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03.03.2020, 16:03

BMW macht wieder e-mobil

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BMWs Concept i4 hat genug Energie an Bord für bis zu 600 Kilometer Reichweite

Einst mit i3 ein Vorreiter, ist BMW bei den E-Autos zuletzt ins Hintertreffen geraten. Doch nun nimmt der Hersteller mit dem Concept i4 einen neuen Anlauf. An Bord ist eine große Batterie.

Mit dem i4 will BMW in die elektrifizierte Mittelklasse einsteigen. Das Modell soll zwar frühestens in einem Jahr in den Handel kommen, doch die Bayern bereiten sich und die Kundschaft schon jetzt mit einer seriennahen Studie vor. Die sollte eigentlich auf dem abgesagten Genfer Autosalon gezeigt werden.

Futuristisch im Look

Das neue Schaustück ähnelt in Form und Format einem 4er, wirkt aber durch aerodynamische Akzente, neue Farbkombinationen und seine riesige BMW-Niere an der Fahrzeugfront deutlich futuristischer als das konventionelle 4er Gran Coupé.

Einen ähnlichen Eindruck vermittelt der Innenraum: Montiert ist ein gebogenes Display hinter dem Lenkrad, alle Schalter wurden aus dem Armaturenbrett verbannt. Lediglich auf dem Mitteltunnel gibt es noch eine kleine Insel mit mehr oder minder konventionellen Bedienelementen.

Reichweite wie ein Benziner

In Fahrt soll den i4 die mittlerweile fünfte Generation des Elektroantriebs bei BMW bringen. Der Hersteller spricht von durchweg neu entwickelten Komponenten. Die Leistung des Elektromotors gibt er mit 390 kW/530 PS an, den Energiegehalt des Akkus mit rund 80 Kilowattstunden (kWh) und die Reichweite gemäß WLTP-Messverfahren mit bis zu 600 Kilometern. Damit könnte der i4 dem Tesla Model 3 in der Mittelklasse Paroli bieten.

Während BMW-Kunden auf die Markteinführung des i40 noch bis zur zweiten Hälfte des nächsten Jahres warten müssen, können sie den neuen Antrieb schon früher testen: Mit abgespeckten Leistungsdaten geht er laut BMW im iX3 noch in diesem Jahr in Serie.

Auf den Geschmack gekommen?

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Obwohl die Umstellung bereits vor 30 Jahren passiert ist, sind noch immer 165.000 Fahrzeuge mit der alten schwarzen Nummerntafel in Österreich unterwegs. Dies entspricht immerhin noch zwei Prozent aller zugelassenen Autos. Die Tendenz ist aber stark sinkend, hieß es in einer Aussendung der Wiener Städtischen Versicherung.

"Es gibt keine Verpflichtung zum Austausch der alten Nummerntafeln, jedoch wurden und werden bei jeder Neuanmeldung automatisch die neuen Kennzeichen ausgegeben", sagte die Vorstandsdirektorin Doris Wendler. Die weißen Taferl haben den Vorteil, dass sie eine stärkere Rückstrahlkraft und bessere Lesbarkeit besitzen und damit das Unfallrisiko reduzieren.

Bei den Bundesländern mit den meisten Retro-Taferln liegt Niederösterreich mit 49.287 an der Spitze. Danach kommen Oberösterreich (33.161) und der Steiermark (30.178). In Wien sind noch 9.674 Kfz mit schwarzen Kennzeichen ausgestattet.

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Der Porsche 911 bekommt ein neues Topmodell: Ab April gibt es die jüngste Generation des Sportwagens auch wieder als Turbo S, teilte der Stuttgarter Hersteller mit.

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Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Turbo S im besten Fall in 2,7 Sekunden und nimmt seinem Vorgänger damit zwei Zehntel ab. Bis Tempo 200 vergehen 8,9 Sekunden, was laut Porsche einen Zeitgewinn von einer Sekunde ausmacht. Nur das Spitzentempo liegt unverändert bei 330 km/h. Der Verbrauch liegt im Mittel bei 11,1 Litern und der CO2-Ausstoß bei 254 g/km.

Mit dem Motortuning einher geht eine bessere Straßenlage dank optimierter Aerodynamik und neu abgestimmtem Fahrwerk samt breiterer Spur und Mischbereifung sowie ein Design, das aus den Muskeln keinen Hehl macht. So trägt der Turbo nicht nur einen festen Heckspoiler, sondern überragt die anderen Modelle der Familie auch in der Breite um rund vier Zentimeter. Außerdem hat Porsche passend zum hohen Preis den Innenraum weiter veredelt.