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12.05.2020, 10:46

Toyota bringt den Highlander nach Europa

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Das vor allem für den US-Markt konzipierte SUV Highlander kommt nach Europa

Sein vor allem für die USA konzipiertes SUV Highlander rollt Toyota auch in Europa aus. Die Preise für den Geländegänger sind noch unbekannt - allerdings gibt es erste Hinweise.

Toyota reagiert auf den anhaltenden Trend zum SUV. Die Japaner holen deshalb auch den Highlander nach Europa. Das vor allem für die USA entwickelte Modell misst 4,95 Meter und füllt mit bis zu sieben Sitzplätzen und 658 bis 1.909 Litern Stauraum die Lücke zwischen dem RAV-4 und dem luxuriösen Land Cruiser.

Das teilte der Hersteller mit und kündigt den Verkaufsstart für das kommende Jahr an. Preise nannte Toyota noch nicht. Sie werden aber deutlich über dem RAV-4 liegen.

Angeboten wird der Highlander in Europa nur als Hybrid mit einem 2,5 Liter großen Benziner und zwei Elektromotoren, die alle vier Räder antreiben. In der US-Spezifikation kommt dieser Antrieb auf eine Systemleistung von 179 kW/243 PS. Für das europäische Modell stehen offizielle Daten zu Leistung, Verbrauch und Geschwindigkeit noch aus.

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Entweder fürs eigene Fotoalbum oder für ein Inserat: Zwei Fotografen erklären, wie auch Amateure ihre Maschine richtig ins Bild rücken.

Es ist Hochsaison für das Motorrad, der Winterschlaf längst vergessen. Höchste Zeit also, die Maschine fürs Foto-Shooting zu putzen und zu polieren. Einfach nur zum Vorzeigen - oder um sie zu verkaufen. Mit ein paar Tipps gelingen selbst Amateuren gute Fotos.

Der professionelle Fotograf Rossen Gargolov, fotografiert seit 20 Jahren unter anderem für Motorradzeitschriften. Vor dem eigentlichen Fotografieren rät er dazu, den richtigen Ort und eine gute Position für die Maschine zu finden.

Ideal sei ein Platz mit einem neutralen Hintergrund. "Das Wichtigste ist aber, dass einem selbst der Anblick von Motorrad, Position und Hintergrund gefällt, dass der Betrachter die Komposition mag."

Die Zuckerseite finden

Bevor Besitzer jetzt drauflosknipsen, sollten sie sich aber ein paar Sekunden Zeit nehmen und ihre Maschine genau betrachten, erklärt Gargolov. Dabei wirkt jedes Motorrad anders: Manche Maschinen sehen gut von vorne aus, manche von der Seite, andere wiederum von hinten.

Besonders schön werden Aufnahmen, wenn sie in der Früh oder abends angefertigt werden. "Je früher am Morgen und je später am Abend, umso schöner werden die Fotos." Morgenlicht scheine etwas weißer und kühler, Abendlicht etwas gelber und wärmer. "Hartes Mittagslicht würde ich vermeiden", sagt Gargolov.

Sollte die Sonne hart auf die Maschine scheinen, rät der Profi zu einer leicht seitlichen Aufnahme der Front oder des Hecks. "Durch diese Position und den Schatten erhält die Aufnahme eine dritte Dimension. Das sieht deutlich besser aus, als wenn das Motorrad nur platt von vorne abgelichtet wird", sagt er.

Keine Profiausrüstung nötig

Eine Profi-Fotoausrüstung benötigen Motorradfahrer nicht unbedingt. "Moderne Smartphones bieten mittlerweile eine gute Foto-Qualität." Beim Porträtmodus bleibe die Maschine scharf und der Hintergrund werde automatisch unscharf. "Das hebt das Motorrad schön ab." Bei einer Kamera ohne Porträtmodus gilt es, eine möglichst kleine Blendenzahl und eine kurze Verschlusszeit zu wählen.

Auf Weitwinkel-Aufnahmen würde Gargolov verzichten, da es Bauteile der Maschine optisch verzieht. Auch den Blitz lässt man besser aus. "Das direkte Licht bricht dann die Dreidimensionalität wieder auf zwei Dimensionen runter, die Maschine verliert Strukturen und das Foto sieht künstlich aus."

Daniel Wollstein, Motorradfahrer, Fotograf und Geschäftsführer der Fotoagentur Right Light Media, fotografiert seit zwölf Jahren professionell Motorräder. "Maschinen stelle ich grundsätzlich auf dem Seitenständer ab", sagt er. "Wenn sie sich zu stark neigen, klemme ich einen kleinen Keil unter den Ständer."

Sonst sehe es so aus, als würde das Motorrad absacken, erklärt Wollstein. Als Perspektive empfiehlt er eine Dreiviertel-Ansicht von vorne, um möglichst viel von der Maschine ablichten zu können.

Mit Streiflicht spielen

"Schön sieht es aus, wenn das ganze Bike vom Vorderrad bis zur Heckleuchte zu sehen ist und das Licht vom Heck aus seitlich über die Maschine streift", sagt er.

"Das Streiflicht modelliert alle dreidimensionalen Aspekte des Motorrads, dadurch wird es nahbarer und lebendiger", sagt Wollstein. Bei Cruisern setzt Wollstein auf möglichst lange Brennweiten zwischen 80 und 100 Millimetern, um die eh schon extremen Proportionen einzelner Bauteile nicht weiter zu verzerren.

Sportler und Café Racer fotografiert er hingegen mit kleinen Brennweiten zwischen 35 und 50 Millimetern, um kleine Bauteile wie Scheinwerfer und Lenker anders darzustellen. Und Enduros lichtet er eher von der Seite mit einem 80-Millimeter-Objektiv ab, um optisch mit dem großen Tank und der hohe Sitzposition zu spielen. Wichtig: Die Auspuffanlage gehöre immer aufs Foto.

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Rolls-Royce bittet jetzt wieder zur Geisterstunde: Der neue Ghost kommt Mitte November für Preise jenseits von 300.000 Euro in den Handel, teilte die BMW-Tochter mit. Die zweite Generation der Luxuslimousine ist dezenter gezeichnet als bislang, dafür aber mit einem beleuchteten Kühlergrill bestückt und in allen Dimensionen noch einmal gewachsen.

So streckt sich der Ghost bei 3,30 Meter Radstand nun schon in der Standardversion auf 5,55 Meter. Für rund 40.000 Euro mehr kommt zeitgleich auch eine Extended Version, die noch einmal um 17 Zentimeter wächst.

Hinter den Türen, die sich nun erstmals auch elektrisch öffnen, erwartet die Insassen eine Luxuslounge aus Lack und Leder. Nicht nur unter dem Dach flimmert ein LED-Firmament, sondern auch im Armaturenbrett leuchten rund um den Ghost-Schriftzug 850 Leucht-Sterne. Sie konkurrieren mit digitalen Instrumenten und einem großen Touchscreen über der breiten Mittelkonsole.

Angetrieben wird der weitgehend aus Aluminium gefertigte Ghost wie bislang von einem V12-Motor, der aus 6,75 Liter Hubraum 420 kW/571 PS und auf ein maximales Drehmoment von 850 Nm kommt. Erstmals verfügt er auch über Allradantrieb. Obwohl der dank neuer Allradlenkung erstaunlich wendige Ghost knapp 2,5 Tonnen wiegt, erreicht er damit aus dem Stand in 4,8 Sekunden 100 km/h und wird erst bei 250 Sachen abgeriegelt. Den Normverbrauch gibt Rolls-Royce dabei mit mindestens 15,2 Litern und den CO2-Ausstoß mit 347 g/km an.