1

16.04.2020, 10:55

Lexus verpasst dem ES digitale Außenspiegel

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 
Digitale Rückschau gegen 2.000 Euro Aufpreis beim Lexus ES

Kamera und Bildschirm statt Außenspiegel. Was bislang eher in Fahrzeugstudien steckte, kommt beim Lexus ES nun in die Serienfertigung - gegen Aufpreis versteht sich.

Digitale Außenspiegel kommen in die Großserie. Neben dem Audi e-tron kann nun auch der Lexus ES mit elektronischen statt optischen Seitenspiegeln geordert werden. Für einen Aufpreis von 2.000 Euro.

Die Hybrid-Limousine tritt zu Österreich-Preisen ab 54.200 Euro gegen Fahrzeuge wie die Mercedes E-Klasse oder den Audi A6 an. Das Seitenspiegelpaket enthält zwei Videokameras, die wie Insektenfühler aus der Tür wachsen. Sie übertragen ihr Bild auf zwei kleine Monitore, die an der Innenseite der A-Säule angebracht sind.

Das System soll mehr können, als nur Spiegeln

Neben dem futuristischen Aussehen und dem geringeren Luftwiderstand soll die Technik nach Herstellerangaben auch einen Sicherheitsvorteil bringen. Denn die digitalen Spiegel sind immer richtig eingestellt, werden von Nässe oder Dunkelheit weniger beeinträchtigt, passen ihre Perspektive automatisch den Fahrsituationen an und zeigen neben dem realen Verkehrsgeschehen auch noch Warnhinweise oder beim Rangieren auch Hilfslinien an.

An der restlichen Ausstattung des ES ändert sich laut Lexus nichts. Auch der Antrieb bleibt unverändert. So fährt die Limousine mit einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner samt Hybrid-Modul, kommt auf eine Systemleistung von 160 kW/218 PS und erreicht ein Spitzentempo von 180 km/h. Der Verbrauch liegt bei 4,7 Litern und der CO2-Ausstoß bei 106 g/km.

Auf den Geschmack gekommen?

Das könnte dich auch interessieren:

Technisch hat der Kadjar japanische Wurzeln. Doch als Franzose trägt das Kompakt-SUV seit 2015 seinen eigenen Stil zur Schau - wie schlägt sich der Renault als Gebrauchter?

Der Renault Kadjar ist technisch eng verwandt mit Nissans Kompakt-SUV Qashqai. Bei der Hauptuntersuchung (HU) hinterlässt er einen guten Eindruck - bis auf wenige Mängel.

Modellhistorie: Der Kadjar debütierte im Jahr 2015 und gehört damit in vielen Fällen noch zu den jungen Gebrauchten. Ende 2018 führten die Franzosen ein Facelift durch: breiterer Kühlergrill, LED-Blinker, neue Farben, erweitertes Online-Infotainment und überarbeitete Motoren, die alle die Euronorm 6d-Temp erfüllen.

Karosserievarianten: Der Renault Kadjar ist als Kompakt-SUV technisch gesehen ein Kombi mit fünf Türen. Er übertrifft den Qashqai in der Länge um sieben Zentimeter und bietet mehr Platz auf der Rückbank.

Abmessungen: 4,45 m x 1,84 m x 1,61 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 375 l bis 1:320 l.

Stärken: Das Fahrwerk ist komfortabel, die Sitzposition hoch. Die Anzahl der mängelfreien Kadjar liege bei der ersten HU deutlich über dem Durchschnitt, lobt der "Auto Bild Tüv Report 2020". Die Mängelquote bei den Fahrwerkskomponenten liegt bei 0,0. Bremsleitungen und -schläuche sind vorbildlich und die Blinker in Ordnung.

Schwächen: Auf dem Prüfstand zeigt sich: Die Scheinwerfer sind schon beim ersten Pflichtcheck zu häufig verstellt. Auch die Funktion der Rückleuchten erntet Kritik; zu viele Beanstandungen auch bei den Bremsscheiben, die häufig Riefen und Rost zeigen. Durch die Abgasuntersuchung (AU) rasselt der Franzose gar doppelt so häufig wie der Durchschnitt.

Pannenverhalten: Der ADAC hat noch keine statistisch belastbaren Daten zum Kadjar veröffentlicht, dazu sei das Modell noch zu jung, schreibt der Club. Nur so viel: Sein Verwandter Qashqai leidet unter häufigen Patzern der Batterie.

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 96 kW/130 PS bis 120 kW/163 PS; Diesel (Vierzylinder mit Front- Allradantrieb): 81 kW/110 PS bis 110 kW/149 kW.

#Auto 
#Deutschland 
#Motor 
#Autos 

Kangoo klingt lustig - und das bereits seit über 20 Jahren. Und schon seit 2008 hat Renault die zweite Generation des Hochdachkombis im Programm. Hört der Spaß beim gebrauchten Franzosen auf?

Ein Känguru ist der Kangoo nicht - auch wenn sein Name so klingt. Aber als ein rollender Packesel geht Renaults preisgünstiger Hochdachkombi durch. Selbst für sein Segment ist der Innenraum groß - was Familien und Handwerker freut. Doch so hoch sein Dach auch ist, so hoch liegt bei der Hauptuntersuchung (HU) oft auch die Mängelquote des pragmatischen Franzosen.

Modellhistorie: Start der Baureihe 1997, die betrachtete Generation (Typ W) auf Basis des Kompaktmodells Mégane debütierte 2008; Facelift 2013 mit geänderter Beleuchtung und aufgefrischtem Innenraum.

Karosserievarianten: Der Kangoo ist ein fünftüriger Hochdachkombi im Stil von VW Caddy oder Citroën Berlingo. Zwischen 2009 und 2013 baute Renault zusätzlich die dreitürige und lifestylige Kurzversion BeBop mit versenkbarer Heckscheibe und verschiebbarem Dachmodul. Sie verschwand jedoch schon 2010 wieder vom deutschen Markt. Als Kastenversion mit verschiedenen Längen trägt er den Beinamen Rapid, den es auch als Elektroversion Z.E. gibt.

Abmessungen (laut ADAC): 4,30 m x 1,83 m x 1,84 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 660 l bis 2.600 l; Kastenversion Rapid: 3,83 m bis 4,67 m x 1,83 m x 1,83 m bis 1,84 m (LxBxH), Ladevoulmen: bis max. 4.000 l; BeBop: 3,87 m x 1,83 m x 1,83 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 214 l bis 1.462 l.

Stärken: Der Kangoo bietet für sein Format ein fast unschlagbares Ladevolumen. Den Typ W gibt es anders als seinen Vorgänger auch als Siebensitzer. In Sachen Feststellbremse, Ölverlust oder Auspuffanlage macht er bei der HU - wenn überhaupt - erst in hohem Alter ab etwa elf Jahren Probleme. Rost am Fahrwerk tritt so gut wie nie auf, so der Befund im "Auto Bild TÜV Report 2020".

Schwächen: Dafür fallen fast alle anderen Fahrwerkskomponenten negativ auf: Zur zweiten HU schießen die Mängelquoten der Achsaufhängung in die Höhe. Beim dritten Check nach sieben Jahren kommen als Problemfelder die Antriebswellen, Federn und Dämpfer hinzu. Meist überdurchschnittlich oft bemängelt werden auch Abblendlicht, Beleuchtung, Blinkanlage und der Verschleiß der Bremsscheiben. Auch die Durchfallquote bei der Abgasuntersuchung (AU) ist hoch.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Die jungen Kangoos von 2015 bis 2017 gehören zu den schwächsten Modellen, die übrigen Jahre sind mittelmäßig." Als Pannenschwerpunkte nennt der Club unter anderem: Batterien bei Modellen der Erstzulassungsjahre 2015 bis 2017, Kraftstoffpumpen (2008 bis 2016), Zündkerzen (2011 bis 2013), Zündschlösser (2011).

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Frontantrieb): 64 kW/87 PS bis 84 kW/115 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 50 kW/68 PS bis 85 kW/115 PS; E-Version Z.E.: 44 kW/60 PS.