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26.02.2020, 15:27

Neue Pickerlintervalle für Motorräder

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Ab März gilt wie bei Autos das "3-2-1 Intervall"

Nun werden auch die Pickerlfristen für die Fahrzeugklasse L umgestellt – also Mopeds, Motorräder, Quads und andere Leichtfahrzeuge. Ab 1. März gilt auch für diese Klasse der von den Autos bereits bekannte "3-2-1 Intervall" für die Begutachtungsfrist, erinnerte der ÖAMTC am Mittwoch in einer Aussendung.

Das bedeutet, dass Halter von Fahrzeugen der L-Klasse ihre Maschinen fortan drei Jahre nach der ersten Zulassung, zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und ein Jahr nach der zweiten sowie jeder weiteren Begutachtung überprüfen lassen müssen. Die Neuregelung betrifft auch bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Gilt für ein solches nunmehr eine längere Frist, als auf dem Pickerl nach der Lochung ersichtlich, kann der Zulassungsbesitzer bei der Zulassungsstelle (nicht jedoch bei § 57a-Prüfstellen) ein Pickerl mit dem Geltungszeitraum nach der neuen Regelung verlangen.

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Mercedes fischt ein neues Kürzel für die Kompaktklasse aus der Buchstabensuppe und stellt Autos wie der B- Klasse und dem GLA jetzt zum ersten Mal einen GLB zur Seite. Als geräumigste Alternative in der Modellfamilie ist er in Österreich ab 40.940 Euro zu haben.

Innen Siebensitzer, außen SUV

Innen will der GLB ein variables Raumwunder sein, das gegen Autos wie den VW Touran oder den 2er Grand Tourer von BMW antritt. Daher hat Mercedes durch die 4,63 Meter Länge und die 2,83 Meter Radstand zum ersten Mal in dieser Modellfamilie Platz für eine dritte Sitzreihe geschaffen, die man mit zwei Handgriffen aus dem Wagenboden falten kann. Die Bank in der zweiten Reihe lässt sich nicht nur in der Neigung verstellen, sondern auch um 14 Zentimeter verschieben. Und Mercedes hat den Kofferraum mit dem aufrechten Heck so groß gemacht, dass 570 bis 1805 Liter Ladevolumen zur Verfügung stehen.

Klar, bei einem Familienvan ist der Platz das wichtigste Kaufkriterium. Doch oft haben solche Modelle in etwa so viel Charme wie ein Bausparvertrag. Deshalb hat Mercedes das praktische Großraumfahrzeug neu verpackt und es in eine trendige SUV-Karosse gesteckt. Mit bulliger Front und erhöhter Bodenfreiheit sieht der GLB ein bisschen aus wie der Luxus-Geländewagen GLS in Kleinformat.

Vertraut bei Ausstattung, Ambiente und Antrieb

Form und Format sind neu, doch für den Fahrer ist der GLB ein alter Bekannter. Denn bei Ambiente, Ausstattung und Antrieb gibt es kaum Unterschiede zum Rest der A-Klasse-Familie: Auch der jüngste Neuzugang fährt mit dem digitalen Cinemascope-Cockpit und lässt sich auf Fingerzeig oder mit Sprachkommandos bedienen. Es gibt eine automatische Abstandsregelung und eine aktive Spurführung. Und unter der Haube arbeiten die gleichen Drei- und Vierzylinder. Bei den Selbstzündern reicht die Auswahl vom GLB 180d mit 85 kW/116 PS bis zum 140 kW/190 PS starken GLB 220d. Bei den Benzinern sind zunächst der GLB 200 mit 120 kW/163 PS und der GLB 250 mit 165 kW/224 PS im Angebot. Außerdem hat sich auch AMG des großen Kleinwagens angenommen und den GLB 35 mit 225 kW/306 PS aufgelegt.

Während die Einstiegsvarianten mit Frontantrieb auskommen müssen, gibt es die beiden stärkeren Diesel, den kräftigeren Benziner und den AMG auch mit Allrad. Denn wo G draufsteht, muss auch ein bisschen Geländewagen drin sein. Deshalb haben sie auch ein eigenes Fahrprofil für den Einsatz abseits der Straße programmiert, bei dem der GLB weiter kommt als sich die meisten Fahrer selbst zutrauen würden.

Seriös, aber nicht souverän

Komfortabel abgestimmt und gut zu kontrollieren - so macht der GLB auf der Straße einen erwachsenen Eindruck und insbesondere mit dem stärksten Diesel ist man gut unterwegs. Schließlich schiebt er die Fuhre mit bis zu 400 Nm voran, beschleunigt in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 217 km/h Spitze und wehrt sich mit einem Normverbrauch von 5,3 Litern (CO2-Ausstoß: 138 g/km) gegen die übliche SUV-Kritik. Ein normaler Van jedenfalls ist kaum sparsamer.

Doch so seriös der GLB auch im ersten Moment wirkt, seine Herkunft aus der Kompaktklasse und seine Bindung an die Frontantriebsplattform kann er nicht verhehlen. Daher lässt das A-Klasse-SUV das letzte Quäntchen Souveränität vermissen. Das ist auch der größte Unterschied zum GLC, der nur zwei Zentimeter länger ist und bei einem Grundpreis von 46.237 Euro in einer Klasse darüber antritt. Der mag nicht so Platz bietend und anpassungsfähig sein, ist dafür aber mit Wandlerautomatik, der Option auf sechs Zylinder und einer auf Allrad getrimmten Heckenantriebsarchitektur das souveränere Auto. Aber ob einem das wirklich rund 10.000 Euro mehr Geld für weniger Auto wert ist?

Fazit: Trendige A-Klasse für Familien

Er ist geräumig und variabel wie ein Van, modisch wie ein SUV - und mit dem Verbrauch eines gewöhnlichen Kompakten gibt er sich auffällig sparsam. So wird der neue Mercedes GLB zum hippen Familienauto und könnte das meistverkaufte Modell der A-Klasse-Familie werden. Der Erfolg würde allerdings nicht nur zu Lasten der Konkurrenz gehen. Sondern auch B-Klasse und GLC dürften ein wenig an Reiz verlieren.

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Immer mehr kleine Autos gibt es auch als Stromer. Zum Jahreswechsel wird es auch den Renault Twingo mit Stecker statt Tankrüssel geben.

Renault setzt den Twingo unter Strom: Wie den Smart Forfour, der auf der gleichen Plattform steht, wird es den Kleinwagen künftig auch als Elektroauto geben. Die Premiere hat der französische Hersteller für den Genfer Autosalon (5. bis 15. März) angekündigt.

Der Verkauf in Deutschland soll zum Jahreswechsel starten. Einen Preis hat Renault noch nicht mitgeteilt.

Bis zu 250 Kilometer Reichweite

Wo bisher Dreizylinder knattern, gibt es dem Hersteller zufolge künftig einen E-Motor mit 60 kW/82 PS, der aus einem 21 kWh großen Akku gespeist wird. Das reicht für einen Sprint von 0 auf 50 km/h in 4,0 Sekunden, ein Spitzentempo von 135 km/h und eine Normreichweite von 180 Kilometern. Für den Stadtverkehr, in dem der Twingo für gewöhnlich zu Hause sein dürfte, stellt Renault einen Aktionsradius von bis zu 250 Kilometern in Aussicht.

Zur Ausstattung des Twingo Z.E. genannten Autos zählt ein Ladesystem, über das der Wagen mit Wechselstrom in Stärken von 230 und 400 Volt sowie mit Ladeleistungen bis 22 kW nachtanken kann. Binnen einer halben Stunde zieht die Batterie so im besten Fall genügend Strom für weitere 80 Kilometer Fahrt.

Soundgenerator und App-Zugang

Serienmäßig an Bord ist ein Soundgenerator, der bis 50 km/h mit drei individuell wählbaren Tönen Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer warnen soll. Außerdem gibt es ein Online-Infotainment und einen App-Zugang, mit dem man das Laden vom Smartphone aus überwachen kann.