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12.03.2020, 11:00

Autofahrer müssen Seitenwind ernst nehmen

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Mahnender Windsack an einer Autobahn: Nun gilt es, langsamer zu fahren

Bei starkem Wind oder Sturm braucht niemand mit dem Schlimmsten rechnen. Es kracht ja nicht gleich ein Baum aufs Auto. Doch wer Gefahrensignale ignoriert, bringt sich und andere in Gefahr.

Stehen die Zeichen auf Sturm, sollten Autofahrer besonders aufmerksam unterwegs sein, Warnzeichen ernst nehmen und jederzeit mit Seitenwind rechnen. Um richtig reagieren zu können, gilt es, das Lenkrad besonders gut festzuhalten und das Tempo zu drosseln, sobald sich Bäume und Büsche deutlich zur Seite neigen, rät die Prüforganisation Dekra. Dann sei es auch wichtig, auf entsprechende Warnschilder und Windsäcke zu achten.

Starker Seitenwind und Sturmböen können Fahrzeuge unter Umständen weit zur Seite abdrängen und etwa Lastwagen oder Busse im Extremfall sogar umkippen, weshalb man an Brummis & Co besonders aufmerksam vorbeifahren sollte. Grundsätzlich gelte: Je höher die Geschwindigkeit, desto größer das Kipprisiko eines Fahrzeugs, aber auch die Gefahr, als Autofahrer selbst vom Wind abgedrängt zu werden.

Unbedingt langsamer fahren

Also: Fuß vom Gas. Und wer merkt, dass sein Fahrzeug wegen einer großen seitlichen Angriffsfläche empfindlich reagiert, sollte noch einmal langsamer fahren. Eine ungünstig große Angriffsfläche können nicht nur Lastwagen, Busse und Transporter bieten, sondern auch Wohnmobile, SUVS, Vans oder Autos mit Dachboxen.

Auch beim Passieren von Waldschneisen oder bei der Ausfahrt aus Tunneln droht Gefahr: Sobald man mit seinem Fahrzeug den Windschatten verlässt, kann der Wind schlagartig aufs Auto treffen und energisches Gegenlenken notwendig machen. Das gilt auch auf Brücken und Hochebenen, wo Windstöße ohnehin jederzeit ungehindert angreifen können.

Stürmt es richtig, stoppt man besser

Bei wirklich starkem Sturm muss es aber heißen: Fahrt unterbrechen und Schutz suchen, bis sich die Lage beruhigt hat - dabei wegen Verletzungs- und Lebensgefahr nicht in unmittelbarer Nähe von Bäumen parken. Denn es könnten abgerissene Äste umherfliegen. Und im schlimmsten Fall stürzt ein vom Sturm umgerissener Baum tatsächlich aufs Auto.

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Dass der Audi A6 oft als Dienstwagen genutzt wird, liegt nicht nur an seinem seriösen Auftreten. TÜV und Pannenstatistik bestätigen: Auf ihn ist auch lange Verlass. Kleine Schwächen zeigt er dennoch.

Der Audi A6 zählt zu den beliebtesten Firmenwagen in Deutschland. Gebrauchtkäufer müssen bei dem Modell der oberen Mittelklasse daher oft hohe Tachostände hinnehmen. Dafür bekommen sie rollende Zuverlässigkeit. Denn die vierte Generation gilt als technisch noch einmal langlebiger als die Vorgängergeneration. "Zwischen beiden A6 liegt bei der Hauptuntersuchung eine Welt", schreibt der "Auto Bild TÜV Report 2020".

Modellhistorie: Der A6 in Viertauflage kam 2011 in den Verkauf und wurde 2018 abgelöst. Zur Halbzeit 2014 gab"s ein Facelift mit Änderungen am Außendesign und der Multimedia-Ausstattung. Überarbeitet wurde auch die Modellpalette.

Karosserievarianten: Neben der viertürigen Limousine gibt es den A6 als Kombi (Avant) sowie diesen auch als hochliegende Version mit Allradantrieb und Schutzbeplankung (Allroad). Das Coupé wird als eigenständige Baureihe A7 vermarktet und der Oberklasse zugerechnet.

Abmessungen: 4,92 m bis 5,04 m x 1,87 m bis 1,94 m x 1,43 m bis 1,53 m bis (LxBxH); Kofferraumvolumen: 530 l bis 995 l (Stufenheck; Vollhybrid: 375 l bis 850 l); 565 l bis 1.680 l (Kombi).

Stärken: Der A6 bietet viel Fahrkomfort, lässt sich aber auch agil fahren - was insbesondere für die sportlicheren Versionen bis hin zum S6 und RS6 gilt. Bei der Hauptuntersuchung (HU) ist das Mängelpotenzial sowohl beim Fahrwerk, der Beleuchtung als auch den allermeisten Bremsbauteilen sehr gering, so der TÜV-Report.

Schwächen: Bei der HU leistet er sich also kaum Patzer. Hier und da stellen die Prüfer poröse Bremsschläuche fest. Bei der zweiten HU gibt es manchmal geringe Abzüge bei Achsfedern und Dämpfern, was aber kaum als typische Schwäche durchgeht. Beim dritten Check gibt es schon mal die Bitte, bei der Auspuffanlage nachzubessern.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der A6 schneidet zumeist gut, in einigen Jahren sogar sehr gut ab." Wirkliche Pannenschwerpunkte? Fehlanzeige.

Motoren: Benziner (Vier-, Sechs- und Achtzylinder, Front- und Allradantrieb): 132 kW/180 PS bis 445 kW/605 PS; Diesel (Vier- und Sechszylinder, Front- und Allradantrieb): 110 kW/136 PS bis 240 kW/326 PS; Hybrid (Vierzylinder + E-Motor, Frontantrieb): 180 kW/245 PS Systemleistung.

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Natürlich ist Anhalten die beste Option. Manchmal jedoch möchte man unterwegs zum Essen nicht die Fahrt unterbrechen. Für den Snack zwischendurch gibt es dann gute Lösungen - und ganz schlechte.

Wen am Autolenkrad der Hunger packt, hält nicht immer an - auch wenn das prinzipiell die sicherste Lösung wäre. Wer unbedingt beim Autofahren essen will, sollte allerdings auch nicht gerade einen Burger von der Fast-Food-Kette auf dem Schoß auspacken.

"Käse und Soße tropft runter, und man ist davon total abgelenkt", beschreibt Julia Fohmann, Expertin für Verkehrssicherheit, die möglichen Folgen. "Ein Auto ist kein Mittagstisch", betont Fohmann.

Kleine Snacks lenken weniger ab, sind aber auch nicht problemfrei. Muss der Schokoriegel erst umständlich aus der Verpackung geholt werden, liegt der Fokus auch nicht auf der Straße. Darum fragt man lieber den Beifahrer, sofern es einen gibt, ob dieser das übernimmt.

Problem: Nur eine Hand am Lenkrad

Das Problem mit dem Essen beim Fahren ist aber auch, dass man dabei immer nur eine Hand am Lenkrad hat - und dass es bei einer Gefahrensituation kurz dauert, bis die zurück am Steuer ist. "Oft sind es ja gerade diese kurzen Sekunden, die entscheidend sind, um rechtzeitig zu reagieren", sagt Fohmann.

Eigentlich sei es deshalb schon sinnvoller, das Essen im Auto ganz zu unterlassen. Und wer es gar nicht bis zur nächsten Raststätte schafft, lässt sich vom Beifahrer lieber einen Apfelschnitz als einen ganzen Apfel in die Hand geben.