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20.03.2020, 09:49

Der neue Skoda Octavia kommt Ende März

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Der kompakte Tscheche ist in Österreich ab 29.730 Euro zu haben

Der heimliche König der Kompaktwagen geht in seine nächste Amtszeit: Skoda hat den Verkaufsstart der vierten Generation des Octavia angekündigt.

Skoda bringt den neuen Octavia Ende März in den Handel. Der eng mit dem VW Golf verwandte Bestseller startet in seiner vierten Generation zu Österreich-Preisen ab 29.730 Euro zunächst als Kombi, teilt der Hersteller mit.

Ende April soll der neue Octavia dann auch wieder als Limousine angeboten werden. Das Stufenheck ist zwar nicht ganz so variabel und geräumig wie der Kombi, kostet dafür aber auch 700 Euro weniger.

Drei Zentimeter länger wie breiter

Mit dem Generationenwechsel wächst der Octavia in Länge und Breite um jeweils rund drei Zentimeter und bietet nun entsprechend mehr Patz. Messbar ist das vor allem im Kofferraum: Der legt laut Skoda nach eigenen Angaben beim Kombi um 30 auf 640 und bei der Limousine um 10 auf 600 Liter zu.

Auch in punkto technischer Ausstattung hat sich etwas getan. Skoda bietet für den Octavia nun LED-Matrix-Scheinwerfer, ein vollwertiges Head-up-Display oder auch einen intelligenten Tempomaten mit Lenk- und Bremseingriff bis 210 km/h an. Außerdem gibt es ein weiterentwickeltes Infotainment-System mit digitalen Instrumenten, Touchscreen und Online-Anbindung sowie Sensorfeldern anstelle konventioneller Schalter.

Neue Antriebe versprechen Verbrauchsvorteil

Bei den neuen Antrieben versprechen die Tschechen bis zu 14 Prozent Verbrauchsvorteil. Dafür bauen sie unter anderem Benziner mit Mild-Hybrid ein und kündigen als weitere Neuheit für die Baureihe Plug-in-Hybriden mit mehr als 50 Kilometern rein elektrischer Reichweite an.

Los geht es allerdings mit eher konventionellen Motoren. So meldet Skoda für die Startaufstellung einen 1,5 Liter großen Benziner mit 110 kW/150 PS sowie einen 2,0-Liter-Diesel, den es mit 85 kW/115 PS oder mit 110 kW/150 PS gibt. Damit sind im Kombi Spitzengeschwindigkeiten bis 224 km/h möglich. Der Verbrauch liegt bei 3,6 bis 4,8 Litern und der CO2-Ausstoß bei 96 bis 111 g/km.

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Die offizielle Ankündigung steht zwar noch aus, aber in den Datenschutzbestimmungen ist schon alles geklärt: Schon bald dürfte auch das iPhone als digitaler Autoschlüssel einsetzbar sein.

Auch das iPhone soll sich künftig als digitaler Autoschlüssel nutzen lassen. Apple stehe offenbar kurz vor der Einführung der seit längerem erwarteten Funktion, berichtet das Magazin "Mac&i".

Einen konkreten Hinweis darauf bietet ein neuer Passus in den Datenschutzerklärungen, auf den das Portal "iPhone-ticker.de" gestoßen ist. Darin heißt es, dass Apples Wallet-App "das Hinzufügen und Teilen von Autoschlüsseln für bestimmte Fahrzeuge" ermögliche.

Spätstart für Apple

BMW und Audi bieten ihren Kunden bereits die Möglichkeit an, einen digitalen Autoschlüssel auf ihrem Smartphone zu hinterlegen. Dies wurde bisher jedoch nur von Android-Geräten unterstützt.

Nun soll auch Apples Wallet Schlüssel verwalten. Als erster Partner des iPhone-Konzerns werde BMW erwartet, schreibt "Mac&i". Eine entsprechende "CarKey"-Schnittstelle für den Kommunikationsaustausch ist seit der iOS-Version iOS 13.4 bereits verfügbar.

Einfaches Einrichten

Einrichten lässt sich die Funktion laut Datenschutzerklärung über die App des jeweiligen Autoherstellers oder mit der Hilfe eines Codes, der Fahrzeug und iPhone koppelt. Dabei werden wie beim Einrichten einer Kreditkarte ein "Einlöse-Token" mit Informationen über die Apple-ID sowie bei aktivierten Ortungsdiensten der aktuelle Standort des Nutzers an Apple übermittelt. Eine individuelle Geräte-ID teilt Apple mit dem jeweiligen Autohersteller, um Missbrauch zu verhindern.

Apple will auch die Nutzung des Schlüssels zum Beispiel durch Familienmitglieder oder Freunde ermöglichen. Dafür tippt man auf der Kartenrückseite des digitalen Schlüssels auf "Einladen" und wählt den gewünschten Zugriffstyp aus. Anschließend lässt sich die Karte für den Schlüssel über Apples Chat-Dienst iMessage mit Anderen teilen. Apple selbst, so betont das Unternehmen in der Datenschutzerklärung, sammelt dabei keine Daten über die Nutzung des Fahrzeugs.

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Marder haben großen Appetit auf Ihr Auto - zumindest auf Teile davon. Aber essen wollen die Nager diese Teile nicht - was geschieht da und wie erkennen Sie Attacken aus dem Tierreich?

Oft kommen sie nachts, machen sich über Teile Ihres Autos her und hinterlassen kostspielige Verwüstungen. Die Rede ist von Mardern. Die können sich im Zuge eines Revierkampfes unter anderem an Teilen im Motorraum oder in die Achsmanschetten aus Gummi verbeißen, wenn sie einen revierfremden Artgenossen wittern.

Die Tiere nutzen diese Bereiche des Autos zuweilen als Unterschlupf oder verstecken dort Futter. Auch Jungtiere können Ihren Motorraum als Spielplatz okkupieren und sich in dem Zuge dort zubeißend vergnügen, informiert der Auto Club Europa (ACE).

Spuren aufspüren

Nicht immer können Sie morgens vor dem Losfahren gleich erkennen, ob Marder aktiv waren. Aber es gibt Hinweise, die Sie berücksichtigen sollten, um keine teuren Folgeschäden zu riskieren. Wenn Zündkabel, Kunststoffschläuche, Schläuche für Kühlwasser und Scheibenwischanlage sowie Manschetten aus Gummi und Isoliermaterial betroffen sind, kann sich das durch folgende Indizien äußern: Der Motor ruckelt unvermittelt, stellt weniger Leitung parat oder startet schlecht oder überhaupt nicht. Zudem kann die Warnleuchte des Motor Motormanagements aufleuchten.

Wer das feststellt, sollte nicht mehr weiterfahren. Ansonsten drohen unter anderem Schäden am Katalysator. Das Fahrzeug verliert zudem Flüssigkeiten, wenn die Schläuche von Kühlung oder Wischwasser betroffen sind. Es kann auch Fettverlust an zerbissenen Achsmanschetten auftreten. Warnsignale schon vor dem Einsteigen können Fellhaare oder Tatzenspuren sowie Reste von zerbissenem Material am oder unter dem Auto sein. Spätestens dann werfen Sie besser einen Blick in den Motorraum, bevor Sie den Zündschlüssel umdrehen.

Was helfen kann

Ummantelungen für die Kabel als Nachrüstung in der Werkstatt können helfen, schützen aber keine Manschetten oder Dämmmaterialien. Schon ab Werk oder im Zubehör lassen sich mittlerweile für einige Autos Abschottungen für den Motorraum bestellen, um Marder erst gar nicht in Motorraum gelangen zu lassen. Das funktioniere oft mit Bürstenvorhängen oder Abschottungen aus Blech, so der ACE. Eine Motorwäsche kann helfen, den Geruch eines bereits aktiven Marders zu entfernen, um keine Kontrahenten anzuziehen.

Es gibt auch Schutzsysteme, die kurze, nicht tödliche Stromschläge verteilen, wenn die Probleme anhalten. So etwas sollten nur Fachleute einbauen, um Mensch und Tier nicht durch Fehlfunktionen zu gefährden. Nur Teil- und Vollkasko kommen für Marderschäden auf. Dabei gilt es, zu prüfen, ob nur direkte oder auch Folgeschäden abgedeckt sind.