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04.05.2020, 11:43

Jetzt beim Auto Scheibenreiniger wechseln

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Es lohnt sich, einen Sommerreiniger in die Scheibenwaschanlage zu füllen

Salzreste sind es nicht, die im Sommer die Sicht beim Autofahren trüben - sondern eher Pollen und Insektenreste. Für Durchblick sorgt dann ein geeignetes Mittel in der Scheibenwaschanlage.

Autofahrer sollten spätestens in diesen Tagen neues Scheibenwaschwasser einfüllen. Denn die auf Salzrückstände und kalte Temperaturen ausgelegten Winterreiniger helfen meist nicht gut gegen Insektenrückstände oder Blütenpollen auf den Scheiben. Dafür gibt es Sommerreiniger, die entsprechend gemischt sind, wie die Prüforganisation Dekra erklärt.

Ganz leer muss die Scheibenwaschanlage nicht sein, wenn man das Sommermittel einfüllt: Es ist kein Problem, wenn der neue Reiniger sich mit einem Rest der Winterflüssigkeit vermischt, so die Experten. Hausmittel wie Spüli oder Spiritus taugen nicht als Scheibenreiniger. Sie säubern nicht gut und greifen möglicherweise den Lack an.

Auf den Geschmack gekommen?

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VW lässt in der Kompaktklasse Sommergefühle aufkommen. Denn wenn die Norddeutschen Niedersachsen den T-Roc zu Preisen ab 30.190 Euro in Österreich auch als Cabrio in den Handel bringen, heißt es: Dach runter und Sonnenschein rein.

Auffällig ist vor allem die Wahl das Basis-Fahrzeugs: Wo VW bisher den Golf und den Beetle aufgeschnitten hat, lässt nun zum ersten Mal ein SUV die Hüllen fallen. Man sitzt deshalb ein bisschen höher und fühlt sich mit robuster Karosserie und mehr Bodenfreiheit für manche Ausflugsfahrt gerüstet - selbst wenn es den offenen T-Roc nicht mit Allrad gibt.

Viel frischer Wind in einem sieches Segment

Dafür bringt das Cabrio jede Menge frischen Wind in ein sieches Segment. Im wörtlichen Sinn, weil sich binnen neun Sekunden das Stoffdach nach hinten faltet, sich der Blick zum Himmel öffnet und eine Brise den Kopf streift. Und im überragenden Sinn, weil es mittlerweile jede Menge Kreuzungen zwischen SUV und Kombi, Coupé oder Van gibt, ein SUV-Cabrio aber ziemlich einzigartig ist. Denn außer Range Rover mit dem Evoque hat das bisher noch keiner gewagt. Und der hat sich so schlecht verkauft, dass er den jüngsten Generationswechsel nicht überdauert hat.

Bei VW dagegen liegt der Open-Air-Aufschlag erstens nur bei etwa 4.000 Euro. Und zweitens kommt der T-Roc zu einer Zeit, in der das Cabrio-Angebot in der Kompaktklasse dünn geworden ist. Denn Ford, Peugeot und Opel haben ihre Frischluft-Fahrzeuge schon eingestellt.

Peppiger, aber dafür nicht so praktisch

Was der T-Roc als Cabrio an Pepp und Lebensfreude mehr bietet, büßt er allerdings an Alltagstauglichkeit ein. Nicht nur, dass Hinterbänkler ohne die Fondtüren etwas mehr Mühe beim Einsteigen haben. Sondern sie müssen auch noch zusammenrücken, damit im Fond Platz für zwei Passagiere bleibt. Der Kofferraum schrumpft zudem von 445 auf 280 Liter und hat statt einer großen Klappe nun nur noch eine kleine Luke. Zwar kann man dank der geteilt umklappbaren Rückbank auch ein Surfbrett oder ein Paar Wasserski einladen. Doch mit großen Koffern tut man sich ein bisschen schwer.

Doch wer von einem der Opel-Air-Modelle von Golf oder Beetle umsteigt, für den ist das Oben-Ohne-SUV ein deutlicher Gewinn. Denn die Beinfreiheit im Fond ist besser, unter dem geschlossenem Dach ist genug Luft nach oben, und was man nicht in den Kofferraum bekommt, kann man an den Haken nehmen. Nicht umsonst ist der T-Roc eines der wenigen Cabrios, für das es auch eine Anhängerkupplung gibt. Darauf lässt sich etwa problemlos ein Fahrradträger montieren.

Ausstattung und Antrieb wie gehabt

Die Karosserie des T-Roc Cabrio ist in weiten Teilen neu. Doch innen bedient sich das Cabrio bewährter Technik. Das gilt nicht nur für die digitalen Instrumente, sondern auch für die Online-Navigation und für Assistenzsysteme wie die automatische Abstandsregelung mit Lenkeingriff oder den Einpark-Roboter. Ebenso trifft dies auf die Antriebe zu, die VW mit Blick auf die niedrigeren Verkaufszahlen ordentlich ausgedünnt hat. Zumindest für den Anfang gibt es deshalb weder das 221 kW/300 PS starke Top-Modell der R GmbH, noch einen Diesel.

Vielmehr müssen in der Startaufstellung zwei Benziner genügen: In der Basisversion ist das ein 1,0-Liter großer Dreizylinder mit 81 kW/110 PS und Schaltgetriebe und aufwärts gibt's einen 1,5-Liter mit 110 kW/150 PS. Damit gibt das Cabrio den entspannten Cruiser, der gelassen über die Landstraßen surft. Immerhin reichen die 250 Nm für einen Sprintwert von 9,6 Sekunden und bei Vollgas sind 205 km/h drin - doch selbst wenn alle Scheiben oben sind, wird es dann ganz schön zugig.

Außer der Frisur kommt dabei allerdings nichts aus der Ordnung. Denn auch von Bodenwellen lässt sich das Cabrio nicht aus der Ruhe bringen. Denn die Karosserie ist so solide, dass nichts knarzt und klappert, und des Fahrwerk so verbindlich, dass der T-Roc trotz des höherem Schwerpunktes eng an der Ideallinie zu führen ist.

Fazit: Für Neues aufgeschlossen

Ein Cabrio mit erweitertem Aktionsradius oder ein SUV mit mehr Luft und Lebensfreude? Mit dem offenen T-roc bietet VW Frischluftfreunden und Geländewagen-Fans gleichermaßen neue Erlebnisse und bringt ein bisschen Sommerfrische in den Alltag.

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Eigentlich sollten die Regeln an Fußgängerüberwegen jedem Autofahrer klar sein. Praktisch zeigt sich aber oft das Gegenteil - gefährlich für Fußgänger. Experten erklären, wie es richtig geht.

Immer wieder sind an Fußgängerüberwegen abenteuerliche Szenen zu beobachten: Autos, die mit quietschenden Reifen zum Stehen kommen, oder in hohem Tempo über die Markierung fahren, obwohl im selben Moment Personen über die Straße gehen möchten. Nicht nur aber gerade auch für Kinder ist so ein Verhalten sehr gefährlich.

Dabei sind die Regeln klar: Fußgänger und Rollstuhlfahrer haben absoluten Vorrang – und zwar schon dann, wenn sie auf den Zebrastreifen zugehen oder zurollen. Autofahrer müssen sich diesen Übergängen mit mäßiger Geschwindigkeit nähern und warten, wenn Menschen dort über die Straße gelangen wollen. Darauf macht der TÜV aufmerksam. Nur bei Straßenbahnen ist das anders: Die haben auch an Zebrastreifen in der Regel Vorrang.

Ein Fußgängerüberweg ist durch ein blaues Schild und weißliche Streifen auf der Fahrbahn gekennzeichnet.

Anders ist die Lage bei Fußgänger-Verkehrsinseln in der Fahrbahnmitte. Hier haben Fahrzeuge prinzipiell Vorrang. Der TÜV appelliert aber an Autofahrerinnen und Autofahrer, nicht immer auf dem Vorrang zu beharren und schlimmstenfalls Zusammenstöße zu riskieren. Lieber bremsen sie ab und winken Fußgänger vorbei.