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19.05.2020, 10:39

Der Porsche 911 kommt wieder als Targa

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Seit den 1960ern bietet Porsche seine Elfer auch mit Targa-Dachkonstruktion an

Die vor rund einem Jahr gestartete neue Generation der Elfer-Familie wächst weiter. Für den Spätsommer läuft sich gerade der 911 Targa warm.

Nach dem konventionellen Cabrio bietet Porsche den 911 ab August auch als Targa an. Beim Targa 4 und beim Targa 4S gibt es dann wie bisher ein Stoffdach über der ersten und eine Glaskuppel über der zweiten Sitzreihe und dazwischen einen verchromten Überrollbügel.

Wer sich nach Frischluft im Sportwagen sehnt, braucht 19 Sekunden Geduld, dann faltet sich das Textilteil unter die gläserne Haube, und zumindest Fahrer- und Beifahrer sitzen unter freiem Himmel.

Angeboten wird der Targa laut Hersteller immer mit einem drei Liter großen Sechszylinder und Allradantrieb, wahlweise mit Achtgang-Doppelkupplung oder zum selben Preis als Handschalter mit sieben Gängen. In der Grundversion leistet der Sportwagen 283 kW/385 PS, beim Targa 4S stehen 331 kW/450 PS im Datenblatt.

Im besten Fall beschleunigt der 2+2-Sitzer damit in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo vom 304 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 9,8 Litern für den Targa 4 und bei 9,9 Litern für den Targa 4S. Das entspricht 223 und 227 g/km CO2.

Auf den Geschmack gekommen?

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Als alle Welt softe Zweisitzer für Sonnenanbeter baute, überraschte Renault vor 25 Jahren mit einem Spider, der stürmischer kaum sein konnte. Die windige Flunder wirkt bis heute nach.

Ausgelöst durch Mazdas MX-5 sahen die 1990er Jahre ein Roadster-Revival. Mercedes SLK, BMW Z3 und Audi TT hießen einige Protagonisten. Doch Renault überraschte 1995 mit einem Außenseiter, der radikaler war als alles, was sie in München, Ingolstadt, Stuttgart oder Zuffenhausen je gebaut haben.

Der Renault Spider besteht im Grunde nur aus Fahrwerk, Motor und einem Gitterrohrrahmen, um den nur das Allernötigste an Karosserie gekleidet wurde. Nicht mal eine Frontscheibe war anfangs vorgesehen, von Seitenfenstern und einem Dach ganz zu schweigen.

Französische Fahrmaschine

Weil die Konstruktion weitgehend aus Aluminium und die knapp 3,80 Meter kurze und nur 1,25 Meter hohe Karosse aus Kunststoff bestand, brachte der Spider gerade mal 930 Kilo auf die Waage - gut 400 Kilo weniger als ein Audi TT. Obwohl hinter den Sitzen lediglich ein Motor mit vier Zylindern, 108 kW/147 PS und 185 Nm steckt, reicht das für ein spektakuläres Fahrgefühl. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der freie Radikale in 6,9 Sekunden. Die maximal 215 km/h fühlen sich in dieser Flunder schneller an als Vollgas in jedem Ferrari.

Noch mehr begeistert der Spider mit seiner Straßenlage. Knochentrocken abgestimmt und bretthart gefedert, ohne Servolenkung und sonstige elektrische Helfer und mit einer Sitzposition nur zwei fingerbreit über dem Asphalt, fühlt sich das eher nach Go-Kart als nach Auto an - und geht ausgesprochen direkt ums Eck.

Die rasante wie radikale Abstimmung ist kein Wunder. Entwickelt wurde der Spider von der Renault-Sport-Abteilung - und gedacht war er weniger für die Straße als für die Rennstrecke. Schließlich wollte der amtierende Motoren-Weltmeister den Spider im Vorprogramm der Formel 1 in einem eigenen Kunden-Cup fahren lassen.

Fans wollten auch abseits der Piste Spider fahren

Doch kaum waren ein paar Rennen gefahren, hatten die Renault-Fans Blut geleckt. Die Reaktionen waren begeistert: "Wir waren förmlich gezwungen, eine Straßenversion zu bauen", sagt Pressesprecher Thomas May-Englert.

Der Spider war nie auf große Stückzahlen ausgelegt und konnte zumindest in dieser Disziplin nicht an die deutschen Roadster heranreichen. Als der Spider nach vier Jahren eingestellt wurde, haben deshalb nur knapp 1.500 Exemplare die Hallen von Renault Sport verlassen. Das macht das Modell zu einer echten Rarität: Jeder SLK, Z3, TT oder Boxster ist dagegen Massenware.

Karosserie aus Kunststoff und Motorenbau aus der Serie

Entsprechend hoch sind die Preise, sagt Renault-Sammler Walter Steding aus Hamburg. Er nennt den Spider einen der wenigen Renaults der jüngeren Geschichte, die als Gebrauchte den Wert des Neuwagens übertreffen: Wenn überhaupt mal ein Spider angeboten wird, ist man aktuell mit rund 40 000 Euro dabei, so taxiert Steding den Markt.

Der Spider gilt als dankbarer Youngtimer. Unfallschäden sind zwar problematisch, weil es kaum mehr Karosserie-Teile gibt. Aber die Alu-Konstruktion ist genau wie die Kunststoffhülle zumindest gegen den Zahn der Zeit immun. Der Antrieb ist eng verwandt mit Clio und Mégane und entsprechend leicht zu reparieren, sagt Steding.

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Fürs Armaturenbrett des Autos bietet der Zubehörhandel zahlreiche Pflegeprodukte an. Doch oft reicht auch schon ganz einfach etwas Wasser.

Bei der gründlichen Autopflege sollte das Armaturenbrett nicht vergessen werden. Haushaltsreiniger benutzen Autofahrer dazu aber besser nicht, warnt der TÜV. Sie könnten das Material zwar gut reinigen, aber angreifen und sogar schädigen. Etwa die Sollbruchstellen von Airbags. Besser und in meisten Fällen auch ausreichend ist es, das Armaturenbrett mit klarem Wasser auf einem sauberen fusselfreien Tuch zu wischen.

Reicht das noch nicht, kann ein spezielles lösungsmittelfreies Cockpitspray fürs Auto helfen. Das sollte nicht direkt aufgetragen, sondern auf ein Tuch oder einen weichen Schwamm gesprüht werden. Damit dann die Oberfläche einreiben und mit einem Mikrofasertuch polieren. Achtung: Das Mittel darf nicht auf Pedale, Lenkrad oder Handbremse gelangen. In der Regel machen diese Mittel das Material gefährlich rutschig.