten an wirklich leistungsstarken Motoren, bei 125 PS ist Schluss. Soweit zur modellstrategischen Abgrenzung. Auch bei der Hauptuntersuchung (HU) zieht er öfters den Kürzeren.

Modellhistorie: Marktstart Ende 2012; die Modellpflege 2017 brachte unter anderem einen neuen Dreizylinder-Benziner, aufgefrischtes Design und Internetdienste fürs Infotainment.

Karosserievarianten: Eingeführt wurde der Rapid als Stufenheck mit großer, am Dach angeschlagener Heckklappe. Seit Ende 2012 gab es ihn auch als Spaceback, einem kürzeren kombiartigen Schrägheck. 2019 kam der Nachfolger Scala in den Handel.

Abmessungen (laut ADAC): Stufenheck: 4,48 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 550 l bis 1490 l; Fließheck: 4,30 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 415 l bis 1.381 l.

Stärken: Die Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags und ESP ist gut, seit dem Facelift stimmt auch der Fahrkomfort. Bei der HU erweist sich laut "Auto Bild Tüv Report 2020" das Fahrwerk als solide, gleiches trifft auf Bremsleitungen und -schläuche zu.

Schwächen: Schelte gibts beim Tüv für Ölverlust, der wie marode Auspuffanlagen beim zweiten Pflichtcheck im Autoalter von fünf Jahren mit erhöhten Mängelquoten diagnostiziert wird. Gleich bei der ersten HU fahren zu viele Rapids mit verschlissenen oder rostigen Bremsscheiben vor; auch hier die Quote über dem Durchschnitt.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Skoda Rapid schneidet durchweg gut ab." Pannenschwerpunkte? Laut ADAC "keine bekannt."

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 55 KW/75 PS bis 92 kW/125 PS; Diesel (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS bis 85 kW/116 PS.