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01.04.2020, 15:58

Wildunfall-Gefahr: Im April und Mai Fuß vom Gas

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Achtung Reh! Jetzt langsam fahren und mit Nachzüglern im Wildwechsel rechnen

Im April und Mai steigt das Risiko für einen Wildunfall. Denn nicht nur die Futter- und Reviersuche macht jetzt vor allem Rehe aktiv - auch die Zeitumstellung verschärft das Problem.

Der Frühling ist da - und bringt nicht nur Idylle. Autofahrer fahren jetzt besser ganz besonders vorsichtig. Denn die Zahl der Wildunfälle steigt im April und Mai gegenüber dem März mehr als das Doppelte an (plus 61 Prozent im April und 56 Prozent im Mai).

Besonders gefährlich ist dabei die Zeit von 6.00 und 9.00 Uhr. Im Juni gehen die Zahlen dann wieder deutlich zurück. Im Frühjahr begeben sich vor allem Wildtiere wie Rehe verstärkt auf die Suche nach Futter und Revieren. Sie nutzen dafür überwiegend die Dämmerung.

Berufsverkehr und frühstückende Tiere

Das macht die Zeitumstellung risikoreich. Wenn die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt werden, fällt der Berufsverkehr für einige Wochen wieder in die Zeit der Dämmerung. Zwar dürften wegen der aktuellen Corona-Epidemie weniger Autofahrer zur Arbeit pendeln, doch die Gefahr bleibt.

Besonders hoch ist sie auf Straßen durch den Wald oder an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern. Speziell, wenn neu gebaute Straßen durch solche Gebiete führen. Denn die Tiere laufen weiterhin ihre gewohnten Strecken.

Langsamere Fahrt schützt vor vielen Unfällen

Also gilt in den kommenden Wochen noch mehr: Fuß vom Gas und Tempo drosseln. Denn schon wer anstelle von 100 nur 80 km/h fährt, kann im Ernstfall seinen Bremsweg um 25 Meter verringern und so vielleicht noch einen Unfall verhindern. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, drosseln Sie kontrolliert Ihr Tempo, blenden Sie die Scheinwerfer ab und hupen Sie. Doch Vorsicht, rechnen Sie immer mit Nachzüglern.

Lässt sich ein Unfall nicht verhindern: Bremspedal treten und Lenkrad festhalten. Und wichtig: Keine unkontrollierten Ausweichmanöver starten, sie erhöhen das Unfallrisiko. Nach einem Aufprall schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen sich eine Warnweste über und rufen die Polizei, nachdem Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck abgesichert haben.

Was gilt im Umgang mit dem Tier?

Tote Tiere nur mit Handschuhen anfassen und Abstand zu lebenden Tieren halten, da sie nicht nur Krankheiten übertragen können, vor allem aber noch um sich treten könnten. Auch wenn es gut gemeint ist, ein verletztes Wildtier darf man nie mitnehmen. Das gilt als Wilderei.

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Wenn Vignetten oder Pickerln abgelaufen sind, müssen sie wieder runter von der Autoscheibe. Doch wie gehen sie wieder ab? Das kann knifflig werden.

Der Aufkleber lässt sich leichter entfernen, wenn er vorher mit einem Föhn etwas angewärmt wird, so die Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" (Ausgabe 6/2020). Dann lässt er sich mit einem Kunststoffschaber lösen. Kleinere Klebereste entfernt ein Alkoholreiniger.

Auf diese Art lassen sich grundsätzlich auch Aufkleber vom Blech entfernen. Allerdings sollten Autofahrer auf den lackierten Flächen noch viel vorsichtiger zu Werke gehen, rät die Zeitschrift.

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Wer sein Auto nach längerer Standzeit erstmals wieder nutzt, sollte es sehr vorsichtig angehen lassen, denn auf den Bremsen kann sich Flugrost gesammelt haben.

Steht ein Auto länger still, kann sich Flugrost an den Bremsscheiben bilden. Er sorgt nach dem Losfahren anfangs für schlechtere Bremsleistung, warnt der Auto Club Europa (ACE). Der Rost gehe allerdings auch schnell wieder weg, wenn das Bremspedal unterwegs leicht gedrückt werde.

Die erste Fahrt nach längerem Stillstand führt besser zu einer Tankstelle. Hier können Fahrer prüfen, ob die Reifen während der Standzeit Druck verloren haben. Grundsätzlich rät der ACE dazu, den Druck bei jedem zweiten Tankstopp aber mindestens einmal im Monat zu kontrollieren.