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30.04.2020, 09:44

Worauf Biker bei Sicherheitshelfern achten sollten

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Ellenbogenschützer senken bei einem Sturz das Risiko einer Armverletzung

Auf Knautschzonen wie im Auto können Motorradfahrer nicht zählen. Sie schützen ihren Körper vor allem durch den Helm und ihre Kleidung. Beim Kauf sind einige Ausstattungsmerkmale besonders wichtig.

Vorgeschrieben ist nur ein Helm - doch bei einem Sturz können Motorradfahrer auch von Protektoren an Knien und Ellenbogen sowie am Rücken profitieren. Solche Protektoren sind zum Teil bereits in der Kleidung integriert, bei vielen Motorradjacken und –hosen lassen sie sich aber auch nachrüsten.

Wie der TÜV erklärt, sollten Käufer darauf achten, dass die Produkte eine Sicherheitsnorm erfüllen. Bei Protektoren für Gelenke wie das Knie ist es die Norm EN 1621-1, bei Rückenschützern die Norm EN 1621-2.

Idealerweise ist die Kluft hell und hat auch Reflektoren eingearbeitet, raten die Experten - denn das verbessert die eigene Sichtbarkeit auf dem Motorrad. Das Material sollte entweder Leder oder laminiertes und verstärktes Polyester- oder Polyamidtextil sein.

Leder, Polyester oder Polyamid?

Leder hat im Vergleich meist eine höhere Abriebfestigkeit, sofern es dick genug ist: Mindestens 1,2 Millimeter stark sollte es sein, empfiehlt die Prüforganisation. Integrierte Protektoren seien in Leder auch ein wenig besser fixiert. Außerdem halte es bei starkem Regen trocken und bleibe bei Sonnenschein vergleichsweise kühl.

Ein Vorteil der andere Varianten dagegen sei, dass Polyester- und Polyamidtextilien meist leichter und bequemer seien. Man kann sie gut über andere Kleidung ziehen - wer mit dem Motorrad zur Arbeit fährt zum Beispiel, dürfte das schätzen. Die Belüftung ist außerdem immer noch besser, auch wenn es beim Leder laut TÜV in diesem Punkt durch eingearbeitete Klimamembrane zuletzt Fortschritte gegeben hat.

Auf den Geschmack gekommen?

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Über fünf Meter lang, V8-Benziner und maximal über 400 PS - in den USA rollt die neue Generation des Cadillac Escalade zu den Händlern. Kommt das Luxus-SUV auch nach Europa?

Eine buchstäblich große Neuheit bei Cadillac: Der US-Hersteller hat in Los Angeles die nächste Generation des Escalade vorgestellt. Das Flaggschiff in der SUV-Flotte konkurriert mit Riesen wie BMW X7 oder Mercedes GLS und soll in den USA im Sommer in den Handel kommen. Ob der Escalade auch wieder nach Europa exportiert wird, steht nach Angaben eines Firmensprechers noch nicht fest. Und wenn, dann kommt er frühestens Ende des Jahres.

Über fünf Meter lang, aber leichter

Im Ringen mit den anderen Luxus-Geländewagen bekommt der Escalade ein noch protzigeres Design, einen riesigen Kühlergrill, auffälligere Scheinwerfer - und ein größeres Format. Obwohl jetzt schon in der Standardversion auf 5,38 Meter gestreckt, soll der Wagen dank einer neuen Plattform knapp drei Zentner abspecken und entsprechend sparsamer sein, teilte Cadillac mit.

Dazu passt eine neue Motorvariante: Neben dem V8-Benziner mit 6,2 Litern Hubraum und 309 kW/420 PS gibt es erstmals auch einen V6-Diesel mit 204 kW/277 PS. Serienmäßig gekoppelt mit einer zehnstufigen Automatik, wird zunächst die Hinterachse angetrieben. Gegen Aufpreis kommt der Escalade aber auch als Allradler.

Gebogene OLED-Displays im Innenraum

Während die Technik eher konventionell ist, gehen die Amerikaner bei der Ausstattung in die Offensive: Sie reklamieren für sich das erste digitale Cockpit mit drei gebogenen OLED-Displays, montieren um die sechs Einzelsitze bis zu 36 Lautsprecher, erweitern die Navigation um Augmented-Reality-Lösungen und bauen ihren Autobahn-Piloten Super Cruise ein, mit dem man auf bestimmten Straßen minutenlang freihändig fahren kann.

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Auf fast jedem neu gekauften Smartphone findet sich schon ab Werk eine Karten- und Navi-App. Doch es gibt auch viele andere Lösungen. Lohnt es, beim Thema Navigation nach links und rechts zu schauen?

Mit einem Fingertipp liegt die gewünschte Adresse im Suchfeld. Ein weiterer, und der Weg wird angezeigt, Alternativrouten werden angeboten und die Fahrtzeit wird berechnet. Navigations-Apps sind praktisch und auch auf nahezu jedem Smartphone vorinstalliert. Doch neben Google Maps für Android-Geräte und Apple Karten für iPhones gibt es noch viele weitere Produkte - darunter durchaus empfehlenswerte Alternativen.

Nicht nur, aber besonders für Autofahrer lohnen sich die Navi-Apps auf dem Smartphone. Vor allem, wenn sie kein fest installiertes oder tragbares Navigationsgerät im Fahrzeug haben.

Nathalie Teer vom IT-Verband Bitkom sieht in der Aktualität der Anwendungen einen großen Vorteil: Wenn das Kartenmaterial im Auto-Navi veraltet sei, könne sich eine App fürs Smartphone lohnen.

Karten herunterladen - ja oder nein?

Allerdings dürften sich aus Expertensicht die wenigsten eine weitere Navi-App auf ihr Smartphone laden. Viele nutzen die vorinstallierten und kostenlosen Anwendungen. "Mehr Navigation brauchen die wenigsten User. Oft werden nur noch Zusatz-Navigations-Apps für Nebenaufgaben wie Blitzerwarner oder Tankstellenfinder hinzugefügt", schätzt Michael Link vom "c't"-Fachmagazin.

Seitdem die Roaming-Gebühren in der EU im Sommer 2017 weggefallen sind, kann man sein Mobilfunk-Datenvolumen in den Mitgliedsstaaten in der Regel nutzen, ohne draufzahlen zu müssen. Praktisch bedeutet das: Mussten vorher Karten offline geladen werden, kann man sich diesen Schritt nun sparen. Allerdings muss man dann eben darauf achten, generell ausreichend Datenvolumen zur Verfügung zu haben.

Nathalie Teer ergänzt: "Auch für Autofahrer, die feststellen, dass sie auf ihren häufig befahrenen Strecken nicht überall besten Empfang haben, lohnt sich eine Lösung mit Offline-Karten-Speicherung."

Halterung und Stromversorgung im Auto

Neben der Navi-App benötigen Nutzer im Auto eine passende Halterung, in die sie ihr Handy klemmen können. Damit lässt sich der Bildschirm besser sehen und das Gerät einfacher und sicherer bedienen. Außerdem brauchen die Smartphones Strom. "Ein Ladekabel ist meist notwendig, da die Navigation den Akku schnell leer saugt", so Link.

Praktisch sei die Integration mit dem Infotainmentsystem des Autos über Android Auto oder Apple Carplay, so Link. Das Handy-Navi laufe über den größeren Bildschirm, die Bedienung sei simpler.

Das Angebot an Navi-Apps ist groß

Meist kosten die Apps zwar kein Geld mehr, doch ohne Haken geht es nicht immer: "Die Nutzer müssen wissen, dass sie Gratis-Dienste wie Google Maps mit ihren Daten bezahlen", mahnt Link.

Wem die Datensammelei von Google & Co. nicht geheuer ist, findet genug Alternativen auf dem Markt - etwa "OsmAnd" (für Android und iOS), "MapFactor" (Android und iOS) oder "Maps.me" (für Android und iOS. Diese und viele ähnliche Lösungen nutzen Open-Streetmap-Karten, die sich auch zur Offline-Navigation herunterladen lassen.

Funktionsumfang variiert

Neben der klassischen Autonavigation interessieren bei der Routenberechnung immer öfter mögliche Kombinationen verschiedener Verkehrsmittel wie Auto, Bahn, Bus, Tram, Leihfahrrad oder E-Scooter, gibt Link zu bedenken. "Entscheidend ist nicht das Transportmittel, sondern die Zeit, die Nutzer von A nach B benötigen."

Grundsätzlich unterscheiden sich die Angebote bei Menüführung, Kartendarstellung und Zusatzfunktionen, die mitunter extra kosten. Andere Anbieter finanzieren sich über Werbung - wer keine Anzeigen möchte, muss dafür bezahlen.