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17.04.2020, 10:43

Citroën-Ableger unter Strom: DS3 und DS7 starten als E-Tense

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Der DS7 Crossback (l.) ist ein Plug-in-Hybrid, der DS3 Crossback vollelektrisch

Die Citroën-Marke DS elektrifiziert seine Modellpalette. DS3 Crossback und DS7 Crossback rollen als reines E-Auto respektive Plug-in-Hybrid an.

DS bringt in diesem Frühjahr zwei elektrifizierte Modellen unter der Bezeichnung E-Tense in die Autohäuser. Wie der Citroën-Ableger mitteilt, gibt es das kompakte SUV DS3 Crossback jetzt mit einem batterieelektrischen Antrieb und das größere SUV DS7 Crossback als Plug-in-Hybrid.

Der DS3 kostet in Österreich mindestens 39.790 Euro. Dafür bekommt er einen 100 kW/136 PS starken E-Motor, der aus einem Akku mit 50 kWh Kapazität gespeist wird. In der Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 150 km/h limitiert, kommt der Kleinwagen so auf eine Normreichweite von 320 Kilometern. Mit bis zu 100 kW geladen, kann er seine Akkus danach im besten Fall binnen 30 Minuten bis zu 80 Prozent füllen.

Der DS7 Crossback wird als E-Tense für 52.400 aufwärts angeboten. Er wird von einem 147 kW/200 PS starken Benziner und zwei E-Motoren mit 81 kW/110 PS vorn und hinten 82 kW/112 PS angetrieben. Zusammen 221 kW/300 PS stark und aus einem Pufferakku mit 13,2 kWh gespeist, kann der DS7 so auch ohne Verbrenner Geschwindigkeiten von maximal 135 km/h erreichen und bis zu 58 Kilometer weit fahren.

Arbeiten alle Motoren zusammen, wird der Crossback zum Allradler, erreicht Tempo 100 aus dem Stand nach 5,9 Sekunden, schafft bis zu 240 km/h und kommt auf einen Normverbrauch von 1,3 Litern (30 g/km CO2).

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Nach dem Sturz scheint der Helm unbeschädigt. Dennoch sollten Mopedfahrer ihn austauschen - eine Computersimulation zeigt, warum.

Wer auf dem Moped einen bereits beschädigten Helm nutzt, fährt extrem gefährlich. Denn bei einem Unfall kann es so eher zu schweren Kopfverletzungen kommen.

Auch wenn der Helm nach einem Sturz äußerlich unbeschädigt wirkt, sollte unbedingt ein neuer gekauft werden, rät der ÖAMTC, der in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz eine computergestützte Simulation zu diesem Aspekt durchgeführt hat.

Kommt es zu einem weiteren Aufprall an derselben Helmstelle, steige die Gefahr, sich schwere Verletzungen am Kopf zuzufügen, um bis zu 19 Prozent. Ursächlich dafür ist die Struktur aus Schaumstoff im Helm, die zwar bei einem Aufprall Energie abbauen kann, sich dabei aber stark verformt. Und das sei nur einmal möglich.

Bei den Tests zeigte sich, dass diese Deformation auch dann auftritt, wenn sich der Helm nach einem Aufprall noch völlig makellos zeigt.

Ausdrücklich wird auch davor gewarnt, statt eines Mopedhelms einen Motocross-Helm zu tragen. Solche haben einen nach vorne ragenden Kinnschutz, der beim Motocross-Fahren für eine verbesserte Luftzufuhr sorgt. In den Versuchen und Simulationen habe sich aber gezeigt, dass gerade dieser Kinnschutz wie ein Hebel wirkt und bei einem Aufprall die Drehung des Helms begünstigen kann. In der Folge kann es bei einem Sturz zu stark erhöhten Belastungen im Bereich der Halswirbelsäule kommen - speziell, wenn der Helm zu eng am Kopf sitzt.

"Die optimale Passform eines Sturzhelms ist grundsätzlich extrem wichtig", erklärte ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer. Beim Helmkauf sollte keinesfalls auf das Probieren verschiedener Größen verzichtet werden, da der Kopfschutz weder zu locker noch zu fest sitze sollte. "Wir raten dazu, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen und den Helm in der Praxis zu testen. Nur so kann man feststellen, ob er auch wirklich passt", stellte Darnhofer klar.

Neben dem Kopf sind vor allem die Arme und Beine der Zweiradfahrern besonders verletzungsgefährdet. Der ÖAMTC-Experte rät daher zu festem Schuhwerk, Handschuhen sowie langen Hosen und langen Ärmeln und noch besser einer Mopedjacke, um oberflächliche Verletzungen zu minimieren.

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Zweimal im Jahr zum Räderwechsel, das nervt viele Autofahrer. Könnten nicht Ganzjahresreifen viel mehr Entspannung bringen? Mag sein, doch dafür muss man Nachteile beim Fahrverhalten in Kauf nehmen.

Mit Ganzjahresreifen lässt sich zweimal im Jahr der Räderwechsel sparen. Aber auch wenn diese Pneus auf winterlichen Straßen zugelassen sind, bieten sie von ihrer Leistungsfähigkeit her nur einen Kompromiss. Das berichtet die Zeitschrift "ADAC Motorwelt" (03/20) nach einem Test von sieben aktuellen Ganzjahresmodellen von bekannten Markenherstellern im Preisbereich von 146 bis 172 Euro pro Reifen.

Nasse Straßen meistern viele in befriedigender Weise

Die fünf besten Reifen erreichen in der Bewertung nur ein "Ausreichend". Sie sind meist bei Nässe und in der Mehrheit auf Schnee zumindest zufriedenstellend. Auf trockener Fahrbahn können sie überwiegend nicht überzeugen. Bei hohen Temperaturen ist das Fahrverhalten schwammig und unpräzise, sodass es auf der Autobahn vieler Lenkkorrekturen bedürfe. Zwei Modelle sind "mangelhaft", auch weil sie teils sehr schlecht auf schneebedeckter Straße abschneiden.

Guten Sommer- und Winterreifen können alle sieben Modelle nicht das Wasser reichen. Die Gummimischung von Ganzjahresreifen soll bei Kälte und Hitze funktionieren: Das Ergebnis kann immer nur ein Kompromiss sein, so das Magazin. Das gelte auch für die Profilgestaltung.

Wer kann über Ganzjahresreifen nachdenken?

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Wer indes Winterurlaube mit dem Auto plant oder im Sommer in den warmen Süden fahren möchte, kommt nicht um Winter- beziehungsweise Sommerreifen herum, wenn er nicht deutliche Schwächen riskieren will.