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04.05.2020, 11:43

Jetzt beim Auto Scheibenreiniger wechseln

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Es lohnt sich, einen Sommerreiniger in die Scheibenwaschanlage zu füllen

Salzreste sind es nicht, die im Sommer die Sicht beim Autofahren trüben - sondern eher Pollen und Insektenreste. Für Durchblick sorgt dann ein geeignetes Mittel in der Scheibenwaschanlage.

Autofahrer sollten spätestens in diesen Tagen neues Scheibenwaschwasser einfüllen. Denn die auf Salzrückstände und kalte Temperaturen ausgelegten Winterreiniger helfen meist nicht gut gegen Insektenrückstände oder Blütenpollen auf den Scheiben. Dafür gibt es Sommerreiniger, die entsprechend gemischt sind, wie die Prüforganisation Dekra erklärt.

Ganz leer muss die Scheibenwaschanlage nicht sein, wenn man das Sommermittel einfüllt: Es ist kein Problem, wenn der neue Reiniger sich mit einem Rest der Winterflüssigkeit vermischt, so die Experten. Hausmittel wie Spüli oder Spiritus taugen nicht als Scheibenreiniger. Sie säubern nicht gut und greifen möglicherweise den Lack an.

Auf den Geschmack gekommen?

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Fünf neue Schutzklassen sollen beim Kauf von Motorradkleidung die Auswahl erleichtern. Die Normen seien ab sofort gültig, bestätigte Motorrad-Experte Christoph Gatzweiler. Er geht davon aus, dass neu hergestellte Kleidung von nun an diesen Standards entsprechen wird.

Mit der neuen europaweiten Normen-Einteilung wird eine große Bandbreite abgedeckt. Denn neben Leder- und Textilkombis werden nun auch Kevlarjeans sowie sommerliche Jacken und Hosen mit Etiketten versehen.

C und B stehen dabei für die Minimalvarianten mit reinem Aufprall- bzw. Abriebschutz. Schutzklasse A bietet bereits Mindestschutz vor Aufprall und Abrieb, AA mittleren und AAA hohen Schutz.

Nach fünfjähriger Entscheidungsphase hatte das Europäische Komitee für Normung (CEN) die neuen Standards verabschiedet. Mit einer Tragepflicht hat das aber nichts zu tun, sie sollen lediglich Hilfe beim Kauf bieten.

Motorradhelme sind dabei außen vor. Helme sind gesetzlich vorgeschrieben und werden nach einer eigenen Richtlinie geprüft.

Technisch hat der Kadjar japanische Wurzeln. Doch als Franzose trägt das Kompakt-SUV seit 2015 seinen eigenen Stil zur Schau - wie schlägt sich der Renault als Gebrauchter?

Der Renault Kadjar ist technisch eng verwandt mit Nissans Kompakt-SUV Qashqai. Bei der Hauptuntersuchung (HU) hinterlässt er einen guten Eindruck - bis auf wenige Mängel.

Modellhistorie: Der Kadjar debütierte im Jahr 2015 und gehört damit in vielen Fällen noch zu den jungen Gebrauchten. Ende 2018 führten die Franzosen ein Facelift durch: breiterer Kühlergrill, LED-Blinker, neue Farben, erweitertes Online-Infotainment und überarbeitete Motoren, die alle die Euronorm 6d-Temp erfüllen.

Karosserievarianten: Der Renault Kadjar ist als Kompakt-SUV technisch gesehen ein Kombi mit fünf Türen. Er übertrifft den Qashqai in der Länge um sieben Zentimeter und bietet mehr Platz auf der Rückbank.

Abmessungen: 4,45 m x 1,84 m x 1,61 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 375 l bis 1:320 l.

Stärken: Das Fahrwerk ist komfortabel, die Sitzposition hoch. Die Anzahl der mängelfreien Kadjar liege bei der ersten HU deutlich über dem Durchschnitt, lobt der "Auto Bild Tüv Report 2020". Die Mängelquote bei den Fahrwerkskomponenten liegt bei 0,0. Bremsleitungen und -schläuche sind vorbildlich und die Blinker in Ordnung.

Schwächen: Auf dem Prüfstand zeigt sich: Die Scheinwerfer sind schon beim ersten Pflichtcheck zu häufig verstellt. Auch die Funktion der Rückleuchten erntet Kritik; zu viele Beanstandungen auch bei den Bremsscheiben, die häufig Riefen und Rost zeigen. Durch die Abgasuntersuchung (AU) rasselt der Franzose gar doppelt so häufig wie der Durchschnitt.

Pannenverhalten: Der ADAC hat noch keine statistisch belastbaren Daten zum Kadjar veröffentlicht, dazu sei das Modell noch zu jung, schreibt der Club. Nur so viel: Sein Verwandter Qashqai leidet unter häufigen Patzern der Batterie.

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 96 kW/130 PS bis 120 kW/163 PS; Diesel (Vierzylinder mit Front- Allradantrieb): 81 kW/110 PS bis 110 kW/149 kW.