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16.01.2020, 16:13

Wie oft sollte man den Wagen im Winter waschen?

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Auf eine Vorwäsche sollten Autobesitzer keinesfalls verzichten

Auch im Winter freut sich das Auto über regelmäßige Pflege in der Waschanlage. Aber wie oft ist das nötig? Und bei welchen Temperaturen verzichten Autofahrer besser darauf?

Wie oft Autobesitzer durch die Waschstraße fahren, hängt vom persönlichen Sauberkeitsempfinden ab. Allerdings gilt das laut ADAC nur für Autos mit einwandfreien Lackoberflächen. Denn mit Vorschäden wie Abplatzern und Kratzern wirkt die aggressive, salzhaltige Lauge aus dem Winterschmutz stark rostfördernd.

Moderne Autos mit intaktem Lack trotzen dem Winter

Auch der Unterboden moderner Autos mit verzinkten Blechen, verbessertem Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung ab Werk hat in der Regel kein Problem mit Korrosion. Ein besonderes Augenmerk sollten Autofahrer aber darauf legen, den Unterboden in der Werkstatt vor und nach dem Winter gründlich auf Schäden untersuchen zu lassen.

Der Autoclub rät zu günstigen Waschprogrammen. Wichtig aber ist in jedem Fall eine Vorwäsche, damit grobe Schmutzeile keinen Schmirgeleffekt erzeugen können. Aus gleichem Grund sollten Fahrer auch Eis- und Schneereste entfernen.

Bei klirrender Kälte allerdings verzichten Autofahrer besser auf die Wagenwäsche. Bei Temperaturen unter minus 10 Grad rät der ADAC davon ab. Denn durch die möglichen extremen Temperaturschwankungen, setzen Autofahrer Lack-, Gummi- und Kunststoffteilen einem Wärmeschock aus.

Diese Belastung kann entstehen, wenn frostig-kalte Autoteile auf das etwa 10 bis 30 Grad warme Wasser aus der Waschanlage treffen. Besonders nachlackierte Lackoberflächen oder solche mit Vorschäden litten langfristig darunter, so der Autoclub.

Auf den Geschmack gekommen?

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Der 1er zu klein, ein SUV wie der X1 zu klobig und der 3er zu groß oder zu teuer: Glaubt man den BMW-Strategen, gibt es eine ganze Reihe von Kunden, denen die Bayern bisher nichts zu bieten hatten. Deshalb stellen sie dem 1er Mitte März erstmals ein 2er GranCoupé zur Seite.

Die Proportionen provozieren

Im Buhlen um neue Kunden haben die Bayern bewusst keinen geschrumpften 3er gezeichnet und sich ein wenig vom allzu spießigen Stufenheck distanziert. Genau wie Mercedes beim CLA setzt BMW auf eine fließende Linie, auf rahmenlose Seitenscheiben und ein kurzes, sehr sportliches Heck. Für die einen wird das GranCoupé so zum langerhofften Erneuerer, der den Staub vom Segment bläst. Für die anderen dagegen wollen die Proportionen partout nicht passen. Denn das Heck ist ziemlich hoch geraten. Doch egal ob schön oder schräg - auf jeden Fall fällt der 2er auf und hat damit einen Teil seiner Mission bereits erfüllt.

So frisch und ungewöhnlich der 2er außen auftritt, so wenig überraschend, ja langweilig ist der Innenraum. Denn auch die beleuchtete Konsole und ein paar poppige Zierelemente können nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle BMW-Modelle mittlerweile das gleiche Ambiente haben und sich nur im Make-up unterscheiden, das mit jeder Fahrzeugklasse mehr wird. Zwar läuft auf den Chips mittlerweile die modernste Software, die Sprach- und Gestensteuerung zählt zu den besten am Markt, und die Grafiken auf dem Bildschirm sowie den digitalen Instrumenten lassen jedes Smartphone blass aussehen. Doch gemessen am Widescreen Cockpit des CLA wirkt das alles brav und bieder. Selbst der Seat Leon oder der Hyundai i30 machen einen frischeren Eindruck.

Mängel beim Maßkonzept, Stärken beim Fahrverhalten

Auch beim Maßkonzept ist der 2er nur ein Kompromiss. Denn nur weil er sich zum Stufenheck reckt und den Einser um runde 20 Zentimeter übertrifft, darf man keine Platzverhältnisse wie in einer Limousine erwarten. Mit 4,53 Metern ist er rund 20 Zentimeter kürzer als ein 3er und hat dabei nur 2,67 Meter Radstand. Da wird die Rückbank auf der Langstrecke zur besseren Taschenablage oder zum Kinderabteil. Denn Erwachsene wollen dort bei bescheidener Knie- und mäßiger Kopffreiheit auf Dauer nicht sitzen. Und auch der Kofferraum ist mit 430 Litern nicht üppig.

Über jeden Zweifel erhaben ist dagegen das Fahrverhalten. Da wird das GranCoupé dem guten Ruf der Bayern gerecht und bietet mehr Fahrfreude als vergleichbar starke Konkurrenten - und das, obwohl BMW den 2er nun wie den 1er auf Frontantrieb umgestellt hat. Doch mit einer besonders schnellen Traktions- und Stabilitätskontrolle, einem strammen Fahrwerk und einer konkurrenzlos direkten Lenkung lässt der 2er den Puls steigen und wird zum Könner auf der Kreisstraße - erst recht, wenn man im Topmodell M235i unterwegs ist, das mit 225 kW/306 PS die Spitze markiert. Der hat so viel Kraft, dass BMW ihm serienmäßig Allradantrieb spendiert.

Mehr Auswahl in der Pipeline

Aber es reicht auch schon der 220d, der die Balance aus Vernunft und Vergnügen deutlich besser wahrt. Er leistet 140 kW/190 PS, stellt mit bis zu 400 Nm das Reifenprofil auf die Probe und bietet einerseits einen Sprintwertung von 7,5 Sekunden sowie ein Spitzentempo von 235 km/h und andrerseits einen moderaten Normverbrauch von 4,2 Litern sowie einen CO2-Ausstoß von 110 g/km.

Neben diesen beiden Motoren gibt es in der Startaufstellung einen 218i mit 103 kW/140 PS-Benziner. Später folgt wahrscheinlich noch deutlich mehr Auswahl bis hin zum Plug-in-Hybriden. Und wer partout dem Heckantrieb des letzten 2er hinterher weint oder sich nach weniger provozierenden Proportionen sehnt, der muss sich noch etwa ein Jahr gedulden - dann leitet BMW vom Dreier ein 2er-Coupé mit klassischem Schnitt und traditionellem Antrieb ab.

Fazit: Eine Frage des Geschmacks

Er sticht aus der Masse heraus und fährt besser als die Konkurrenz - so bietet BMW mit dem 2er GranCoupé eine neue Facette für die Fahrer in der Kompaktklasse. Doch lässt sich BMW die Fantasie der Produktplaner mit einem stolzen Aufpreis bezahlen. Der Gegenwert dafür hält sich angesichts der Platzverhältnisse in engen Grenzen, und die Wahl wird so vor allem zu einer Frage des Geschmacks. Wer sich vom 1er wirklich entfernen will, der spart besser auf einen 3er. Aber wer auffallen will, ist mit dem 2er bestens bedient.

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In ihrer Brunftzeit machen sich Marder gern im Motorraum an Schläuchen oder Kabeln zu schaffen. Was lässt sich vorbeugend tun und welche Versicherung zahlt, wenn die pelzigen Tiere zugebissen haben?

Startet morgens der Motor plötzlich nicht, das Cockpit zeigt Fehlermeldungen an und unter dem Auto finden sich Pfützen? Dann hat vielleicht ein Marder das Auto in der Nacht heimgesucht. Der genauere Blick offenbar dann häufig zernagte Schläuche, zerfetzte Dämmmatten, durchtrennte Zündkabel oder zerbissene Gummimanschetten im Motorraum.

Das sind nach Angaben des TÜV eindeutige Marderspuren. Und selbst wenn es noch möglich ist, sollte man jetzt nicht einfach losfahren. Denn wenn nicht nur das Dämmmaterial beschädigt, sondern auch Kühlmittelschläuche angebissen wurden, kann der Motor überhitzen - und schlimmstenfalls den Hitzetod sterben.

Marderpfoten meiden Maschendraht

Der TÜV rät als Vorsorge zum Marderschutz mit Maschendraht. Ein unter dem Motorraum und den Achsen platziertes Maschendraht-Gitter schrecke die Tiere häufig ab. Mit ihren sensiblen Pfoten meiden sie solche Flächen. Nach der Brunftzeit von März bis Juni sollte das Gitter aber wieder verschwinden. Denn die Tiere könnten sich daran gewöhnen, so die Prüfexperten.

Wer ein Carport hat, kann es mit einer Art niedrigem Weidezaun dauerhaft sichern. Tipps wie ausgelegte Säckchen mit Hundehaaren, Urinsteine, tickende Wecker oder Lichter im Motorraum sind dagegen "recht zweifelhaft", so der TÜV.

Beißattacken im Motorraum

In ihrer Brunftzeit - sie kann von März bis Juni dauern - sind Marder besonders aktiv. Finden sie etwa in Motorräumen Spuren von Konkurrenten, können sie dort aggressiv wüten und wahllos Bauteile anbeißen. Als Nahrung nutzen die Tiere die Schläuche, Dämmmatten oder Manschetten indes nicht, wie der TÜV erklärt.

Wer oft über Nacht an verschiedenen Orten und so in verschiedenen Marderrevieren parkt, lässt den Motorraum besser häufiger professional reinigen, um die Geruchsspuren zu entfernen. Aber bitte nicht selbst zum Hochdruckreiniger greifen, das kann weitere Schäden verursachen.