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03.03.2020, 09:28

Mercedes fährt im Sommer die aufgefrischte E-Klasse vor

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Sommerfrische: Mercedes überarbeitet nach rund vier Jahren die E-Klasse

Nach rund vier Jahren am Markt überarbeitet Mercedes seine Modelle der Mittelklasse. Die renovierte E-Klasse fährt ab Sommer vor - was ist neu?

Im Sommer bringt Mercedes eine aufgefrischte E-Klasse in den Handel. So fahren laut Hersteller nicht nur Limousine und der Kombi T-Modell, sondern auch der Geländekombi All Terrain sowie Coupé als auch Cabrio aufgefrischt zu den Händlern.

Die Modelle bekommen neben einer retuschierten Front mit geänderten Scheinwerfern und einem neuen Heck vor allem ein modernisiertes Interieur mit dem Bediensystem MBUX und großem Touchscreen, eine neue Generation von Lenkrädern sowie sparsamere Motoren, teilte der Hersteller mit. Preise nannte Mercedes noch nicht.

Mercedes setzt verstärkt auf Plug-in-Hybride

Für die E-Klasse wird es nicht nur sieben Plug-in-Hybride geben, für die Mercedes in Limousine und Kombi Benziner und Diesel mit Heck- oder Allradantrieb, E-Motoren und Pufferbatterie kombiniert. Sondern in der Baureihe geben auch zwei ganz neue Benziner ihren Einstand, die beide mit einem integrierten Startergenerator mit 15 kW Boostleistung und 48-Volt-Technik ausgestattet sind: Ein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit 200 kW/272 PS sowie ein Sechszylinder, der aus drei Litern Hubraum 270 kW/367 PS schöpft.

Insgesamt plant Mercedes Benziner von 115 kW/156 PS bis 270 kW/367 PS. Die Diesel sollen eine Bandbreite von 118 kW/160 PS bis 243 kW/331 PS abdecken. Und da sind die AMG-Versionen noch nicht dabei.

Es geht noch sportlicher

Der Werkstuner AMG bringt zur Markteinführung einen neuen E 53 mit einem drei Liter großen Sechszylinder, der von sich aus 320 kW/435 PS leistet und von einem 16 kW-Booster unterstützt wird, und hat für die Monate danach auch wieder einen E 63 in Aussicht gestellt. Fahr- und Verbrauchswerte nannte Mercedes allerdings noch für keine Variante.

Erweitert wird auch der Kompetenzbereich der Assistenzsysteme: Sie können in engeren Lücken schneller einparken und zum Beispiel das Tempo des Abstandstempomaten auch weiter vorausschauend dem Verkehrsfluss anpassen. Außerdem bietet die Wellness- und Komfortsteuerung nun für die Plug-in-Hybride eine Funktion namens Powernap. Die soll helfen, in der Ladezeit etwa unterwegs an einer Raststätte besser dösen zu können.

Auf den Geschmack gekommen?

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Der Tiguan ist der Golf unter den Kompakt-SUVs: Er ist das mit Abstand meistverkaufte Modell in diesem Segment. Auch unter den Gebrauchtwagen ist der optionale Allradler gefragt und wechselt oft den Besitzer. Umso besser, wenn man die Mängel und Macken kennt – und davon hat der Wolfsburger gar nicht mal so wenige.

Modellhistorie: Das 2007 als kleiner Bruder des Touareg durchgestartete Modell fährt seit 2016 in zweiter Generation, das nächste Facelift ist für 2020 geplant.

Karosserievarianten: Der Tiguan ist ein fünftüriges SUV (Sports Utilty Vehicle), das typischerweise ein hohe Sitzposition bietet. 2017 kam die Variante Allspace mit verlängertem Radstand, mehr Gepäckraum und bis zu sieben Sitzen hinzu.

Abmessungen (je nach Generation, ohne Allspace): 4,43 m bis 4,49 m x 1,81 m bis 1,84 m x 1,63 m bis 1,70 m (L x B x H); Kofferraumvolumen: 470 l bis 1.510 l (1. Generation), 615 l bis 1.655 l (2. Generation).

Stärken: Älteren Fahrern gibt er ein sicheres Gefühl, denn die hohe Sitzposition sorgt neben einfachem Einstieg für mehr Überblick übers Verkehrsgeschehen. Technisch überzeugen mit Blick auf die Kfz-Hauptuntersuchung (HU) die Lenkung, Funktion von Fuß- und Handbremse sowie Bremsleitungen und -schläuche, die allesamt unter dem Mängeldurchschnitt bleiben. Auch hinsichtlich Ölverlust und Auspuffanlage gibt es selten Beanstandungen, so der "Auto Bild TÜV Report 2020".

Schwächen: Fehlstelle am Tiguan sind bereits ab der ersten HU die Radaufhängungen, deren Mängelquote laut Report über alle Jahre 8,6 mal höher liegt als beim Durchschnitt, noch 3,6 mal häufiger werden Federn und Dämpfung beanstandet. Bei der zweiten und dritten HU fällt der Tiguan laut TÜV-Report zu oft bei der Abgasuntersuchung durch. Früh Probleme machen auch die Bremsscheiben.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: "Der Tiguan landet bis 2012 im Mittelfeld, die jüngeren Jahrgänge sind gut." Zu den Pannenschwerpunkten gehören Defekte an der Abgasrückführung bei Fahrzeugen vom Erstzulassungsjahr 2011 und an der Batterie (2009, 2011 bis 2012) sowie gelängte oder gerissene Steuerketten (2009).

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 92 kW/125 PS bis 169 kW/230 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 85 kW/115 PS und 176 kW/240 PS. Hinweis: Auch der vom Dieselskandal betroffene Motor mit dem Kürzel EA 189 wurde verbaut.

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Ford erweitert seine SUV-Palette. Mit dem kleinem Geländewagen Puma verschafft der Autobauer zudem einem alten Namen einen neuen Auftritt.

Ford schickt seinen neuen Puma Anfang März gegen kompakte Geländewagen wie Peugeot 2008 oder Renault Captur ins Rennen. Die Preise für den hochbeinigen Verwandten des Fiesta starten in Österreich bei 24.582 Euro, teilte Ford mit. Um die Jahrtausendwende hatten die Kölner schon einmal einen Puma auf Fiesta-Basis im Programm, damals ein Sportcoupé.

Für einen Aufpreis von rund 2.000 Euro wird jetzt aus dem Kleinwagen ein SUV. Mit seinen in den Kotflügeln weit nach oben gerückten Scheinwerfern erinnert es auf den ersten Blick sogar ein wenig an einen Porsche Macan oder Cayenne. Allerdings beschränkt sich der Ford im Gegensatz zu seinen stilistischen Vorbildern auf eine Länge von knapp 4,20 Metern und auf Motoren mit zunächst nur drei Zylindern.

Stöpsel ziehen wie in der Badewanne

Trotz seines sportlichen Zuschnitts will der Puma ein Auto für Praktiker sein und bietet nicht nur innen reichlich Platz, sondern hat einen ebenso großen wie pfiffigen Kofferraum mit einem Volumen von 523 Litern. Unter dem mehrfach verstellbaren Ladeboden gibt es ein Fach, das mit 45 Zentimeter ungewöhnlich tief ist und 80 Liter fast. Es lässt sich besonders leicht reinigen. Wie bei einer Badewanne kann man einen Stöpsel ziehen und so das Putzwasser ablaufen lassen.

Der Mild-Hybrid soll Sprit und CO2 einsparen

Angeboten wird der Puma zunächst mit einem Dreizylinder-Turbobenziner, den es wahlweise mit 92 kW/125 PS oder 114 kW/155 PS gibt. Den 1,0-Liter-Motor kombinieren die Kölner in der stärkeren Version serienmäßig und in der schwächeren gegen Aufpreis mit einem 48-Volt-Startergenerator. Dieser Mild-Hybrid-Antrieb soll Alltag bis zu zehn Prozent CO2 einsparen.

Der Puma erreicht bis zu 205 km/h und kommt im besten Fall auf einen Normverbrauch von 4,2 Litern (96 g/km CO2). Wenige Wochen nach der Markteinführung will Ford auch einen Diesel mit 1,5 Litern Hubraum und ebenfalls 92 kW/125 PS bringen. Außerdem bereitet der Hersteller eine siebenstufige Doppelkupplung vor. Ein Allradantrieb dagegen ist nicht geplant.