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15.01.2020, 11:28

Von Auspuff bis Zündkerze: Oldtimer-Check vor dem Kauf

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Bei Oldtimern sind Wartung und Pflege besonders wichtig

Bei einem Oldtimer mit mindestens 30 Jahren auf dem Buckel ist die Wartung besonders wichtig. Wer so ein altes Auto kauft, sollte klären, wie gut sich der Vorbesitzer darum gekümmert hat.

Beim Kauf eines Oldtimers müssen Kunden den Wagen besonders gründlich unter die Lupe nehmen. Entdecken sie hinterher, dass er nicht ordentlich gepflegt wurde und Mängel hat, droht ein Wartungsstau. Viele Details verraten den Umgang mit dem alten Wagen, heißt es in der Zeitschrift "Classic Cars" (Ausgabe 2/2020). Unverzichtbar sei ein Ordner mit Reparatur- und Ersatzteil-Rechnungen, auf denen Daten und Kilometerstände vermerkt sind.

Vor dem Kauf sollten Kühl- und Bremsflüssigkeit etwa mit Frostschutzprüfer und Bremsflüssigkeits-Tester kontrolliert werden. Im Motoröl weist brauner Schlamm auf Wasser hin. Funktionieren gleich mehrere Lichter am Fahrzeug nicht, kann das auf einen sorglosen Umgang des Vorbesitzers oder ein Elektrikproblem hindeuten.

Mit einem Multimeter lässt sich der Ruhezustand der Batterie prüfen. Der Luftfiltereinsatz darf nicht schwarz sein. Auch der Isolatorfuß der Zündkerzen darf keinesfalls schwarz, verölt oder gar verformt sein. Ebenfalls gecheckt werden muss das Alter der Reifen und deren Profil sowie die Radaufhängung. Über das Radlagerspiel gibt das klassische Rütteln nur unzureichend Auskunft - hier ist ein Spezialist gefragt.

Kann man ein Rad abnehmen, lassen sich Bremsscheibe und -beläge ansehen. Auch der Blick unter das Auto gehört dazu: Besteht ein Ölverlust? Ein guter Wartungsindikator ist das Abgassystem: Ist der Auspuff löchrig, kaputt oder nur notdürftig geflickt? Daneben gehört die Karosserie etwa bezüglich Reparaturen oder Rostschäden ins Visier.

Bei Schiebedächern sollten neben der Funktion die Abläufe auf Schmutz überprüft werden. Weiterhin ist ein Blick auf die Türfangbänder ratsam. Auch Radio, Lüftung und Heizung sollten funktionieren.

Auf den Geschmack gekommen?

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SUVs werden immer vielfältiger. Viele Marken machen die Geländegänger zum Coupé - auch Volkswagen coupiert sein US-Modell Atlas. Für Europa ist der schräge Wagen aber zu groß, meint VW.

Nach Audi, BMW, Mercedes und Porsche bietet nun auch VW sein erstes SUV-Coupé an und bringt dafür den Atlas als Cross Sport in den Handel - zunächst allerdings nur in den USA. Obwohl mit knapp fünf Metern Länge deutlich kürzer als der Atlas mit steilem Heck, aber noch immer mehr als zwei Meter breit, sei das US-Modell für europäische Straße schlicht zu groß. So lautet die offizielle Begründung der Niedersachsen für den Export-Ausschluss.

Zugleich ist der Cross Sport mit einem Grundpreis von umgerechnet rund 31.000 Euro aber auch zu billig, um ins europäische Modellprogramm zu passen, heißt es in VW-Kreisen. Selbst wenn daraus mit Steuern und Spesen 40.000 Euro würden, hätten das Topmodell Touareg und der Bestseller Tiguan dann gegen ihn einen schweren Stand. Deshalb gibt"s auch den Cross Sport nur beim freien Importeur oder als Leihwagen im US-Urlaub.

Bis zu 280 PS bekommt der Cross Sport

Dort kann man den den Geländegänger wahlweise mit Front- oder Allradantrieb mit aktuell zwei Benzinern fahren: Im Basismodell arbeitet ein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit 175 kW/238 PS und das Top-Modell fährt mit einem 3,6 Liter großen V6-Motor, der auf 206 kW/280 PS kommt. Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch macht VW nicht.

Während der Auftritt mit dem breiten Bug und dem schrägen Heck ungewohnt ist, kennt man Ambiente und Ausstattung auch von anderen Modellen: Wie sein kleiner europäischer Vetter Tiguan fährt deshalb auch der Cross Sport zum Beispiel mit digitalen Instrumenten, LED-Scheinwerfern und adaptivem Tempomaten.

Ungewohnt sind dagegen die Platzverhältnisse: Bei 2,98 Metern Radstand und 4,90 Metern Länge bietet auch der Cross Sport im Fond mehr Beinfreiheit als jedes europäische VW-Modell und der Kofferraum fasst trotz der schrägen Klappe mehr als Passat & Co.

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Plötzliche Böen können für Motorradfahrer gefährlich werden. Sicherheitsexperten erklären, wie man richtig reagiert und dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche bietet.

Bei stärkerem Seitenwind sollten Motorradfahrer mehr Gewicht auf das Vorderrad legen und das Tempo drosseln. Dazu rät das Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Weht es in Böen, sollte man stets darauf gefasst sein, dass die Maschine plötzlich etwas aus der Spur gedrückt wird. Bläst der Wind konstant, könne man sich leicht seitlich entgegenlehnen. Dabei haben die Hände den Lenker fest im Griff. Verkrampfen darf man in dieser Schräglage aber nicht.

Vorsicht vor plötzlich auftretendem Seitenwind ist vor allem an Waldschneisen, Brücken und in bergigem Terrain geboten.

Bikerinnen und Biker sollten außerdem beim Überholen wachsam sein: Nach dem Ausscheren aus dem Windschatten könnten sie Böen plötzlich in Richtung Gegenspur drücken.

Generell gilt: Kommt der Wind von rechts, ist man lieber nah am rechten Fahrbahnrand unterwegs. Weht es von links, orientiert man sich tendenziell mehr zur Fahrbahnmitte.

Um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, sollten Motorradfahrer etwas Abstand zwischen sich und ihre Gepäckrolle bringen. So bläst es durch die Lücken durch. Auch Mitfahrer sollten sich bei Seitenwind nicht eng an den Fahrer anlehnen, sondern - wenn möglich - ein klein wenig Platz lassen, rät das ifz. Das verringert die Angriffsfläche für den Wind.