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25.03.2020, 12:30

Modernisierte Legende: der neue Defender kommt

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Der runderneuerte Land Rover Defender rollt noch im Frühjahr an den Start

Eine richtige Legende schickt sich an, in den zweiten Frühling zu gehen. Ab dem Frühjahr lässt Land Rover seinen Defender nach einer Grunderneuerung wieder auf die Straße und abseits davon.

Noch im Frühjahr beginnt Land Rover mit der Auslieferung des neuen Defender. Die erste echte Neuauflage des legendären Geländewagens binnen seiner 70-jährigen Geschichte startet dem Unternehmen zufolge zu Österreich-Preisen ab 66.580 Euro.

Zunächst geht der Offroader als sogenannter 110er mit fünf Türen und einer Länge von 5,02 Metern an den Start. Im Sommer reichen die Briten dann den dreitürigen 90er nach, der etwa einen halben Meter kürzer ist und den Grundpreis auf 59.066 Euro drückt. Zum Jahresende soll es dann eine noch günstigere Variante für gewerbliche Kunden geben, so Land Rover weiter.

Der Defender bietet Platz für bis zu acht Personen

Optisch radikal erneuert und trotzdem auf Anhieb wiederzuerkennen, bietet der Defender nun dank der Option auf einen dritten Platz in der ersten Reihe und eine dritte Sitzbank im Fond Platz für insgesamt bis zu acht Personen. Zudem kann er im günstigsten Fall 2.380 Liter laden.

Technisch bleibt dabei nichts mehr beim Alten: Statt eines Leiterrahmens nutzt der Defender nun eine selbsttragende Karosserie, deren Struktur eng verwandt ist mit dem Discovery – einen elektronisch geregelten Allradantrieb, die optionale Luftfederung und zahlreiche Assistenzsysteme inklusive.

Für den Antrieb stehen zunächst zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren zur Wahl, darunter auch eine Version mit Mild-Hybrid. Später soll es den Allradler dann erstmals auch als Plug-in-Hybriden geben.

Der Sechszylinder leistet bis zu 400 PS

Die beiden Diesel haben vier Zylinder und 2,0 Liter Hubraum und kommen auf 147 kW/200 PS oder 177 kW/240 PS. Der Vierzylinder-Benziner steht ebenfalls mit 2,0 Litern und 221 kW/300 PS in der Liste. Für das Topmodell mit Reihensechszylinder nennt Land Rover drei Liter Hubraum und 294 kW/400 PS. Damit erreicht der Defender Geschwindigkeiten zwischen 175 und 208 km/h und kommt auf Verbrauchswerte von 7,6 Litern Diesel (199 g/km CO2) bis 9,6 Litern Benzin (220 g/km).

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Der GLA ist Mercedes' SUV für den Kompaktbereich. Nun kommt der auf der A-Klassi basierende Geländewagen in zweiter Generation auf den Markt. Trotz geringerer Länge ist der GLA gewachsen.

Mercedes beginnt in diesen Tagen mit dem Verkauf des neuen GLA mit Osterreich-Preisen ab 40.900 Euro aufwärts. Obwohl etwas kürzer als bisher, bietet der Konkurrent von Autos wie Audi Q2 und BMW X1 innen etwas mehr Platz.

Mercedes hat beim Modellwechsel den Radstand um drei Zentimeter gestreckt und das Dach um zehn Zentimeter angehoben. Dazu gibt es nach Herstellerangaben innen die aktuelle Infotainment-Generation mit dem digitalen Cockpit und dem breiten Bildschirm aus A-Klasse & Co. Für mehr Alltagstauglichkeit sorgen ein auf 435 Liter gewachsener Kofferraum sowie eine verschiebbare Rückbank.

Die Antriebe sind aus der so genannten MFA-Familie der Mercedes-Fronttriebler bekannt. Einstiegsmotorisierung ist ein 1,3 Liter großen Benziner mit 120 kW/163 PS im GLA 200 und ein 2,0-Liter mit 165 kW/224 PS im GLA 250.

Bei den Dieseln steht ein 2,0 Liter mit 85 KW/116 PS im GLA 180 D, 110 kW/150 PS im GLA 200 D und 140 kW/190 PS im GLA 220 D in der Startaufstellung. Während die Einstiegsmotorisierungen jeweils nur mit Frontantrieb angeboten werden, gibt es für alle anderen Versionen auf Wunsch auch Allradantrieb.

Mit der Erstauswahl erreicht der GLA Spitzengeschwindigkeiten von 190 bis 240 km/h und kommt auf Verbrauchswerte von 4,6 Litern Diesel bis 7,1 Liter Benzin (120 bis 163 g/km CO2). In beiden Disziplinen will Mercedes aber noch nachlegen: Für mehr Tempo stehen die AMG-Modelle GLA 35 mit 225 kW/306 PS und GLA 45 mit bis zu 310 kW/421 PS und für weniger Verbrauch der GLA 250 E mit einem Plug-in-Hybrid und über 70 Kilometern elektrischer Reichweite.

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Honda rollt die neueste Generation seines Kleinwagens Jazz aus. Dabei setzen die Japaner ausschließlich auf Hybridantrieb und haben noch eine rustikale Neuheit im Ärmel.

Honda startet jetzt zu Österreich-Preisen ab 21.990 Euro den Verkauf der jüngsten Jazz-Generation. Den Konkurrenten von Kleinwagen wie VW Polo, Ford Fiesta oder Toyota Yaris bieten die Japaner ausschließlich mit Hybrid-Antrieb, so der Hersteller.

Gleichzeitig reagiert Honda auf den anhaltenden SUV-Trend und verkauft den Jazz auch in einer etwas abenteuerlicheren Variante. Technisch identisch, aber mit etwas mehr Bodenfreiheit und rustikaler Kunststoff-Beplankung wird der Jazz dann zum Crossstar und kostet 2000 Euro mehr.

Zwei E-Motoren unterstützen den Verbrenner

Unter der Haube steckt ein 1,5 Liter großer Benziner, dem gleich zwei Elektromotoren zur Seite stehen. Zusammen 80 kW/109 PS stark, beschleunigt der Jazz damit laut Honda in 9,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 175 km/h. Zwar nutzt der Antrieb eine Lithium-Ionen-Batterie, verzichtet aber auf einen Steckdosenanschluss.

Deshalb beschränken die Japaner die Kapazität auf wenige Kilowattstunden, sodass der Jazz nur etwa einen Kilometer weit stromern kann. Der Rekuperation sei Dank, ist er im Stadtverkehr aber dennoch die meiste Zeit emissionsfrei unterwegs. Der Verbrauch liegt dem Hersteller zufolge bei 4,5 Litern, der CO2-Ausstoß bei 102 g/km.

Die Sitze im Fond bleiben sehr flexibel

Während das Design modernisiert wurde und sich die Abmessungen um wenige Millimeter ändern, ist das Konzept innen vertraut. Wie der Vorgänger behält der Jazz die Einzelsitze im Fond, bei denen sich die Sitzkissen wie im Kino nach oben klappen lassen und so den Transport sperriger Güter ermöglichen. Weil zudem die Lehnen umgeklappt werden können, variiert der Stauraum zwischen 304 und 1205 Litern.

Neu ist dagegen das Cockpit, das nun mit digitalen Instrumenten, einem großen Touchscreen samt persönlichem Sprachassistenten und eigenem App-Store aufwartet. Außerdem gibt es weiter verbesserte Assistenzsysteme, die Abstand, Tempo und Spurführung überwachen sowie Fußgänger und Verkehrszeichen erkennen.