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10.02.2020, 15:48

Bei E-Bikes regelmäßig Luftdruck kontrollieren

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Zu wenig Luft bedeutet erhöhten Verschleiß

E-Bike-Radler kontrollieren besser regelmäßig und ganz genau den Luftdruck in den Reifen ihres Pedelecs. Das rät die Zeitschrift "Radwelt". Denn die Motorhilfe kann über zu wenig Luft hinwegtäuschen, weil sie den erhöhten Rollwiderstand für die Radler kompensiert.

Sind Radler mit zu wenig Druck in den Pneus unterwegs, lässt das nicht nur den Akku schneller schlapp werden. Neben dem erhöhtem Verschleiß gibt es auch eine größere Anfälligkeit für Pannen, berichtet die Clubzeitschrift des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Der korrekte Druckbereich lässt sich an der Reifenflanke ablesen.

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Obwohl die Umstellung bereits vor 30 Jahren passiert ist, sind noch immer 165.000 Fahrzeuge mit der alten schwarzen Nummerntafel in Österreich unterwegs. Dies entspricht immerhin noch zwei Prozent aller zugelassenen Autos. Die Tendenz ist aber stark sinkend, hieß es in einer Aussendung der Wiener Städtischen Versicherung.

"Es gibt keine Verpflichtung zum Austausch der alten Nummerntafeln, jedoch wurden und werden bei jeder Neuanmeldung automatisch die neuen Kennzeichen ausgegeben", sagte die Vorstandsdirektorin Doris Wendler. Die weißen Taferl haben den Vorteil, dass sie eine stärkere Rückstrahlkraft und bessere Lesbarkeit besitzen und damit das Unfallrisiko reduzieren.

Bei den Bundesländern mit den meisten Retro-Taferln liegt Niederösterreich mit 49.287 an der Spitze. Danach kommen Oberösterreich (33.161) und der Steiermark (30.178). In Wien sind noch 9.674 Kfz mit schwarzen Kennzeichen ausgestattet.

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Berlin (dpa-infocom) - Was für eine lange Leitung: Rund zehn Jahre, nachdem BMW die erste Kleinserie des Mini E gebaut hat, rollt der britische Lifestyler jetzt tatsächlich als Stromer.

Wenn der elektrifizierte Dreitürer im März in Österreich für 32.950 Euro auf den Markt kommt, muss er sich gegen Segmentgrößen wie den elektrischen Opel Corsa, den Peugeot 208 und den Renault Zoe behaupten. Vor allem aber ist er eine Alternative zum BWM i3, dem er damals seine Technik überlassen hat und der sich jetzt mit einer Organspende revanchiert.

Lebensfreude statt Vernunft

Doch auch wenn sich beide den Motor und den Akku teilen, könnten die Autos kaum unterschiedlicher sein: Während der i3 eher als reines Vernunftauto gelten kann, spielt der Mini mit dem modernisierten Retro-Charme und bringt reichlich Lebensfreude auf die Straße. Das Interieur ist wunderbar verspielt, die Grafik auf dem Bildschirm ist mit viel Augenzwinkern programmiert, und wenn man den Wagen startet, klingt es als ließe Captain Kirk sein Raumschiff Enterprise warmlaufen.

Während der i3 durch sein schräges Design auffällt, hält sich der Cooper SE soweit wie möglich zurück. Es sind deshalb nur ein paar gelbe Anbauteile, eine neue Kühlermaske und andere Felgen, die außen den Unterschied machen. Auch innen gibt es lediglich ein paar gelbe Zierelemente mehr - und neue digitale Instrumente, die allerdings nicht so wertig und modern aussehen wie bei der Konkurrenz.

Quirlig durch den Trubel der Stadt

Das Fahrverhalten des Stromers passt zum Image der Marke - zumindest so lange man in der Stadt unterwegs ist. Um die Akkus im Boden unterzubekommen, hat Mini den Wagen um zwei Zentimeter angehoben. Im Gegensatz zum i3 liegt der Mini dennoch satt auf der Straße. Seine Dynamik generiert er aus einer E-Maschine mit 135 kW/184 PS und einem maximalen Drehmoment von 270 Nm. Dank dem extrem tiefen Schwerpunkt und einer direkten Lenkung mit einem kleinen Wendekreis fühlt sich der Mini an wie ein Autoscooter auf dem Rummelplatz - nur schneller. Immerhin beschleunigt er in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 60 und lässt damit manch stärkeren Verbrenner hinter sich.

So viel Spaß der Mini in der Stadt auch macht, für Überlandfahrten taugt er wenig. Denn der Sprintwert von 7,3 Sekunden verblasst, wenn man auf der Autobahn fährt und selbst untermotorisierte Kleinwagen ziehen lassen muss: 150 km/h sind das Maximum für den Mini. Dabei schafft der Cooper S, den die Briten bei Preis und Power als Referenz nehmen, immerhin 220 km/h. Aber ein richtiges Langstrecken- und Alltagsauto ist der Mini auch als Benziner oder Diesel nicht: Dafür ist der Kofferraum mit 221 Litern zu klein und der Platz auf der Rückbank zu bescheiden.

Wenig Reichweite, kurze Ladezeiten

Wirklich große Distanzen sind mit dem Cooper SE nicht drin. Denn der Akku hat knapp 33 kWh und ist damit deutlich kleiner als bei den meisten Konkurrenten: Während der Renault Zoe auf eine Reichweite von 390 und der Opel Corsa auf 330 Kilometern kommen, stehen für den Mini maximal 270 km im Datenblatt. So muss der Mini deutlich öfter an die Ladesäule - braucht dort jedoch nicht so lange: Im besten Fall sind die Akkus nach 35 Minuten zu 80 Prozent gefüllt.

Wie nah man dieser theoretischen Reichweite in der Praxis kommt, hat der Fahrer buchstäblich selbst in der Hand und im Fuß. Per Hand wechselt er zwischen vier Betriebsmodi von sparsam bis sportlich und mit dem Fuß gibt er nicht nur Strom, sondern regelt auch die Rekuperation, die anders als im i3 zweistufig geschaltet werden kann. Wenn man den Fuß vom Gas nimmt, segelt der Mini deshalb meterweit wie im Leerlauf oder er verzögert so stark, dass man die mechanische Bremse kaum mehr benötigt.

Fazit: Nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch gute Laune

Der Mini kommt spät und hat dabei viel von seinem Pioniergeist verloren. Damals ein Vorreiter als Power-Kleinwagen, ist er jetzt ein Nachzügler, der im wachsenden Feld der kleinen Elektroautos nur mitschwimmt. Aber er ist immerhin ein typischer Mini, der nicht nur ein gutes Gewissen, sondern mit seinem fröhlichen Wesen und seiner frechen Art auch für gute Laune sorgt.