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04.05.2020, 11:43

Jetzt beim Auto Scheibenreiniger wechseln

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Es lohnt sich, einen Sommerreiniger in die Scheibenwaschanlage zu füllen

Salzreste sind es nicht, die im Sommer die Sicht beim Autofahren trüben - sondern eher Pollen und Insektenreste. Für Durchblick sorgt dann ein geeignetes Mittel in der Scheibenwaschanlage.

Autofahrer sollten spätestens in diesen Tagen neues Scheibenwaschwasser einfüllen. Denn die auf Salzrückstände und kalte Temperaturen ausgelegten Winterreiniger helfen meist nicht gut gegen Insektenrückstände oder Blütenpollen auf den Scheiben. Dafür gibt es Sommerreiniger, die entsprechend gemischt sind, wie die Prüforganisation Dekra erklärt.

Ganz leer muss die Scheibenwaschanlage nicht sein, wenn man das Sommermittel einfüllt: Es ist kein Problem, wenn der neue Reiniger sich mit einem Rest der Winterflüssigkeit vermischt, so die Experten. Hausmittel wie Spüli oder Spiritus taugen nicht als Scheibenreiniger. Sie säubern nicht gut und greifen möglicherweise den Lack an.

Auf den Geschmack gekommen?

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Einen kleinen Van für Familien hatte Opel mit dem Meriva im Programm. Doch die Zeiten sind vorbei. Wer das kleine Raumwunder heute kaufen will, muss sich auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Auf was ist dabei zu achten?

Der Meriva steht für eine Episode bei Opel: Der Minivan stieß nach der Jahrtausendwende als kleiner Bruder des Zafira zur Opel-Familie. Für zwei Baureihengenerationen war das Konzept gut genug, dann ersetzte der Crossland X, ein SUV, das kleine Raumwunder. Der hier betrachtete Meriva B weist beim Tüv dafür eine weiße Weste auf - bis auf einen ziemlich öligen Fleck.

Modellhistorie: Vorgängerlos startete der Meriva A 2003 durch, noch auf Basis des Kleinwagens Corsa. Bis 2009 war er im Verkauf. 2010 rückte der Meriva B auf Basis des Kompaktmodells Astra nach, Bauzeitraum bis 2017. Sein einziges, zudem dezentes Facelift wurde ihm 2014 zuteil, zu erkennen an den LED-Heckleuchten.

Karosserievarianten: Der Meriva B ist wie sein Vorgänger ein Minivan mit viel Platzangebot auf recht kleinem Raum. Varianten gibt es nicht, aber ein besonderes Merkmal: die hinten (und nicht wie üblich an der B-Säule) angeschlagenen Fondtüren.

Abmessungen: 4,29 m x 1,81 m x 1,62 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 400 l bis 1.500 l.

Stärken: Vor allem vierköpfige Familien glücklich machen. Der Stauraum ist groß, der Innenraum dank verschiebbarer Rücksitze flexibel nutzbar. Das gut abgestimmte Fahrwerk gilt auch als langstreckentauglich. Der "Auto Bild TÜV Report 2020" notiert zum Meriva B fast nur Positives. Das Fahrwerk ist bis zur dritten Hauptuntersuchung (HU) unauffällig: Achsenaufhängung und Lenkung schneiden "ordentlich bis gut" ab. Die Funktion von Feststellung- und Fußbremse wird mit "gut" oder "sehr gut" bewertet.

Schwächen: "Eigentlich ist so ein junger Meriva B ein echter Gebrauchtwagentipp", schreibt der Report. "Wenn nur der übermäßige Ölverlust nicht wäre." Denn schon bei der ersten HU tropft der Minivan gewaltig. Auch verstellte Scheinwerfer zählen bereits so früh zu den wenigen prüfrelevanten Kritikpunkten.

Pannenverhalten: Weniger erfreulich die Bilanz beim ADAC: "Der Meriva ist bestenfalls im Mittelfeld zu finden, oft aber dahinter", schreibt der Club zum Abschneiden des Vans in seiner Pannenstatistik. Die Mängelschwerpunkte: Defekte an Kühl- und Heizungsschläuchen bei Exemplaren der Erstzulassungsjahre 2010 und 2011, streikende Kühlwasserpumpen (2015 und 2016) sowie entladene Batterien (2012 bis 2015, 2017).

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 74 kW/110 PS und 103 kW/140 PS (LPG-Version: 88 kW/120 PS); Diesel (Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 70 kW/95 PS und 100 kW/136 PS.

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Überholen auf der Landstraße ist besonders gefährlich. Auf welchen Streckenabschnitten kann man so ein Manöver überhaupt starten?

Klar, solche Situationen kennen Sie auch, oder? Ausgerechnet heute ist Kinoabend mit der Familie, und nun schleicht auf dem Heimweg von der Arbeit vor Ihnen dieser große Lkw auf der Landstraße. Also möglichst schnell dran vorbei und rasch weiter?

Falsch, denn bei Überholvorgängen sollte Sicherheit immer vor Schnelligkeit gehen. Grundsätzlich überholen Autofahrer besser nur, wenn sie die Strecke ausreichend einsehen und während des gesamten Manövers die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten können, erläutert der ADAC.

Um einen Lkw sicher überholen zu können, sind 700 Meter Sichtweite nötig, so der Autoclub. Das entspreche rund 14 Leitpfosten am Straßenrand. Und fährt der Lastwagen 60 km/h schnell, muss das Auto mit Tempo 100 fahren, um sicher am Lkw vorbeiziehen zu können.

Das sei allerdings nur an wenigen Stellen auf deutschen Landstraßen möglich. Außerdem lohnt es sich noch nicht mal, wie der Autoclub vorrechnet: Im günstigsten Fall spare es nur zehn Prozent der Fahrzeit. Bezogen auf eine Strecke von 20 Kilometern entspreche das nicht mehr als eineinhalb Minuten.