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03.03.2020, 09:24

Erstes eigenes Modell der Seat-Tochter Cupra

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Erste eigene Baureihe: Cupra hat den Formentor vorgestellt

Bisher waren die Modelle der sportlichen Seat-Tochter Cupra eng an die Ursprungsmodelle angelehnt. Nun zeigt Cupra mit dem SUV Formentor seine erste eigene Baureihe.

Seat gewährt seiner jungen Tochter Cupra mehr und mehr Eigenständigkeit. Nachdem der Ableger bisher nur sportlichere Varianten der bestehenden Serienmodelle auflegen durfte, bekommt Cupra nun die erste eigene Baureihe. Das SUV-Coupé Formentor hätte auf dem Genfer Autosalon enthüllt werden sollen und wird im letzten Quartal des Jahres in den Handel kommen, teilte Cupra mit.

Technisch eng verwandt mit VW Tiguan oder Seat Ateca, aber komplett eigenständig gezeichnet, misst der Formentor 4,45 Meter und fährt damit in der Kompaktklasse. Trotz des schrägen Hecks und des etwas flacheren Dachs soll er Platz für bis zu fünf Erwachsene und ein Kofferraumvolumen von 450 Litern bieten.

Beim Antrieb orientiert sich Cupra am neu vorgestellten Leon und lässt den Kunden die Wahl zwischen einem 2,0-Liter-TSI-Motor mit 228 kW/310 PS und Allradantrieb oder einem Plug-in-Paket.

Das besteht dem Hersteller zufolge aus einem 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS, einer 85 kW/115 PS starken E-Maschine und einem Pufferakku mit 13 kW/h, der rund 50 Kilometer elektrische Reichweite ermöglichen soll. Die Systemleistung gibt Cupra mit 180 kW/245 PS an, nennt aber für beide Motorvarianten noch keine weiteren Daten.

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Der S-Max ist ein Familienvan für Väter und Mütter, die gerne schneller unterwegs sind. Sofern er keine Panne hat. Die Modelle sind nämlich überdurchschnittlich anfällig für Mängel.

Der S-Max ist bei Ford der sportlichere Van unterhalb des familienzahmen Galaxy. Aber Kind und Kegel kann er transportieren, denn es gibt ihn optional mit dritter Sitzbank. Mit Blick auf die Mängelstatistik offenbart der S-Max Schwächen, wobei jüngere Exemplare hier noch besser abschneiden.

Modellhistorie: Seit 2006 auf dem Markt, bekam der auf dem Mondeo basierende S-Max 2010 seine erste Modellpflege (unter anderem mehr Assistenzsysteme und neue Optik). 2015 rückte der leicht gewachsene S-Max II nach, der 2018 überarbeitet wurde. Seitdem erfüllen die Motoren die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Karosserievarianten: Den S-Max gibt es ausschließlich als Kombi im Zuschnitt eines Vans. Regulär ein Fünfsitzer, weitere zwei Sitzplätze sind in beiden Generationen optional.

Abmessungen: 1. Generation: 4,77 m x 1,88 m x 1,66 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 285 l bis 2.000 l; 2. Generation: 4,80 m x 1,92 m x 1,66 m (LxBxH); 165 l bis 2.200 l.

Stärken: Viel einladen und gleichzeitig den Sportler markieren, das geht mit dem S-Max. Denn in ihn passt nicht nur eine Menge herein, er lenkt präzise und hat ein fein, aber straff abgestimmtes Fahrwerk - dieses macht bei der Hauptuntersuchung (HU) laut "Auto Bild TÜV Report 2020" zumindest beim S-Max II auch keine Probleme. Als weitgehend solide und haltbar gelten die Bremsen.

Schwächen: Die Bilanz, die der Report zieht, ist dennoch eher negativ: "Am S-Max finden die Prüfer in allen Jahrgängen stets mehr erhebliche Mängel als durchschnittlich.". Bei der ersten Generation in der Kritik: Achsaufhängungen, Lenkungen, Spurstangenköpfe. Ab der vierten HU schwächeln die Federn. Bei der zweiten Generation bereits zur ersten HU oft bemängelt: die Beleuchtung, die Bremsscheiben und der gegenüber dem Durchschnitt dreifach erhöhte Ölverlust.

Pannenverhalten: Eher trübe Aussichten für Käufer eines gebrauchten S-Max sagt der ADAC voraus, der mit Blick auf seine Pannenstatistik schreibt: "Der S-Max schneidet mehrfach sehr schlecht ab, von 2011 bis 2014 reicht es immerhin für"s Mittelfeld."

Pannenanfällig seien vor allem ältere Exemplare. Bei Autos mit Erstzulassung 2009 etwa sind Abgasrückführung, Anlasser, CAN-Bus (Netzwerksystem), Einspritzung, Kraftstofffilter, Feststellbremse oder Ladedruckregelung defektbehaftet. Für Panneneinsätze sorgten außerdem die Batterie (2009 bis 2014 und 2016), die Kraftstoffpumpe (2009 bis 2011), der Motor allgemein (2009, 2010 und 2013), die Partikelfilter sowie die Wegfahrsperre (beides 2009 und 2010).

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Die Audi-Sportmodelle für die Mittelklasse sind aus dem Trainingslager zurück: RS4 Avant und RS5 gibt es deshalb jetzt mit nachgeschärftem Design und modernisiertem Infotainment, teilt der Hersteller mit. Die Markteinführung erfolgt noch im April. Die Preise für den Kombi Avant beginnen bei 81.400 Euro, das RS5 Coupé und der viertürige RS5 Sportback kosten jeweils mindestens 83.500 Euro.

Bei allen drei Modellen erkennt man die Überarbeitung von außen an weiter ausgestellten Kotflügeln und einer Frontpartie mit größeren Einlässen für mehr Luftdurchsatz. Innen gibt es künftig wie in den Serienmodellen ein neues Bediensystem mit einem größeren Bildschirm, der jetzt auch auf Berührung reagiert. Weil dabei der sogenannte MMI-Controller auf dem Mitteltunnel wegfällt, finden sich dort jetzt ein paar größere Ablagen.

Unter der Haube ändert sich nichts: Es bleibt bei einem 2,9 Liter großen V6-Motor, der 331 kW/450 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 600 Nm entwickelt. Der Kombi beschleunigt in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kann statt 250 gegen Aufpreis bis zu 280 km/h schnell fahren.

Der Verbrauch liegt nach Herstellerangaben bei 8,8 Litern (199 g/km CO2). Für den RS5 nennen die Bayern einen Sprintwert von 3,9 Sekunden und das identische Spitzentempo. Er steht mit 9,1 Litern für das Coupé und 9,2 Litern für den Sportback in der Verbrauchstabelle (208 und 209 g/km CO2).