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16.01.2020, 16:19

Welche Snacks für Autofahrer in Ordnung sind

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Ins herzhafte Brot beißt man als Fahrer besser nur, wenn das Auto steht

Natürlich ist Anhalten die beste Option. Manchmal jedoch möchte man unterwegs zum Essen nicht die Fahrt unterbrechen. Für den Snack zwischendurch gibt es dann gute Lösungen - und ganz schlechte.

Wen am Autolenkrad der Hunger packt, hält nicht immer an - auch wenn das prinzipiell die sicherste Lösung wäre. Wer unbedingt beim Autofahren essen will, sollte allerdings auch nicht gerade einen Burger von der Fast-Food-Kette auf dem Schoß auspacken.

"Käse und Soße tropft runter, und man ist davon total abgelenkt", beschreibt Julia Fohmann, Expertin für Verkehrssicherheit, die möglichen Folgen. "Ein Auto ist kein Mittagstisch", betont Fohmann.

Kleine Snacks lenken weniger ab, sind aber auch nicht problemfrei. Muss der Schokoriegel erst umständlich aus der Verpackung geholt werden, liegt der Fokus auch nicht auf der Straße. Darum fragt man lieber den Beifahrer, sofern es einen gibt, ob dieser das übernimmt.

Problem: Nur eine Hand am Lenkrad

Das Problem mit dem Essen beim Fahren ist aber auch, dass man dabei immer nur eine Hand am Lenkrad hat - und dass es bei einer Gefahrensituation kurz dauert, bis die zurück am Steuer ist. "Oft sind es ja gerade diese kurzen Sekunden, die entscheidend sind, um rechtzeitig zu reagieren", sagt Fohmann.

Eigentlich sei es deshalb schon sinnvoller, das Essen im Auto ganz zu unterlassen. Und wer es gar nicht bis zur nächsten Raststätte schafft, lässt sich vom Beifahrer lieber einen Apfelschnitz als einen ganzen Apfel in die Hand geben.

Auf den Geschmack gekommen?

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Ford holt nach dem Mustang ein weiteres legendäres US-Modell in unsere Breiten und schickt gegen Autos wie Kia Sorento oder Land Rover Discovery den Explorer ins Rennen.

Der 5,06 Meter lange Geländewagen mit drei Sitzreihen und bis zu 2274 Litern Kofferraum steht ab sofort bei den Händlern und kostet mindestens in Österreich 96.130 Euro. Zwar hat der Explorer einen 3,0 Liter großen V6-Motor und kommt auf eine Leistung von 336 kW/457 PS. Das SUV wird in Europa aber exklusiv als Plug-in-Hybrid angeboten.

Bis zu 40 Kilometer rein elektrisch fahren

Ein E-Motor von 75 kW und ein Pufferakku von knapp 14 kWh ermöglichen eine rein elektrische Fahrstrecke von bis zu 40 Kilometern bei maximal 135 km/h und drücken den Normverbrauch auf 2,9 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 66 g/km entspricht. Arbeiten beide Motoren zusammen, beschleunigt der 2,5-Tonner aus dem Stand in 6,0 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 230 km/h.

Allrad und Automatik sind mit an Bord

Neben dem zukunftsweisenden Antrieb, einem intelligenten Allrad und einer zehnstufigen Automatik verspricht Ford für das neue Flaggschiff in der europäischen Flotte ein modernes Infotainmentsystem mit digitalen Instrumenten und einem aufrecht montierten Touchscreen. Dazu kommen zahlreiche Assistenzsysteme bis hin zum intelligenten Tempomaten.

Beim Import von Mustang und Explorer soll es aber nicht bleiben. Ford bereitet bereits die nächste US-Legende auf den Weg nach Europa vor: Im Juli wollen die Amerikaner das Comeback des rustikalen Geländewagens Bronco feiern und diesen 2021 ebenfalls über den Atlantik schicken.

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Was zu Hause funktioniert, wünschen sich viele auch im Auto: Ordentliches Internet, am besten per WLAN. Das lässt sich machen.

Es gibt gute Gründe, um auch auf vier Rädern ordentlich mit dem Internet verbunden zu sein. Und sei es nur das Streamen von Filmen und Musik auf der Fahrt in den Urlaub. Denn Ärger und Verdruss sind programmiert, wenn das nicht ruckelfrei läuft.

Das liegt dann meist an der Art und Weise, wie das Internet ins Auto kommt und dort verteilt wird. "Grundsätzlich sind wir vom Smartphone sicherlich verwöhnt", sagt Holger Ippen von der "Auto Zeitung". "Im Auto geht das auch, da funktioniert die Internetanbindung in der Regel mit den On-Board-Lösungen der Hersteller am besten."

Viele Autos schon vorbereitet

Hierbei wird eine im Auto integrierte SIM-Karte und auch die fahrzeugeigene Antenne genutzt, was den Empfang deutlich verbessere. "Alle neueren Fahrzeuge verfügen heute bereits ab Werk über eine SIM-Karte für den Notruf E-Call. Da ist es dann kein großer Aufwand mehr für die Hersteller, diese Daten-Mobilfunkanbindung auch für Entertainmentangebote nutzbar zu machen", erklärt Ippen.

Der Kunde habe dann meistens in den ersten drei Jahren die Nutzung von Services wie Echtzeit-Verkehrsdaten, Wetterprognosen oder eine Tankstellensuche frei. Wer mehr will, muss zahlen, erläutert Ippen.

Auch ein WLAN-Netz fürs Auto ist über eine weitere integrierte SIM möglich - doch nicht bei jedem Autohersteller. "Der Nachteil bei diesen Angeboten ist oft, dass der Kunde den Mobilfunkanbieter meist nicht selber wählen kann und die Tarifauswahl sehr gering ist", sagt Markus Weidner vom Telekommunikationsportal "Teltarif.de".

Oft auf ein Netz festgelegt

Denn nur die wenigsten Hersteller setzten auf Roaming-SIMs, die sich in verschiedene Mobilfunknetze einloggen können. Und bei den meisten Systemen sei es auch nicht möglich, eine eigene SIM-Karte einzusetzen.

Eine andere Möglichkeit das Auto zu vernetzen, ist ein mobiler LTE-Hotspot. "Die werden zum Beispiel am Zigarettenanzünder angeschlossen und funktionieren wie ein kleiner Router", erklärt Ippen. Bestückt mit einer SIM-Karte, schaffen die Mini-Router oft bis zu 150 Mbit/s und liefern Internet an bis zu zehn Geräte aus.

Die hierzu erforderliche Daten-SIM ist oft günstiger als die SIM-Karten fürs Smartphone mit Telefonie- und Daten-Option. Im Gegensatz zum integrierten System muss der Nutzer aber bei dieser Lösung mit Extra-Kabelage im Innenraum leben. Ein weiterer Nachteil sei, dass es kaum möglich ist, den Empfang zu verbessern, sagt Ippen.

Gleiches gilt auch für die Nutzung des eigenen Smartphones als Hotspot. "An die autoseitig verbaute Antenne kommt man in der Regel nicht dran und kaum ein Smartphone bietet ja heute noch die Möglichkeit, eine externe Antenne anzuschließen", sagt Weidner.

Handy als Hotspot unter der Windschutzscheibe

Wer das eigene Handy als Hotspot nutzt, sollte es daher im Innenraum so optimal wie möglich positionieren. "Den besten Empfang haben Smartphones, wenn sie vorne im Bereich des Armaturenbretts, direkt unter der Winschutzscheibe platziert werden", sagt Peter Richert, Kommunikationstechnik-Professor an der Fachhochschule Münster.

Das sei der Bereich, wo auch das GPS-Signal empfangen werde. Insgesamt, so Richert, werde das Signal im Auto durchaus etwas gedämpft - aber nicht so extrem wie oft vermutet. Ein Metallfahrzeug schütze die Insassen aufgrund seines Effektes als Faradayscher Käfig zwar vor Blitzeinschlag, Handystrahlen aber könnten trotzdem durchdringen, da sie sich als elektromagnetische Welle anders ausbreiten, erklärt Prof. Richert.

Zudem kann man sich auch Technik vom Fachhandel nachrüsten lassen. "Es gibt Angebote wie eine Phonebox, in der das Smartphone aufgeladen wird und auch auf die Antenne des Fahrzeugs zugreift", erklärt Ippen. Einige Modell hätten auch integrierte SIM-Kartenslots, sodass man hier über eine Multi-SIM einen vorhandenen Handyvertrag mitnutzt. Oder man legt eben eine Daten-SIM mit eigenem Vertrag ein. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung: die Antennen-Anbindung.