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06.02.2020, 13:39

Österreich fährt bei Elektroautos Europa hinterher

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Das Plus bei Elektroautos war in Österreich zuletzt nur einstellig

Zum Jahresende 2019 ist die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit Elektroantrieb in Europa steil nach oben gegangen - allerdings nicht in Österreich. Während in der EU im vierten Quartal des Vorjahres ein Plus von 81,3 Prozent registriert wurde, lag der Zuwachs hierzulande nur bei 3,8 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland betrugt der Zuwachs 97 Prozent, im nicht EU-Land Schweiz 107,3 Prozent.

Auch im Gesamtjahr 2019 hinkt Österreich mit einem Anstieg bei den Elektro-Neuzulassungen (rein elektrisch und Hybrid) mit einem Plus von 26,5 Prozent der EU (53,5 Prozent) deutlich hinterher. Die Schweiz registrierte einen Zuwachs von 84 Prozent, Deutschland von 60,9 Prozent. Für das E-Auto-Vorzeigeland Norwegen, das kein EU-Mitglied ist, vermeldet die Vereinigung der europäischen Autohersteller (ACEA) plus 9,6 Prozent, wobei es gegen Jahresende einen starken Rückgang gab.

Während Europa bei der Elektromobilität davonfährt, bleibt Österreich ein "Dieselland", wie die Autoimporteure gerne betonen. Zum Jahresende legte die Zahl der Selbstzünder sogar um 6,5 Prozent zu. In der Europäischen Union hingegen gab es einen Rückgang um 3,7 Prozent. Übers ganze Jahr gerechnet "nagelte" es in Österreich aber deutlich seltener - von Jänner bis Dezember gingen die Diesel-Neuzulassungen um 9,8 Prozent zurück (EU minus 13,9 Prozent).

Bei den Benzinern wurde bei den Neuzulassungen hierzulande ein Rückgang um vier Prozent registriert, in der EU gab es ein Plus von 5,2 Prozent. In Norwegen brachen die Benzinerzulassungen um 31,4 Prozent ein.

Ein Blick auf den Gesamtmarkt offenbart wie gering noch der Anteil an Elektroautos (rein elektrisch und Hybrid) an den Neuzulassungen des Vorjahres war. Rund 465.000 E- und Hybrid-Fahrzeugen standen in der EU knapp neun Millionen Benziner und 4,7 Millionen Dieselfahrzeuge gegenüber.

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Skoda erhöht die Spannung auf sein erstes als reines E-Auto konzipiertes Modell. Das SUV hört auf den Namen Enyaq und und soll im Sommer präsentiert werden.

Der umgerüstete Kleinwagen Citigo iV war nur das Vorspiel, doch jetzt macht Skoda Ernst und startet ins Elektrozeitalter. Bei der VW-Tochter laufen die letzten Vorbereitungen für den Serienanlauf des ersten dezidierten Akku-Autos. Auf der Plattform des VW ID3 entwickelt, soll es als Enyaq iV im Sommer präsentiert und ab dem Jahresende ausgeliefert werden, teilte Markenvorstand Bernhard Maier bei einer Prototypenfahrt mit. Den Einstiegspreis bezifferte er auf rund 35.000 Euro.

Der Stromer fährt als SUV vor

Dafür gibt es ein elektrisches SUV, das mit einer Länge von 4,65 Metern in die Mittelklasse zielt - erst recht mit seiner geräumigen Kabine. Obwohl etwa 4 Zentimeter kürzer als ein Octavia, biete der Enyaq bei 2,75 Metern Radstand rund 5 Zentimeter mehr Kniefreiheit. Und der Kofferraum fasst 585 Liter - die knapp 50 Liter an Ablagen und Staufächern im Innenraum nicht mitgerechnet.

Bei Antrieb und Akkuleistung plant Skoda eine gestaffelte Modellfamilie. So soll es den Enyaq mit drei Batteriepaketen von 55 bis 82 kWh für Normreichweiten zwischen 340 und 500 Kilometern geben. Auch den an der Hinterachse montierte Motor wird in drei Stufen mit 109 kW/148 PS, 132 kW/179 PS oder 150 kW/204 PS geben.

Auch Allradantrieb ist möglich

Gegen Aufpreis kann man einige Versionen auch mit einem zweiten 75 kW starken Motor im Bug bestellen und dann mit Allradantrieb fahren. Geladen wird wahlweise mit der Haushaltssteckdose, an der Wallbox oder an einer Schnellladesäule - im besten Fall in 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Beim Enyaq soll es aber nicht bleiben. Wenige Monate nach dem elektrischen Erstling plant Skoda eine zweite Karosserievariante mit einem etwas schnittiger gezeichneten Aufbau.

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Wer den Nachwuchs mit dem Fahrrad transportieren will, greift spätestens dann besser zum Kinderanhänger, wenn mehr als ein Kind zu transportieren ist. Tipps fürs Kaufen und Üben.

Spätestens wenn Radler zwei Kinder mitnehmen wollen, entscheiden sie sich besser für einen Kinderanhänger, rät der TÜV. Das bringt sowohl Radfahrenden als auch den kleinen Passagieren mehr Sicherheit und Komfort. Die Kinder können im Anhänger wesentlich bequemer Platz nehmen als auf Kindersitzen. Ein stabiles Chassis sorge zudem für mehr Schutz außen herum.

Breite Spur für mehr Fahrstabilität

Beim Kauf raten die Prüfexperten zu Modellen mit breiter Spur und leicht ausgestellten Rädern. Das sorgt für eine stabilere Straßen-und Kurvenlage. Die Sicherheitsgurte sollten an festen Stellen angebracht sein, zum Beispiel am Rahmen.

Weitere Aspekte sind ein stabiles Gestell mit abgerundeten Kanten, ein Überrollbügel sowie ein Textilnetz und Plastikschutz. Letztere können Straßenschmutz, Spritzwasser und Regen abhalten. Beim Kauf sind die Kinder besser dabei: So zeigt sich gleich, ob ihnen das Wunschmodell genügend Platz bietet.

Wie schwer der Anhänger ist, sagt allein noch nichts über dessen Stabilität und Qualität aus. Bei der Wahl sollten Käufer daher überlegen, welche Strecken sie in der Regel zurücklegen müssen. Wer etwa lange, hügelige Routen zurücklegen muss, fährt mit einem leichten Sportmodell besser. Doch auch wer schon mehrmals am Tag mit Anhänger samt zwei Kindern eine Unterführung passieren muss, könnte sich über leichte Modelle freuen. Beim Kauf rät der Tüv Süd auf das "GS"-Prüfzeichen zu achten.

Mit Leerfahrt üben

Bevor die erste Fahrt mit Kindern an Bord starten kann, sollten Eltern zunächst ohne sie üben. Ein entsprechendes Gewicht im Anhänger simuliert die kleine Besatzung dabei. So können sich Neulinge herantasten, wie mit dem Gespann zu bremsen ist und wie es sich in Kurven verhält. Leichte Steigungen und Gefälle sowie ein Slalomparcours sollten beim Training nicht fehlen. Das gilt auch für eine Gefahrenbremsung.