1

10.06.2020, 10:48

Dakar-Gefühl: Mini kündigt den Countryman X-Raid an

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 
Zusammen mit Mini macht ein Rallyeteam den Countryman noch geländegängiger

Der Countryman gibt im britischen Mini-Universum dem rustikalen Geländegänger. In Kooperation mit einem Rallye-Team geht es auf Wunsch nun noch ein wenig wilder zu.

Normalerweise bauen sie Rallye-Autos - und gewinnen damit regelmäßig zum Beispiel die Rallye Dakar. Doch in der Corona-Pandemie zur Heimarbeit gezwungen, hat der eng mit Mini verbandelte Rennstall X-Raid seine Erfahrungen auf Sand- und Schotterpiste jetzt in einem Umbausatz für den Countryman gebündelt.

Für Preise zwischen etwa 2.000 und 6.000 Euro wird so aus dem Stadt-Geländewagen ein kleiner Dreckspatz, in dem auch diesseits der Wüste Dakar-Feeling aufkommen soll, teilt der Hersteller mit.

Der Schlüssel dazu sind vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit, erreicht durch ein modifiziertes Fahrwerk und spezielle Offroad-Reifen auf einer neuen Felge. Zudem verfügt diese Felge über einen speziellen Schutzring, der nachträglich aufgeschraubt wird.

Außerdem haben die Sportler Zusatzscheinwerfer sowie für Ausrüstungsgegenstände einen speziellen Dachträger entwickelt. Abgerundet wird das Paket durch eine Reihe neue Zierelemente und ein Dekor in der Teamfarbe Orange.

Am Antrieb selbst ändert X-Raid nach eigenen Angaben nichts und bietet die gestaffelten Pakete für alle Modellvarianten außer dem John Cooper Works an. Dabei übernimmt der Rennstall nach eigenen Angaben auch die Montage, liefert den Nachrüstsatz aber auch an jeden Mini-Händler oder, zum Selbsteinbau, direkt an Kunden.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Der S-Max ist ein Familienvan für Väter und Mütter, die gerne schneller unterwegs sind. Sofern er keine Panne hat. Die Modelle sind nämlich überdurchschnittlich anfällig für Mängel.

Der S-Max ist bei Ford der sportlichere Van unterhalb des familienzahmen Galaxy. Aber Kind und Kegel kann er transportieren, denn es gibt ihn optional mit dritter Sitzbank. Mit Blick auf die Mängelstatistik offenbart der S-Max Schwächen, wobei jüngere Exemplare hier noch besser abschneiden.

Modellhistorie: Seit 2006 auf dem Markt, bekam der auf dem Mondeo basierende S-Max 2010 seine erste Modellpflege (unter anderem mehr Assistenzsysteme und neue Optik). 2015 rückte der leicht gewachsene S-Max II nach, der 2018 überarbeitet wurde. Seitdem erfüllen die Motoren die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Karosserievarianten: Den S-Max gibt es ausschließlich als Kombi im Zuschnitt eines Vans. Regulär ein Fünfsitzer, weitere zwei Sitzplätze sind in beiden Generationen optional.

Abmessungen: 1. Generation: 4,77 m x 1,88 m x 1,66 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 285 l bis 2.000 l; 2. Generation: 4,80 m x 1,92 m x 1,66 m (LxBxH); 165 l bis 2.200 l.

Stärken: Viel einladen und gleichzeitig den Sportler markieren, das geht mit dem S-Max. Denn in ihn passt nicht nur eine Menge herein, er lenkt präzise und hat ein fein, aber straff abgestimmtes Fahrwerk - dieses macht bei der Hauptuntersuchung (HU) laut "Auto Bild TÜV Report 2020" zumindest beim S-Max II auch keine Probleme. Als weitgehend solide und haltbar gelten die Bremsen.

Schwächen: Die Bilanz, die der Report zieht, ist dennoch eher negativ: "Am S-Max finden die Prüfer in allen Jahrgängen stets mehr erhebliche Mängel als durchschnittlich.". Bei der ersten Generation in der Kritik: Achsaufhängungen, Lenkungen, Spurstangenköpfe. Ab der vierten HU schwächeln die Federn. Bei der zweiten Generation bereits zur ersten HU oft bemängelt: die Beleuchtung, die Bremsscheiben und der gegenüber dem Durchschnitt dreifach erhöhte Ölverlust.

Pannenverhalten: Eher trübe Aussichten für Käufer eines gebrauchten S-Max sagt der ADAC voraus, der mit Blick auf seine Pannenstatistik schreibt: "Der S-Max schneidet mehrfach sehr schlecht ab, von 2011 bis 2014 reicht es immerhin für"s Mittelfeld."

Pannenanfällig seien vor allem ältere Exemplare. Bei Autos mit Erstzulassung 2009 etwa sind Abgasrückführung, Anlasser, CAN-Bus (Netzwerksystem), Einspritzung, Kraftstofffilter, Feststellbremse oder Ladedruckregelung defektbehaftet. Für Panneneinsätze sorgten außerdem die Batterie (2009 bis 2014 und 2016), die Kraftstoffpumpe (2009 bis 2011), der Motor allgemein (2009, 2010 und 2013), die Partikelfilter sowie die Wegfahrsperre (beides 2009 und 2010).

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Geräumig, günstig und gute Qualität: Für so manchen baut die VW-Tochter Skoda die wahren Volkswagen. 2012 legten die Tschechen einen günstigen Golf-Gegner auf - ein kompakter Gebrauchttipp?

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Skoda Rapid kein sehr schnelles Auto. Gegenüber seinem konzerninternen Konkurrenten, dem VW Golf, fehlt es dem Kompakten an wirklich leistungsstarken Motoren, bei 125 PS ist Schluss. Soweit zur modellstrategischen Abgrenzung. Auch bei der Hauptuntersuchung (HU) zieht er öfters den Kürzeren.

Modellhistorie: Marktstart Ende 2012; die Modellpflege 2017 brachte unter anderem einen neuen Dreizylinder-Benziner, aufgefrischtes Design und Internetdienste fürs Infotainment.

Karosserievarianten: Eingeführt wurde der Rapid als Stufenheck mit großer, am Dach angeschlagener Heckklappe. Seit Ende 2012 gab es ihn auch als Spaceback, einem kürzeren kombiartigen Schrägheck. 2019 kam der Nachfolger Scala in den Handel.

Abmessungen (laut ADAC): Stufenheck: 4,48 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 550 l bis 1490 l; Fließheck: 4,30 m x 1,71 m x 1,46 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 415 l bis 1.381 l.

Stärken: Die Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags und ESP ist gut, seit dem Facelift stimmt auch der Fahrkomfort. Bei der HU erweist sich laut "Auto Bild Tüv Report 2020" das Fahrwerk als solide, gleiches trifft auf Bremsleitungen und -schläuche zu.

Schwächen: Schelte gibts beim Tüv für Ölverlust, der wie marode Auspuffanlagen beim zweiten Pflichtcheck im Autoalter von fünf Jahren mit erhöhten Mängelquoten diagnostiziert wird. Gleich bei der ersten HU fahren zu viele Rapids mit verschlissenen oder rostigen Bremsscheiben vor; auch hier die Quote über dem Durchschnitt.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Skoda Rapid schneidet durchweg gut ab." Pannenschwerpunkte? Laut ADAC "keine bekannt."

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 55 KW/75 PS bis 92 kW/125 PS; Diesel (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 66 kW/90 PS bis 85 kW/116 PS.