1

03.06.2020, 14:24

Der neue BMW 4er startet im Oktober

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 
Die neuen 4er Modelle sind am riesigen Kühlergrill im Nierendesign zu erkennen

Ab Herbst bringt BMW die überarbeiteten 4er Modelle auf den Markt. Los geht es dem Hersteller zufolge mit dem klassischen Coupé, das ab 24. Oktober bei den Händlern steht. Wenige Monate später folgen dann ein Cabrio und ein Gran Coupé mit vier Türen.

Der technische Unterschied wird noch größer

Mit dem Generationswechsel rückt BMW die beiden technisch eng verwandten 3er und 4er Modellreihen weiter auseinander denn je: So bekommt der 4er nicht nur eine neue Front mit einer riesigen Niere, sondern auch eine neue Geometrie. Zu rund sechs Zentimetern weniger Höhe und einem deshalb um zwei Zentimeter tieferen Schwerpunkt gibt es für den Zweitürer unter anderem eine größere Spurweite an der Hinterachse sowie zusätzliche Karosserieversteifungen.

Auch beim Antrieb macht BMW den nächsten Schritt, während Ausstattung und Assistenten ansonsten weitgehend identisch sind. Das Top-Modell M440i mit seinen bekannten 275 kW/374 PS bekommt einen elektrischen Startergenerator und ein 48-Volt-System. Damit will BMW die Spurtstärke verbessern und zugleich den Alltagsverbrauch durch mehr Rekuperation und längere Start-Stopp-Phasen drücken.

Neues M-Modell mit mehr als 500 PS

Daneben gibt es den Viersitzer zum Start mit zwei Vierzylinder-Benzinern als 420i und 430i mit 135 kW/184 PS oder 190 kW/258 PS sowie als 420d mit einem 140 kW/190 PS starken 2,0-Liter-Diesel. Im Frühjahr 2021 will BMW dann noch zwei Sechszylinder-Diesel mit 210 kW/286 PS im 430d und 250 kW/340 PS im M440d anbieten. Außerdem bereitet die M GmbH ein neues Sportmodell vor, dem mehr als 368 kW/500 PS nachgesagt werden.

Die Sechszylinder werden immer als Allrad-Modelle ausgeliefert, beim Vierzylinder-Diesel ist dieser optional. Die kleinen Benziner fahren ausschließlich als Hecktriebler vor. Mit dem aktuellen Portfolio sind Geschwindigkeiten von 240 bis 250 km/h möglich, der Normverbrauch bewegt sich zwischen 3,9 Litern (103 g/km C02-Ausstoß) beim 420d und 6,8 Litern (155 g/km) beim M440i.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

#Epidemie 
#Viruserkrankung 
#Verkehrsinfo 
#Österreich 
#Motor 
#Autos 

Kommende Woche, am 15. April, endet in Österreich die situative Winterausrüstungspflicht. Diese besagt, dass von 1. November bis 15. April an allen Rädern Winterreifen angebracht werden müssen. Ein Wechsel auf Sommerreifen ist aber aus gesetzlicher Sicht nicht notwendig, eine Weiterfahrt mit Winterreifen aus rechtlicher Sicht unbedenklich, informierte der ÖAMTC am Dienstag.

"Wer sein Auto für notwendige Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen nützt, braucht sich jetzt nicht stressen. Es gibt keine Sommerreifenpflicht. Ein Räderwechsel ist daher derzeit nicht notwendig, man kann ohne weiteres mit den montierten Reifen weiterfahren", sagte ÖAMTC-Techniker Friedrich Eppel.

Außerdem kann es im April und Mai noch empfindlich abkühlen, Winterreifen sind bei tiefen Temperaturen die bessere Wahl. Ist auch dann ein Umstecken aufgrund der Restriktionen nicht rasch möglich, sollte man aber jedenfalls beachten, dass Winterreifen bei höheren Temperaturen weicher als Sommerreifen sind und daher auf warmer Fahrbahn weniger Grip und so beispielsweise längere Bremswege haben.

Wer nun plant, die Räder in Eigenregie zu wechseln, sollte einige Punkte beachten. "Räder selbst wechseln sollte nur, wer darin Übung hat. Fehler können nämlich teuer zu stehen kommen", warnte Eppel. Alte Sommerreifen müssen jedenfalls auf Schäden und Profiltiefe geprüft. "Für Sommerreifen ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Damit diese nicht kurz nach dem Umstecken unterschritten wird, muss bei der Montage natürlich deutlich mehr vorhanden sein", betonte der Techniker.

Schrauben müssen außerdem immer richtig festgezogen werden. Bei vielen Reifenmodellen ist die Laufrichtung vorgegeben, sie müssen daher wieder an der gleichen Fahrzeugseite montiert werden. Wer weniger abgefahrene Reifen mit stärker abgenützten tauschen will, sollte dies nur tun, wenn der Unterschied in der Profiltiefe nicht all zu groß ist. "Andernfalls gehören deutlich bessere Reifen an die Hinterachse. Sonst besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug in kritischen Situationen ins Schleudern gerät", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Fachwissen erfordert der Räderwechsel bei Autos mit Reifendruckkontrollsystem. "Das sollte man in Eigenregie nur machen, wenn man sich mit einer etwaig notwendigen Neukalibrierung des Systems auskennt", sagte Eppel.

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Mittlerweile rollt die vierte Generation des Ingolstädter Kompaktautos A3 über die Straßen. Was sind die Stärken und Schwächen des Vorgängers?

Oft wird der Audi A3 als der edlere VW Golf einsortiert. Tatsächlich ist der Ingolstädter Kompaktwagen wie sein Wolfsburger Vetter aus VWs Modularem Querbaukasten (MQB) konstruiert, aber das teurere Auto mit dem gewissen Premiumanspruch. Der schlägt sich auch bei den Gebrauchtwagen nieder.

Modellhistorie: Die betrachtete dritte Generation des Audi A3 (8V) kam 2012 auf den Markt, in den Abmessungen fast unverändert, aber in Karosserieformen und Motorvarianten vielfältiger. Die Modellpflege brachte übliche Änderungen an Front und Heck, etwa an den Leuchten. Aufgerüstet wurde auch bei Assistenzsystemen und Komfortausstattung, so war erstmals ein Fahrersitz mit Massagefunktion erhältlich. Seit 2020 ist die Viertauflage bei den Händlern.

Karosserievarianten: Klassisch als Dreitürer gibt es den Audi A3 auch als Stufenheck (ab 2013) und Cabrio (ab 2014) sowie den Sportback genannten Fünftürer.

Abmessungen: 4,24 m bis 4,48 m x 1,78 m bis 1,80 m x 1,39 m bis 1,43 m (L x B x H), Kofferraumvolumen: 285 l (Dreitürer), 290 l (Sportback), 365 l (Limousine), 225 l (Cabrio).

Stärken: Audi wird allgemein für die gute Verarbeitungsqualität gelobt, der A3 für sein sportlich abgestimmtes Fahrwerk. Bei der Hauptuntersuchung (HU) liegt die Quote der erheblichen Mängel "in allen Jahrgängen immer unter dem Durchschnitt", schreibt der "Auto Bild Tüv Report 2020". Lenkung und Achsaufhängung überzeugten "mit unbedingter Solidität". Ölverlust? Kein Thema. Auch Abgasanlage und Motormanagement arbeiteten "langfristig zuverlässig".

Schwächen: Aussetzer bei der ersten und zweiten HU leistet sich der 8V im Grunde nur bei den Bremsscheiben, die sich den Prüfern im Fahrzeugalter von drei und fünf Jahren mit Riefen präsentieren. Federn und Dämpfung schneiden ab der zweiten HU oft nicht mehr ganz astrein ab.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der A3 schneidet in allen Jahren gut bis sehr gut ab." Zu möglichen Mängelschwerpunkten heißt es vom Autoclub: "Keine Auffälligkeiten".

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 77 kW/105 PS bis 294 kW/400 PS; Diesel (Vier- und Fünfzylinder mit Front- und Allradantrieb): 77 kW/105 PS und 134 kW/184 PS; Plug-in-Hybrid (E-Tron, Vierzylinder und E-Motor mit Frontantrieb): 150 kW/204 PS (Systemleistung); Erdgas (G-Tron, Vierzylinder mit Frontantrieb): 81 kW/110 PS.