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26.03.2020, 09:30

Viele E-Tretroller fallen im Test durch

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Die Stiftung Warentest hat E-Tretroller getestet und schlechte Noten vergeben

Seit fast einem Jahr scheiden sich die Geister an den E-Tretrollern. Einige Firmen bieten sie auch zum Privatkauf an - doch nur wenige E-Scooter taugen etwas, urteilt die Stiftung Warentest.

Wer einen E-Tretroller nicht nur leihweise fahren, sondern sich einen kaufen möchte, hat gleich mehrere Probleme. Zum einen bieten bisher nur relativ wenige Firmen für den Straßenverkehr zugelassene E-Scooter an - und zum anderen taugen viele der Fahrzeuge nichts, wie eine Stichprobe der Stiftung Warentest nun ergeben hat.

Unter die Lupe genommen wurden sieben E-Tretroller zu Preisen von 350 bis 1.170 Euro. "Bis auf zwei Modelle fallen alle durch. Gut ist nur einer", berichtet die Stiftung in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 4/2020). Unter anderem Brüche, schlechte Bremsen und möglicherweise krebserregende Schadstoffe in manchen Griffen führten fünf Mal zur Note "mangelhaft". Zwei Modelle gingen beim Belastungstest irreparabel kaputt.

Warentest empfiehlt nur zwei E-Scooter

Nur zwei Modelle können die Tester empfehlen: Der Testsieger "Walberg The-Urban #BRLN V3" für 950 Euro schnitt mit "gut" ab. Er überzeugte unter anderem bei der Haltbarkeit und mit gut gefederter Fahrweise. Auch der Klappmechanismus kann überzeugen, jedoch wiegt das Fahrzeug mit 15,3 Kilogramm viel und lässt sich nur mittelmäßig tragen, zumal sich der Lenker nicht arretieren lässt und ein Tragegriff fehlt.

Mit dem "IO Hawk Sparrow-Legal" schnitt der mit 350 Euro billigste Roller im Test am zweitbesten ab und bekam die Note "befriedigend". Dem Scooter mit rutschfestem Trittbrett attestieren die Tester mittelmäßige Werte bei Fahrverhalten und Fahrkomfort - nicht so gefiel ihnen, dass die Fußbremse bei Nässe nicht gut funktionierte. Außerdem arretieren Lenker und Steuerrohr nicht, sondern bleiben lose, wenn man den 13,5 Kilogramm schweren Roller zusammenklappt.

Die Warentester haben sich in dem Test auf Modelle beschränkt, die sich zusammenklappen lassen und damit zum Beispiel für Pendler interessant sein können, um auf der sogenannten letzten Meile zwischen Wohnung und öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Arbeit zu fahren. Denn zusammengeklappt dürfen die Scooter mitfahren.

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